LEGAPAS Filmtabletten 40 St

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LEGAPAS Filmtabletten
Abbildung ähnlich
-24%*
PZN: 01516645
Packungsgröße: 40 Stück
Grundpreis: 0,26 € / 1 Stück
Darreichungsform: Filmtabletten
Hersteller: Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - LEGAPAS Filmtabletten 40 St

PZN 01516645
Anbieter Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH
Packungsgröße 40 St
Produktname LEGAPAS
Darreichungsform Filmtabletten
Monopräparat ja
Wirkstoff Cascararinde-Trockenextrakt
Pfl. Arzneimittel ja
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Einmal täglich vormittags oder abends.

  • Nehmen Sie die Tabletten immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Soweit nicht anders verordnet:
    • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
      • Die höchste tägliche Aufnahme darf nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracenderivate betragen, das entspricht 1 ½ Filmtabletten.
      • Erwachsene und Kinder über 12 Jahren nehmen einmal täglich vormittags oder abends 1 bis 1 ½ Filmtabletten ein.
      • Die persönlich richtige Dosierung ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weichgeformten Stuhl zu erhalten. Die Wirkung tritt nach 8 - 12 Stunden ein.
  • Dauer der Anwendung:
    • Hinweis: Stimulierende Abführmittel dürfen ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (mehr als 1 - 2 Wochen) eingenommen werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei versehentlicher oder beabsichtigter Überdosierung können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten sowie eventuell starke Magen-Darm-Beschwerden auftreten.
    • Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z.B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) gegebenenfalls erforderlich sind.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen habe
    • Bei Einnahme zu geringer Mengen oder wenn Sie die Einnahme der Tabletten vergessen haben, nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge, sondern führen Sie die Einnahme, wie von Ihrem Arzt verordnet oder in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

  • Das Arzneimittel ist ein pflanzliches stimulierendes Abführmittel.
  • Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation). Bei einer Verstopfung, die länger als 1 Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen den Pflanzen europäischer Faulbaum und amerikanischer Faulbaum (Cascararinde) und wirken als natürliches Gemisch. Zu den Pflanzen selbst:
- Aussehen: Strauch mit breiten (europäischer Faulbaum) bzw. schmalen (amerikanischer Faulbaum) umgekehrt eiförmig dunkelgrünen Blättern; kleine schwarze kugelige Früchte
- Vorkommen: Europa bzw. Westküste Nordamerikas
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: an Zucker gebundene Anthranoide (Glucofranguline bzw. Cascaroside)
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: die getrocknete Rinde bzw. Extrakte davon
Anthranoide aus beiden Faulbaum-Arten wirken gut abführend durch Stimulierung des Dickdarms. Gleichzeitig hemmen sie die Rückgewinnung von Wasser und Salzen aus dem Darm, so dass durch die Volumenzunahme die Darmwand stärker gedehnt wird und eine Entleerung früher und leichter eintreten kann. Ebenfalls nachgewiesen ist eine keimtötende Wirkung der Anthranoide.

Bezogen auf 1 Stück:

  • 82.5 mg Cascararinden Trockenextrakt, (4,2-5,6:1); Auszugsmittel: Ethanol 52% (m/m)
  • 20 mg Cascarosid A
  • + Cellulose, mikrokristallin
  • + Eisen hydroxide
  • + Eisen oxide
  • + Eudragit E 100
  • + Kartoffelstärke
  • + Lactose 1-Wasser
  • + Macrogol 6000
  • + Magnesium stearat
  • + Silicium dioxid, hochdispers
  • + Talkum
  • + Titan dioxid

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
    • Wenn Sie allergisch gegen Cascararinde oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind
    • bei Darmverschluss
    • bei Blinddarmentzündung
    • bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
    • bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache
    • bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Salzverlusten.
    • bei Kindern unter 12 Jahren.
    • Wegen unzureichender toxikologischer Untersuchungen ist das Präparat in Schwangerschaft und Stillzeit nicht einzunehmen.

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  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Sehr selten kann es zu krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden kommen. In diesen Fällen ist eine Verminderung der Dosis erforderlich. Im Laufe der Behandlung kann eine harmlose Rotfärbung des Harns auftreten.
    • Bei lang dauerndem Gebrauch oder höherer Dosierung (Missbrauch) kann es zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes kommen.
    • Auftretende Durchfälle können insbesondere zu Kaliumverlusten führen. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden (den Herzmuskel stärkende Arzneimittel), Diuretika (die Harnausscheidung steigernde Arzneimittel) und Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide).
    • Bei langandauerndem Gebrauch kann es zur Ausscheidung von Eiweiß und Blut im Urin kommen. Weiterhin kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bei andauerndem Gebrauch oder Missbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter, den Herzmuskel stärkender Arzneimittel (Herzglykoside) sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) möglich. Die Kaliumverluste können durch gleichzeitige Anwendung von bestimmten Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison und Cortisonähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) oder Süßholzwurzel verstärkt werden.
    • Deshalb ist das Präparat bei gleichzeitiger Einnahme mit o.g. Arzneimitteln erst nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
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  • Siehe unter Kategorie "Kontraindikation".
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  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnamen
    • Eine über die kurz dauernde Anwendung hinausgehende Einnahme die Darmtätigkeit anregender (stimulierender) Abführmittel kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit führen. Das Präparat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch die Ernährungsumstellung oder durch Quellstoff präparate nicht zu beheben ist.
    • Hinweis: Bei inkontinenten Erwachsenen (mit unkontrolliertem Stuhlabgang) sollte bei Einnahme der Tropfen ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden.
    • Kinder: Siehe unter Kategorie "Kontraindikation"

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
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