Angocin Anti Infekt N Filmtabletten 100 St

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - ANGOCIN Anti Infekt N Filmtabletten 100 St

PZN 06892910
Anbieter REPHA GmbH Biologische Arzneimittel
Packungsgröße 100 St
Packungsnorm N2
Produktname Angocin Anti-Infekt N
Darreichungsform Filmtabletten
Pfl. Arzneimittel ja
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit nach den Mahlzeiten ein.

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein.
  • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: 3 - 5mal täglich je 4 - 5 Tabletten (Standarddosis: 3mal täglich 4 Tabletten).
    • Kinder von 6 bis 12 Jahren: 3 - 4mal täglich je 2 - 4 Tabletten (Standarddosis: 3mal täglich 3 Tabletten).

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Die Dauer der Anwendung des Präparates ist nicht begrenzt.
    • Bei akuten Infekten empfehlen wir für Erwachsene und Kinder über 12 Jahren eine mehrtägige Stoßtherapie mit einem anschließenden „Ausschleichen" der Medikation:
      • Hierzu nimmt man alle drei Stunden 4 - 5 Filmtabletten ein. Diese Dosis sollte über 3 bis 5 Tage beibehalten werden. Bessert sich nach dieser hohen Initialdosis das Befinden, kann die Dosis auf 3mal 4 Filmtabletten täglich reduziert werden. Diese Dosis sollte ca. 1 Woche lang beibehalten werden und danach (bei weiterer Stabilisierung des Gesundheitszustandes) auf 3mal 2 Filmtabletten täglich verringert werden (erneut 1 Woche lang). In der Regel ist danach der Organismus ausreichend gegen einen möglichen Rückfall stabilisiert, so dass die akute Therapie beendet werden kann.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Vergiftungen infolge einer Überdosierung sind bisher nicht bekannt geworden. Wenn Sie versehentlich einmal mehr Tabletten als empfohlen eingenommen haben, so hat dies in der Regel keine nachteiligen Folgen. Bei Einnahme von deutlich darüber hinausgehenden Mengen benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden. Möglicherweise treten die unten aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auf.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben:
    • Sollten Sie eine Einnahme vergessen oder versehentlich zu wenig eingenommen haben, nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge ein, sondern setzen Sie die Einnahme mit der nächsten Dosis fort, so wie von Ihrem Arzt verordnet oder in der Dosierung beschrieben.

  • Das Arzneimittel wird angewendet:
    • zur Besserung der Beschwerden bei akuten entzündlichen Erkrankungen der Bronchien, Nebenhöhlen und ableitenden Harnwege.

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen den Pflanzen Kapuzinerkresse und Meerrettich und wirken als natürliches Gemisch. Die Inhaltsstoffe beider Pflanzen wirken sowohl gegen Bakterien, Viren, Pilze als auch anregend und unterstützend für das Immunsystem.

bezogen auf 1 Stück

200 mg Kapuzinerkressenkraut Pulver

80 mg Meerrettichwurzel Pulver

+ Carboxymethylstärke, Natriumsalz

+ Cellulose

+ Eisen hydroxide

+ Eisen oxide

+ Hypromellose

+ Kartoffelstärke

+ Macrogol

+ Silicium dioxid, hochdispers

+ Stearinsäure

+ Talkum

+ Titan dioxid

 

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
    • wenn Sie unter akuten Magen- und Darmgeschwüren und/oder akuten Nierenentzündungen leiden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Kapuzinerkressenkraut, Meerrettichwurzel oder einen der sonstigen Bestandteile sind.

  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Es wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:
    • Häufig: Magen- und Darmbeschwerden wie Übelkeit, Oberbauchdruck, Durchfall, Blähungen oder Sodbrennen.
    • In diesem Fall empfehlen wir, die Dosis zu reduzieren. Wenn die Beschwerden dennoch weiterbestehen, sollten Sie das Arzneimittel absetzen und mit Ihrem Arzt sprechen.
    • Gelegentlich: Systemische allergische Reaktionen sowie Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut (z. B. Hautrötungen mit Hitzegefühl, Hautausschlag und/oder Juckreiz).
    • In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Rücksprache mit Ihrem Arzt nehmen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

  • Schwangerschaft und Stillzeit:
    • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein. Für das Präparat gibt es noch keine ausreichenden Daten über eine Verwendung während der Schwangerschaft. Es ist nicht bekannt, ob die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen.

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Präparates ist erforderlich:
    • bei Kindern von 6 bis 12 Jahren sollte die Einnahme des Arzneimittels nur nach Rücksprache mit einem Arzt erfolgen
    • zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern unter 6 Jahren liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

 

  • Sonstige Hinweise:
    • Zur Anwendung bei Atemwegsinfekten:
      • Bei Beschwerden, die länger als eine Woche anhalten oder beim Auftreten von Atemnot, Fieber wie auch bei eitrigem oder blutigem Auswurf sollte ein Arzt aufgesucht werden.
    • Zur Anwendung bei Harnwegsinfekten:
      • Bei Blut im Urin, bei Fieber, bei Anhalten der Beschwerden über 5 Tage sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Produktbewertungen zu - ANGOCIN Anti Infekt N Filmtabletten 100 St


Produktbewertungen

4 Bewertung(en) mit durchschnittlich 4 von 5 möglichen Sternen, was der Note "gut" entspricht.
  • Anja S. schrieb am 23.07.2018

    Da ich häufig wiederkehrende Blasenentzündungen hatte, aber nicht dauernd Antibiotika nehmen will, nehme ich beim kleinsten Anzeichen einer möglichen Blasenentzündung sofort Angocin. Zusätzlich trinke ich dann mehrere Tage lang mindestens ein bis zwei Tassen Blasen- und Nierentee und die ersten Anzeichen verschwinden sofort. Ich kann Angocin, nachdem ich es mehrfach angewendet habe, nur empfehlen.

  • Juditha N. schrieb am 11.07.2018

    Ich habe das Medikament drei Monate lang eingenommen. Meine häufig auftretenden Blasenentzündungen konnten dadurch stark reduziert werden. Leider habe ich nach dem Absetzen wieder eine akute Blasenentzündung bekommen. Ich werde jetzt nochmal eine Dauertherapie mit 3 x 2 Tabletten machen. Für mich eindeutig die bessere Alternative, als monatliche Antibiotikaeinnahmen.

  • Erika H. schrieb am 27.09.2016

    Bei ersten Anzeichen einer Erkältung ein super Mittel ich kann es nur weiterempfehlen.

  • Viktoria M. schrieb am 21.09.2016

    Bei einer beginnenden Blasenentzündung kann ich Angocin Anti Infekt nur empfehlen, das es auf pflanzlicher Basis ist und sehr gut geholfen hat.

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker. * Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP), nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern. ¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung, abzüglich eines Rabatts iHv 5 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen nach Eingang der Rechnung, abrechnet. Im Falle eines solchen Rabatts ist der tatsächliche Abgabepreis gegenüber den Krankenkassen also um 5 % geringer als der hier ausgewiesene AVP.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.