Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Erste Hilfe bei Sonnenbrand


Einen leichten Sonnenbrand kann man gut selber behandeln. Ist der Sonnenbrand allerdings sehr großflächig oder es haben sich Blasen gebildet, sollte man einen Arzt aufsuchen.
Wenn die Haut wie Feuer brennt, knallrot ist und schmerzt, dann war man zu lange in der Sonne. Ein Sonnenbrand, der auch als akute Lichtdermatose bezeichnet wird, ist eine durch UV-Strahlen hervorgerufene Verbrennung der Haut. Häufig handelt es sich dabei um eine Verbrennung ersten oder zweiten Grades, die mit einer Hautrötung, Blasenbildung und Juckreiz einhergeht, vor allem aber wegen der Spätschäden gefährlich ist.


Ursachen und Symptome von Sonnenbrand


Ein Sonnenbrand entsteht immer dann, wenn die Sonnenstrahlung zu lange und zu intensiv auf die ungeschützte Haut einwirkt. Die natürliche Pigmentierung unserer Haut bietet einen gewissen Eigenschutz, der die UV-Strahlung – je nach Hautbeschaffenheit – für einige Zeit abhalten kann. Besonders bei hellhäutigen Personen der Hauttypen I und II sowie bei Kindern hält der Eigenschutz aber nicht lange an.


Bei einem langen und intensiven Sonnenbad ohne entsprechenden UV-Schutz können die Strahlen daher ungehindert in tiefere Hautschichten eindringen, wo sie die Ausschüttung sogenannter Entzündungsstoffe verursachen, die dann eine typische Entzündungsreaktion des Sonnenbrandes bewirken.


Besonders gefährlich können übermäßig lange oder intensive Sonnenbäder ohne ausreichenden UV-Schutz bzw. ohne ausreichend hohen Lichtschutzfaktor sein. Auf einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor ist auch an bewölkten Tagen und bei einem Aufenthalt im Schatten oder an und im Wasser zu achten.


Besonders wichtig ist der Sonnenschutz bei einem Aufenthalt in den Bergen. Hier liegen generell erhöhte UV-Belastungen vor, die vor allem durch die reflektierende Wirkung des Schnees noch verstärkt werden können. Auch eine Einnahme verschiedener Medikamente, z.B. Johanniskraut, kann die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen.


Ein Sonnenbrand geht mit Symptomen wie Hautrötung, Spannungsgefühl oder Schmerzen und Blasenbildung einher. In besonders schweren Fällen kann es zu Kopfschmerzen, Nackensteifheit und Übelkeit führen. Die charakteristischen Symptome eines Sonnenbrandes zeigen sich häufig 3 bis 6 Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne und verschwinden gewöhnlich nach paar Tagen von selbst.


Trotz dieser erfolgreichen Selbstheilung des Körpers sind Sonnenbäder besonders wegen der Spätschäden gefährlich. Jeder Sonnenbrand wird im Gedächtnis der Haut gespeichert und kann Jahre später noch für die Entstehung von Hautkrebs (Melanom, Basaliom, Spinaliom) verantwortlich sein. Besonders sollten Kinder der Sonnenstrahlung nie ohne ausreichenden Schutz ausgesetzt werden!


Als weitere Folgeschäden regelmäßiger und intensiver Sonnenbestrahlung ist eine vorzeitige Hautalterung mit vermehrter Faltenbildung und Altersflecken bekannt. Ein grobporiges, unreines Hautbild kann langfristig auch von intensiver Sonnenbestrahlung begünstigt werden.


Maßnahmen zur Ersten Hilfe


Man beendet bei den ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes sofort den Aufenthalt in der Sonne und man begibt sich an einen schattigen Ort!
Man nimmt ausreichend Flüssigkeit zu sich! Am besten sind Wasser oder Fruchtschorlen.
Leichte Hautrötungen nach dem Sonnenbad kann man mit einem After-Sun Produkt behandeln. Diese besonderen Hautpflegepräparate enthalten viel Feuchtigkeit und wenig Fett, dadurch wirken sie beruhigend, kühlend und pflegend.


Bei einem leichten Sonnenbrand kann eine Dusche mit ca. 25° bis 30° C warmem Wasser Linderung bringen. Einen Sonnenbrand auf Armen, Nacken oder Rücken kann man mit feuchten Tüchern oder Quarkumschlägen behandeln. Man sollte ausreichend lange kühlen. Man achtet vor allem bei Kindern darauf, dass keine Unterkühlung entsteht!


Zeigen sich juckende Quaddeln, kann man kühlende Cremes mit hohem Vitamin E Gehalt verwenden. Stärkere Beschwerden lindert man mit leichten Schmerzmitteln, die entzündungshemmend wirken.
Geht ein Sonnenbrand mit Blasenbildung einher, öffnet man die Bläschen nicht, da dies zu Infektionen führen kann.


Bis zum vollständigen Abklingen des Sonnenbrandes sollte man weitere Sonnenbestrahlung meiden!
 

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker. * Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP), nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern. ¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung, abzüglich eines Rabatts iHv 5 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen nach Eingang der Rechnung, abrechnet. Im Falle eines solchen Rabatts ist der tatsächliche Abgabepreis gegenüber den Krankenkassen also um 5 % geringer als der hier ausgewiesene AVP.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.