Estramon comp 2 mg/1 mg Filmtabletten 28 St

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Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - ESTRAMON comp 2 mg/1 mg Filmtabletten 28 St

PZN 01888714
Anbieter Hexal AG
Packungsgröße 28 St
Packungsnorm N1
Produktname ESTRAMON comp 2mg/1mg
Darreichungsform Filmtabletten
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Nehmen Sie täglich eine Tablette ohne Einnahmepause zwischen den Packungen ein. Die Wochentage sind auf der Rückseite der Blisterstreifen aufgedruckt, um Ihnen die Einnahmekontrolle zu erleichtern.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Brustspannen, Übelkeit, Erbrechen und unregelmäßigen vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

 

Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Frauen nach der Menopause 1 Filmtablette 1-mal täglich immer zur gleichen Tageszeit

- Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren
- Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist)

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Estradiol: Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen. Diese sind für die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane maßgeblich.Estrogene bewirken u.a. den zyklischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, erhöhen deren Viskosität, fördern den Knochenaufbau und hemmen den Eisprung und den Milcheinschuss. Sie wirken weiterhin antiandrogen, können einen Mangel an Estrogenen bei Frauen in den Wechseljahren ausgleichen und Zyklusanomalien lindern.

bezogen auf 1 Stück

2.07 mg Estradiol 0,5-Wasser

2 mg Estradiol

1 mg Norethisteron acetat

0.88 mg Norethisteron

+ Cellulose, mikrokristallin

+ Hypromellose

+ Lactose 1-Wasser

+ Lactose

+ Macrogol 4000

+ Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]

+ Maisstärke

+ Silicium dioxid, hochdispers

+ Titan dioxid

 

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
- MalignerTumor (estrogenabhängig)
- Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
- Ungeklärte vaginale Blutungen
- Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
- Thromboembolische Erkrankungen
- Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
- Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
- Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Brustschmerzen
- Empfindlichkeit der Brüste
- Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
- Menstruationsstörung
- Irreguläre vaginale Blutung
- Hefepilz-Infektion im Genital- oder Vaginallbereich
- Wasseransammlung
- Depression
- Verschlimmerung einer Depression
- Nervosität
- Labilität
- Migräne
- Verschlimmerung einer Migräne
- Schwindel
- Schlafstörungen
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Blähungen
- Unwohlsein
- Diarrhoe
- Verdauungsbeschwerden
- Akne
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Trockene Haut
- Rückenschmerzen
- Schmerzen in den Extremitäten
- Krämpfe in den Beinen
- Brustödem
- Brustvergrößerung
- Myom (gutartiger Gebärmuttertumor)
- Verlängerte Monatsblutung
- Vaginaler Ausfluss
- Gebärmutterkrämpfe
- Scheideninfektion
- Gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
- Ödeme der Extremitäten
- Schmerzen
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Gewichtszunahme
- Überempfindlichkeit
- Schwindelgefühl
- Entzündung oberflächlicher Venen durch Blutpfropf (Thrombophlebtis)
- Völlegefühl
- Erbrechen
- Erkrankung der Gallenblase
- Gallensteine
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Vermehrte männliche Behaarung bei der Frau (Hirsutismus)
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Hautverfärbung
- Brustkrebs
- Unzureichende therapeutische Wirkung
- Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker. * Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP), nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern. ¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung, abzüglich eines Rabatts iHv 5 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen nach Eingang der Rechnung, abrechnet. Im Falle eines solchen Rabatts ist der tatsächliche Abgabepreis gegenüber den Krankenkassen also um 5 % geringer als der hier ausgewiesene AVP.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.