Windeldermatitis

Windeldermatitis

Unter einer Windeldermatitis versteht man eine Erkrankung, die nicht durch die Windel an sich begünstigt wird, sondern durch den ständigen Kontakt mit Stuhl und Urin. Dadurch entstehen Hautreizungen, die die Haut anfällig machen für Pilze und andere entzündliche Hauterkrankungen. Das feuchtwarme Hautmillieu und auch das ständige Reiben der Windel begünstigen einen Pilz zusätzlich.
Wenn die Erkrankung auftritt kommt es zu Entzündungserscheinungen wie Rötung, Schwellung, Bläschenbildung, Pustelbildung, Nässen, Krustenbildung und Schuppung. Diese breiten sich im Windelbereich des Babys oder des inkontinenten Patienten aus und sind unangenehm, jucken und brennen.

Im Folgenden finden Sie die passenden Arzneimittel für eine erfolgreiche Therapie.

Unterstützende Maßnahmen zur lokalen Therapie:
• den betroffenen Bereich keinerlei Reibung aussetzen
• darauf achten, dass der betroffene Bereich feuchtigkeitsarm gehalten wird
• häufig die Windeln wechseln, um die erkrankte Haut trocken zu halten und um einen Wärmestau zu vermeiden
• möglichst Windeln verwenden, die die Feuchtigkeit als Gel binden
• wenn möglich einige Zeit des Tages ganz auf Windeln verzichten
• Reinigung nur mit klarem Wasser und abtupfen
• eine zuckerarme Ernährung wirkt sich oft ebenfalls positiv auf diese Pilzerkrankung aus