Diclac Schmerzgel 1% 100 g

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - DICLAC Schmerzgel 1% 100 g

 

PZN 03424841
Anbieter Hexal AG
Packungsgröße 100 g
Packungsnorm N2
Produktname Diclac Schmerzgel 1%
Darreichungsform Gel
Monopräparat ja
Wirksubstanz Diclofenac natrium
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Zur äußerlichen Anwendung. Nicht einnehmen!

Das Gel wird auf die betroffenen Körperpartien dünn aufgetragen und leicht eingerieben. Anschließend sollten die Hände gewaschen werden, außer diese wären die zu behandelnde Stelle. Bei Venenentzündung nicht mit Druck einreiben.

Verwenden Sie das Arzneimittel nur auf unverletzter Haut. Offene Wunden, Entzündungen oder Infektionen der Haut sowie Augen und Schleimhäute sollten nicht mit dem Arzneimittel in Berührung kommen. Es sollte daher insbesondere bei Kindern darauf geachtet werden, dass die Hände nicht mit den mit Gel eingeriebenen Hautpartien
in Kontakt kommen.

Vor Anlegen eines Verbandes sollte das Gel einige Minuten auf der Haut eintrocknen. Von der Anwendung eines dicht abschließenden Verbandes wird abgeraten.

Zur Unterstützung des Eindringens des Wirkstoffes ist die Anwendung mittels Iontophorese möglich; das Gel ist hierbei unter der Kathode (negativ geladene Iode) aufzutragen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien:

Das Gel wird 3- bis 4-mal täglich auf die betroffene Körperregion aufgetragen. Je nach Größe der zu behandelnden schmerzhaften Stelle ist eine kirsch- bis walnussgroße Menge, entsprechend 1 bis 4g Gel (10 -40 mg Diclofenac-Natrium), erforderlich. Die maximale Tagesgesamtdosis beträgt 16 g Gel, entsprechend 160 mg Diclofenac-Natrium.

Ältere Patienten:
Bei älteren Patienten sollte eine Anwendung nur unter Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion:
Bei Patienten mit einer Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich.

Kinder und Jugendliche (jünger als 15 Jahre):
Eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren wird nicht empfohlen, da hierfür keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen. Bei Kindern unter 12 Jahren darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.

 

Dauer der Anwendung:

In der Regel ist in Abhängigkeit von den Symptomen und der zugrunde liegenden Erkrankung eine Anwendung über 1-2 Wochen ausreichend. Für eine darüber hinausgehende Behandlung liegen keine Untersuchungen vor.

Bei einer längerfristigen Anwendung sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Dieser entscheidet dann in Abhängigkeit von Indikation und Symptomen über die Anwendungsdauer.

 

Überdosierung:

Falls eine größere Menge innerhalb kurzer Zeit auf eine große Körperoberfläche oder den Gesamtkörper aufgetragen worden ist, ist zwar nicht mit toxischen Symptomen zu rechnen, doch sollte das Gel wieder entfernt und mit Wasser abgewaschen werden.

 

Versehentliche Einnahme:

Als Anzeichen einer Überdosierung können auftreten: Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, schnelles Atmen, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Leberund Nierenfunktionsstörungen sowie bei Kindern Krämpfe. Sollten Sie das Gel versehentlich eingenommen haben, verständigen Sie sofort Ihren Arzt.

 

Vergessene Anwendung:


Falls Sie die Anwendung einmal vergessen haben, wenden Sie bei der nächsten Anwendung nicht mehr als die übliche empfohlene Menge an.

Das Arzneimittel enthält mit Diclofenac-Natrium einen Wirkstoff aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika/Analgetika (Entzündungs- und Schmerzhemmer).

Das Gel wird angewendet zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen bei:
- Sport- und Unfallverletzungen (Verstauchungen, Prellungen, Zerrungen)
- rheumatischen Erkrankungen der Weichteile (Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen, Schleimbeutelentzündungen, Entzündungen im Muskel- und Kapselbereich)
- degenerativen Erkrankungen der peripheren Extremitätengelenke
- oberflächlicher Venenentzündung (Thrombophlebitis superficialis)

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Der Arzneistoff weist zudem antirheumatische Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

bezogen auf 1 Gramm

10 mg Diclofenac, Natriumsalz

9.31 mg Diclofenac

+ (RS)-2-Octyldodecan-1-ol

+ 3-sn-Phosphatidylcholin

+ Ammoniak

+ Carbomer 980

+ Decyl oleat

+ Dinatrium edetat 2-Wasser

Geruchskorrigens

+ Isopropylalkohol

+ RRR-alpha-Tocopherol

+ Wasser, gereinigt

 

Darf darf nicht angewendet werden,

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Diclofenac oder einen der sonstigen Bestandteile von sind.

- wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, plötzlich auftretenden Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen (Nesselsucht) nach der Einnahme/Anwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- und Rheumamitteln, aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAR), reagiert haben.

- auf Hautwunden bzw. offenen Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut sowie auf Ekzemen. Augen und Schleimhäute sollen nicht mit dem Präparat in Berührung kommen. Es sollte daher insbesondere bei Kindern darauf geachtet werden, dass die Hände nicht mit den mit Gel eingeriebenen Hautpartien in Kontakt kommen.

- im letzten Drittel der Schwangerschaft

- bei Kindern unter 12 Jahren.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, besprechen Sie das bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist.

Nebenwirkungen beinhalten leichte und vorübergehende Hautreaktionen an der Anwendungsstelle. Sehr selten können allergische Reaktionen auftreten.

 

Mögliche Nebenwirkungen:

Häufig:
- Hautausschlag, Ekzem, entzündliche Rötung der Haut, entzündlicher Hautausschlag (Dermatitis, einschließlich Kontaktdermatitis), Hautjucken

Gelegentlich:
- Schuppenbildung, Austrocknen der Haut, Wassereinlagerungen (Ödem)

Selten:
- entzündlicher Hautausschlag mit Blasenbildung (bullöse Dermatitis)

Sehr selten:
- Lichtempfindlichkeit mit Auftreten von Hauterscheinungen nach Lichteinwirkung (Photosensibilisierung), pustelartiger Hautausschlag
- Überempfindlichkeitsreaktionen, plötzliche Hautund Schleimhautschwellungen (angioneurotisches Ödem)
- Magen-Darm-Beschwerden
- Asthma

 

Wenn das Präparat großflächig auf die Haut aufgetragen und über einen längeren Zeitraum angewendet wird, ist das Auftreten von systemischen (den gesamten Organismus betreffenden) Nebenwirkungen, wie sie unter Umständen nach Anwendung Diclofenac-haltiger Darreichungsformen zum Einnehmen (z. B. Tabletten, Retardtabletten), Zäpfchen oder Ampullen auftreten können, nicht auszuschließen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei der bestimmungsgemäßen Anwendung sind bisher keine Wechselwirkungen bekannt geworden.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

 

Schwangerschaft:

In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sollten Sie das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Die Tagesdosis sollte in diesem Fall 16 g Gel nicht überschreiten.

In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie das Arzneimittel nicht anwenden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind nicht auszuschließen ist.

 

Stillzeit:

Da Diclofenac in geringen Mengen in die Muttermilch übergeht, sollte eine längere Anwendung von in der Stillzeit nach Möglichkeit vermieden und eine Tagesdosierung von 16 g Gel nicht überschritten werden. Stillende dürfen, um eine Aufnahme durch den Säugling zu vermeiden, das Arzneimittel nicht im Brustbereich anwenden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich:

- wenn Sie an Asthma, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellung (so genannten Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen) sowie an Überempfindlichkeit gegen Schmerz- oder Rheumamittel aller Art leiden. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie häufiger als andere Kranke auf Schmerz- und Rheumamittel mit Asthmaanfällen (so genannte Analgetika- Intoleranz/Analgetika-Asthma), örtlicher Haut- und Schleimhautschwellung (so genanntes QuinckeÖdem) oder Nesselsucht (Urtikaria) reagieren. In diesem Fall darf das Arzneimittel nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen (Notfallbereitschaft) und direkter ärztlicher Kontrolle angewendet werden. Das gleiche gilt, wenn Sie auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber.

Bei Beschwerden, die sich nach 3 bis 5 Tagen nicht gebessert haben oder sich verschlimmern, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Bei akuten Zuständen, die z.B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen, bei andauernden Gelenkbeschwerden oder bei heftigen Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen und/oder mit Ausfallerscheinungen des Nervensystems (z. B.Taubheitsgefühl, Kribbeln) verbunden sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Normalerweise treten bei der empfohlenen Dosierung keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen auf.

 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Produktbewertungen zu - DICLAC Schmerzgel 1% 100 g


Produktbewertungen

1 Bewertung(en) mit durchschnittlich 5 von 5 möglichen Sternen, was der Note "sehr gut" entspricht.
  • Cornelia S. schrieb am 05.08.2016

    Die Salbe ist bei uns garnicht mehr weg zu denken.Für Sportverletzungen eignet sie sich super. Sie zieht schnell ein, wirkt sehr schnell und ist angenehm aufzutragen.
    Echt tolles Gel.

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker. * Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP), nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern. ¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung, abzüglich eines Rabatts iHv 5 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen nach Eingang der Rechnung, abrechnet. Im Falle eines solchen Rabatts ist der tatsächliche Abgabepreis gegenüber den Krankenkassen also um 5 % geringer als der hier ausgewiesene AVP.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.