Depressive Verstimmung & Stress

Abgeschlagenheit, Müdigkeit, ständige Traurigkeit und Angstzustände. Diese oder ähnliche Gemütsschwankungen sind die häufigsten Zeichen einer depressiven Verstimmung. Meist entstehen diese aus konkreten Anlässen wie etwa Existenzängsten, Ärger im Berufs- oder Privatleben, seelische Belastungen oder eine Krankheit. Dabei reagiert jeder Mensch auf diese Ereignisse unterschiedlich intensiv.

Verstimmungen werden in zwei Kategorien unterteilt:
Leichtere seelische Verstimmungen, sowie Phasen der Krisen- und Trauerüberwindung verschwinden nach einer Weile von selbst wieder und werden von den Betroffenen häufig durch soziale Kontakte oder Sport und Wellness verarbeitet.
Pflanzliche Arzneimittel können helfen, die vorübergehenden Beschwerden wie Schlafstörungen etc. zu lindern, sollten jedoch nicht über einen dauerhaften Zeitraum und ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden.

Eine tiefer gehende depressive Verstimmung ist sehr ausgeprägt und hält dauerhaft an. Hierbei meiden die Betroffenen soziale Kontakte, kapseln sich ab und fallen so in ein immer größer werdendes Seelentief, das häufig auch mit körperlichen Begleitsymptomen einhergeht wie z.B. Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit.
Andere Anzeichen können jedoch auch erhöhte Nervosität und Gereiztheit sein. Dies äußert sich z.B. in Hyperaktivität, Arbeits- oder Sportsucht.

Die tiefer gehende depressive Verstimmung sollte unbedingt von einem Arzt abgeklärt und behandelt werden!