Vaginalpilz

Vaginalpilz

Diese Pilzerkankung entsteht meist nach einer hormonellen Umstellung (durch Einnahme eines Kontrazeptivas oder während den Wechseljahren) bei der die natürliche Flora der Schleimhäute im Vaginalbereich verändert wird. Auch nach einer Antibiotikaeinnahme, bei mangelnder oder übertriebener Intimpflege und beim Geschlechtsverkehr kann man sich mit dieser Pilzart infizieren bzw. diese bekommen.
Durch eng anliegende oder synthetische Kleidung und durch eine zu zuckerhaltige Ernährung wird das Auftreten noch mehr begünstigt.
Wichtig für die Behandlung ist, dass sie nachhaltig, innerlich und äußerlich und auch bei einem eventuellen Partner durchgeführt wird.
Tritt die Erkrankung gehäuft auf oder lässt sie sich mit der in der Selbstmedikation erhältlichen Präparaten nicht behandeln, sollte in jedem Fall ein Gynäkologe hinzugezogen werden.

Unterstützende Maßnahmen zur Therapie:
• häufiger die Unterwäsche wechseln
• am besten Unterwäsche aus Baumwolle tragen, die man kochen kann
• nach der Intimhygiene den Bereich gründlich trocknen
• auf zuckerfreie und ballaststoffreiche Ernährung achten
• keine Tampons benutzen, um die Flora nicht noch mehr aus dem Gleichgewicht zu bringen
• nach der Therapie empfiehlt sich eine Kur mit Milchsäurebakterien oder Ähnlichem zu machen, um den pH Wert der Flora zu stabilisieren (diese Artikel finden Sie in der Kategorie "Für Sie & Ihn" unter "Intimhygiene")