Buscopan plus Filmtabletten 20 St

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - BUSCOPAN plus Filmtabletten 20 St

 

PZN 02483617
Anbieter Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Care
Packungsgröße 20 St
Packungsnorm N1
Produktname Buscopan plus
Darreichungsform Filmtabletten
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

- Die Filmtabletten sollen unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt werden.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

AlterEinmaldosis

Maximaldosis

pro Tag (24 Stunden)

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren1 - 2 Tabletten6 Tabletten

Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) darf keinesfalls überschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der nächsten Filmtablette(n) (sofern dies notwendig ist) muss mindestens 8 Stunden betragen.

Behandlungsdauer:

Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 - 4 Tage ein.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

Überdosierung:

Bei Überdosierung können anfangs (1. Tag) Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schläfrigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl sowie Sehstörungen, Beschleunigung des Herzschlages, Mundtrockenheit und Hautrötung auftreten. Trotz Besserung des subjektiven Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen bis hin zum Leberkoma am 3. Tag.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung ist sofort - auch bei vorübergehend nachlassenden Beschwerden - ein Arzt zu benachrichtigen.

vergessene Einnahme:

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben.

- Das Arzneimittel ist ein Spasmoanalgetikum (Kombination von schmerzstillenden und krampflösenden Wirkstoffen).

- Das Arzneimittel wird angewendet bei krampfartigen Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes, krampfartigen Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. schmerzhafte Regelblutungen).

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Butylscopolamin: Der Wirkstoff nimmt Einfluss auf das Nervensystem, indem er die Übertragung bestimmter Reize unterbindet. An der Reizweiterleitung sind verschiedene Überträgerstoffe beteiligt, deren Funktion durch Butylscopolamin zum Teil unterdrückt wird. Auf diese Weise vermag der Arzneistoff Krämpfe des Magen-Darm-Kanals, der Gallen- und Harnwege sowie der Gebärmutter zu lösen.

Paracetamol: Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend und fiebersenkend. Er weist zudem geringe entzündungshemmende Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

bezogen auf 1 Stück

10 mg Butylscopolaminium bromid

8.19 mg Butylscopolaminium Kation

500 mg Paracetamol

+ Carmellose, Natriumsalz

+ Cellulose, mikrokristallin

+ Dimeticon

+ Ethyl cellulose

+ Eudragit NE 30 D

+ Hypromellose

+ Macrogol 6000

+ Magnesium stearat

+ Maisstärke

+ Silicium dioxid, hochdispers

+ Talkum

+ Titan dioxid

 

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Butylscopolaminiumbromid, Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.

- bei mechanischen Verengungen (Stenosen) im Magen-Darm Trakt (z. B. wegen einer Geschwulst oder durch eine Darmabknickung)

- bei einer krankhaften Aufweitung des Dickdarms (Megakolon)

- bei Harnverhaltung durch mechanische Verengung der Harnwege (z. B. Vergrößerung der Vorsteherdrüse)

- bei Grünem Star (Engwinkelglaukom)

- bei krankhaft beschleunigtem Herzschlag, Herzrasen und unregelmäßigem Herzschlag

- bei einer besonderen Form krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis)

- bei schweren Leberfunktionsstörungen

Geben Sie das Arzneimittel nicht an Jugendliche unter 12 Jahren, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.

Wie alle Arzneimittel kann dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Viele der bekannten unerwünschten Wirkungen sind auf die anticholinergen Eigenschaften des Arzneimittels zurückzuführen. Diese anticholinergen Effekte sind im Allgemeinen mild und vorübergehend.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig:  1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten:  1 bis 10 Behandelte von 10.000

Snhrselten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abbschätzbar

 

Immunsystem

- Gelegentlich: Hautreaktionen, z.B. Nesselsucht, (Urtilbaria), Juckreiz

- Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen, z. B. Hautrötung

- Sehr selten: Ausschlag (Exanthem),Quincke-Önem, Schweißausbruch, Verengung der Atemwege (Analgetika-Asthma)

- Nicht bekannt: Atemnot (Dyspnoe), schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bis zum anaphylaktiächen Schock mit Blutdruckabfall und Hitzegefühl (Flush)

Leber und Galleerkrankungen

- Selten: Anstieg der Leberwerte (Lebertransaminasen)

Blut- und lymphatisches System

- Sehr selten: verringerte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie), starke Verminderung der weißen Blutkörperchen (Agranulozytose, Leukopenie, Panzytopenie)

Herz-Kreislauf-System

- Gelegentlich: Steigerung der Herzfrequenz, Schwindel, Müdigkeit

Augen

- Sehr selten: Störungen des „Nah-Sehen" (Akkommodationsstörungen), starke Augenschmerzen bei Grünem Star (Glaukomanfall)

Magen-Darm-System

- Gelegentlich: Hemmung der Speichelsekretion, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden

Haut

- Gelegentlich: Hemmung der Schweißsekretion

Nieren- und Harnausscheidungssystem

- Selten: Störungen beim Urinieren wie z.B. Harnverhaltung, Nachtröpfeln, verminderter Harnstrahl

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Bitte informieren Sie ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die anticholinergen Effekte können verstärkt auftreten, wenn das Arzneimittel gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet wird, die selbst solche Effekte hervorrufen können wie z. B. andere Anticholinergika (z. B. Tiotropium, Ipratropium), Amantadin, trizyklische Antidepressiva, Chinidin, Disopyramid und Antihistaminika. Die gleichzeitige Therapie mit Dopaminantagonisten, z. B. Metoclopramid, kann zu einer gegenseitigen Abschwächung der Wirkung auf die Muskulatur des Magen-Darm Trakts führen. Das Arzneimittel kann die beschleunigende Wirkung von ß-Sympathomimetika auf den Herzschlag verstärken.

Bedingt durch den im Arzneimittel enthaltenen Paracetamol-Anteil sind weitere Wechselwirkungen mit folgenden Arzneimitteln möglich:

- Arzneimittel gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis des Arzneimittels verringert werden, da der Abbau von Paracetamol verlangsamt sein kann.

- Schlafmittel wie Phenobarbital,

- Mittel gegen Epilepsie wie Phenytoin, Carbamazepin

- Mittel gegen Tuberkulose (Rifampicin)

- Andere möglicherweise die Leber schädigende Arzneimittel; unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahme zu Leberschäden kommen.

- Mittel zur Senkung erhöhter Blutfettwerte (Cholestyramin): Diese können die Aufnahme und damit die Wirksamkeit des Arzneimittels verringern.

- Arzneimittel bei HIV-Infektionen (Zidovudin): Die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie) wird verstärkt. Das Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.

- Mittel gegen Übelkeit (Metoclopramid und Domperidon): Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts des Arzneimittels bewirken.

- Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen, können Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verzögert sein.

- Auswirkungen der Einnahme des Arzneimittels auf Laboruntersuchungen: Die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

- Das Arzneimittel darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen oder verabreicht werden.

 

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Obwohl sich bisher keine Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung ergeben haben, muss vor Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft der Arzt befragt werden.

Das Arzneimittel sollte in der Stillzeit nur nach strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden.

- Nehmen Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt ein

• wenn Sie chronisch alkoholkrank sind,

• wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)

• bei vorgeschädigter Niere

- Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder nach 3-4 Tagen keine Besserung eintritt müssen Sie einen Arzt aufsuchen.

- Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, kein Paracetamol enthalten.

- Bei längerem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.

- Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.

- Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalbeweniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne einen ärztlichen Rat erfolgen.

- Das Arzneimittel nicht über längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen.

- Bei der Anwendung der für das Arzneimittel vorgesehenen Dosen ist normalerweise keine Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und beim Bedienen von Maschinene zu erwarten. Sollten aber dennoch Symptome wie Müdigkeit, Schwindel oder gestörtes Nah-Sehen auftreten, dann kann die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

- Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Produktbewertungen zu - BUSCOPAN plus Filmtabletten 20 St


Produktbewertungen

3 Bewertung(en) mit durchschnittlich 5 von 5 möglichen Sternen, was der Note "sehr gut" entspricht.
  • Sonja B. schrieb am 25.05.2018

    Mein Mittel der ersten Wahl bei Schmerzen und Krämpfen während meiner Periode

  • Marina C. schrieb am 21.03.2017

    Das Produkt hilft sehr gut bei Bauchkrämpfen während der Periode. Sehr empfehlendswert

  • Cornelia S. schrieb am 03.08.2016

    Ein super Produkt bei Bauchschmerzen und Krämpfen. Es wirkt schnell und krampflösend und ist gut Verträglich.

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker. * Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP), nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern. ¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung, abzüglich eines Rabatts iHv 5 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen nach Eingang der Rechnung, abrechnet. Im Falle eines solchen Rabatts ist der tatsächliche Abgabepreis gegenüber den Krankenkassen also um 5 % geringer als der hier ausgewiesene AVP.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.