1. Magen, Darm & Galle

LOPERAMID akut-1A Pharma Hartkapseln 10 St

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LOPERAMID akut-1A Pharma Hartkapseln
Abbildung ähnlich
-23%*
PZN: 01338066
Packungsgröße: 10 Stück
Grundpreis: 0,23 € / 1 Stück
Darreichungsform: Hartkapseln
Hersteller: 1 A Pharma GmbH
Versandfertig: 1–2 Werktage

  • ✓ Zur Behandlung akuter Durchfallerkrankungen
  • ✓ Mit dem bewährten Wirkstoff Loperamid
  • ✓ Wirkt schnell und zuverlässig
AVP² 2,96 € ( -23%*)
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - LOPERAMID akut-1A Pharma Hartkapseln 10 St

Loperamid akut – 1 A Pharma® Bei akutem Durchfall

Schnell und zuverlässig gegen Durchfall

 

  • Zur Behandlung akuter Durchfallerkrankungen
  • Mit dem bewährten Wirkstoff Loperamid-hydrochlorid
  • Ideal auch auf Reisen und unterwegs
  • Geeignet für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

 

Zur Behandlung von akuten Durchfallerkrankungen

Akuter Durchfall (auch: Diarrhoe) wird in den häufigsten Fällen durch Viren oder Bakterien ausgelöst, kann jedoch auch Folge von Lebensmittelunverträglichkeiten, Reizdarm oder Stress sein.

Vermehrter und flüssiger Stuhlgang können zu erhöhtem Wasserverlust (Dehydrierung) sowie zu einem Mangel wichtiger Salze (Elektrolyte) führen. Daher ist es wichtig, Durchfall schnell und zuverlässig zu behandeln. Der bewährte Wirkstoff Loperamid-hydrochlorid in Loperamid akut – 1 A Pharma® kann helfen, akutem Durchfall entgegenzuwirken.

In Ergänzung zu der Behandlung mit Loperamid akut – 1 A Pharma® sollte dem Körper ausreichend Flüssigkeit (2 – 3 Liter stilles Mineralwasser, lauwarmer Tee oder klare Brühe) pro Tag zugeführt werden. Zusätzlich können Elektrolytlösungen helfen, den Salz- und Wasserverlust auszugleichen.

Beruhigt die Darmtätigkeit mit Loperamid

Die Auslöser für Durchfall können zu einer Entzündung der Darmschleimhaut führen. Hierdurch entsteht eine beschleunigte Darmtätigkeit, wodurch auch mehr Wasser und Salze in den Darm abgegeben werden können. Die daraus resultierende Verflüssigung des Darminhalts, äußert sich dann als wässriger oder flüssiger Stuhlgang.

Loperamid-hydrochlorid ist ein bewährter Wirkstoff zur symptomatischen Behandlung von akutem Durchfall, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht. Er unterstützt die kurzfristige Ruhigstellung des Darms, Reduktion der Stuhlhäufigkeit und Verfestigung der Stuhlbeschaffenheit. Durch diese Wirkweise, kann Loperamid helfen, den weiteren Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten einzudämmen.

Magen-Darm-Infekt

Die im Volksmund bekannte „Magen-Darm-Grippe“ bezeichnet Reizungen und Entzündungen der Schleimhaut von Magen und Dünndarm (auch: Gastroenteritis). Ursächlich für diese Entzündungen sind Krankheitserreger wie beispielsweise Noroviren oder Bakterien. In der Regel sind wässriger Stuhlgang, Übelkeit, Erbrechen sowie Kopfschmerzen oder auch Fieber übliche Symptome. Loperamid akut – 1 A Pharma® unterstützt, den unangenehmen Beschwerden des Durchfalls entgegenzuwirken.

Ernährung und Stress

Fettige Speisen (z. B. Fast Food) oder ungewohnte Gerichte (z. B. sehr scharfes Essen) können den Magen und Darm stark reizen. Doch auch Lebensmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz können Verursacher für wässrigen Stuhlgang sein. Zudem hat unsere Psyche bekanntermaßen Einfluss auf unseren Magen und Darm. Daher kann auch eine hohe Stressbelastung sich ungünstig auf die Darmgesundheit auswirken und zu akutem Durchfall führen.

Reisedurchfall

Insbesondere weitere Reisen sind mit neuen Umweltverhältnissen verbunden. Ungewohnte Klimabedingungen, Zeitverschiebung und vor allem andere Essgewohnheiten können sich negativ auf den Darm auswirken und in Durchfall münden. Auch verunreinigtes Trinkwasser ist im Ausland eine häufige Ursache für die Beschwerden. Loperamid akut – 1 A Pharma® eignet sich ideal für die Reiseapotheke, um die Symptome von Reisedurchfall zu lindern.

Häufige Fragen & Antworten

Wie erkenne ich Durchfall?
Die Häufigkeit des Stuhlganges und dessen Konsistenz sind grundsätzlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Allgemein äußert sich Durchfall jedoch durch häufigen Stuhlgang (mindestens 3x am Tag), flüssige oder wässrige Konsistenz des Stuhlgangs und eine erhöhte Stuhlmenge.

Was sollte ich bei der Anwendung von Loperamid akut – 1 A Pharma® beachten?
Loperamid akut – 1 A Pharma® ist zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren geeignet. Die Hartkapseln werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. mit einem Glas Wasser) eingenommen.

Nehmen Sie Loperamid akut – 1 A Pharma® ohne ärztlichen Rat nicht länger als 2 Tage ein. Wenn der Durchfall nach 2 Tagen der Behandlung weiterhin besteht, muss Loperamid akut – 1 A Pharma® abgesetzt und ärztlicher Rat aufgesucht werden.

Achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Flüssigkeiten und Salzen (Elektrolyten). Dies ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme bei Durchfall, da es dabei zu großen Flüssigkeits- und Salzverlusten kommen kann. Dies gilt insbesondere für Kinder. Auch Mundtrockenheit kann ein Zeichen eines Flüssigkeitsverlusts sein.

Loperamid akut – 1 A Pharma® führt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache nicht behoben wird. Wenn möglich, sollte auch die Ursache behandelt werden.

Wann sollte ich Loperamid akut – 1 A Pharma® nicht einnehmen?

  • Wenn Sie allergisch gegen Loperamid-hydrochlorid oder einen der in der Packungsbeilage genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Unter einem Alter von 12 Jahren
  • Wenn Sie an Zuständen, bei denen eine Verlangsamung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist, z. B. aufgetriebener Leib, Verstopfung und Darmverschluss, leiden. Loperamid akut – 1 A Pharma® muss bei Auftreten von Verstopfung (Obstipation), aufgetriebenem Leib oder Darmverschluss (Ileus) sofort abgesetzt werden.
  • Wenn Sie an Durchfällen, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen, leiden.
  • Wenn Sie an Durchfällen, die während oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten, leiden.
  • Wenn Sie an chronischen Durchfallerkrankungen leiden. (Diese Erkrankungen dürfen nur nach ärztlicher Verordnung mit Loperamid-hydrochlorid behandelt werden.)
  • Wenn Sie an einem akuten Schub einer Colitis ulcerosa (geschwürige Dickdarmentzündung) leiden.

 

Loperamid akut – 1 A Pharma® darf nur nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden, wenn eine Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verzögert und das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sein kann.

Wann sollte ich die Einnahme von Loperamid akut – 1 A Pharma® beenden?

  • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit Loperamid akut – 1 A Pharma® weiterhin besteht. Suchen Sie umgehend ärztlichen Rat auf.
  • Sobald der Stuhl fester wird und der Stuhlgang mehr als 12 Stunden zurückliegt.
  • Bei Auftreten von Verstopfung
  • Bei Auftreten von aufgetriebenem Leib, Bauchschmerzen, Krämpfen, Übelkeit, Verstopfung und gestörtem Abgang von Darmgasen (Zeichen einer intestinalen Obstruktion)

 

Was ist bei der Einnahme von Loperamid akut – 1 A Pharma® in Kombination mit anderen Arzneimitteln zu beachten?
Informieren Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt oder Apotheker*in, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/ angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt vor allem dann, wenn Sie einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe regelmäßig oder auch gelegentlich einnehmen müssen:

  • Ritonavir (Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion)
  • Itraconazol, Ketoconazol (Mittel zur Behandlung einer Pilzinfektion)
  • Chinidin (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
  • Gemfibrozil (Mittel zur Behandlung erhöhter Blutfette)
  • Desmopressin (Mittel zur Behandlung von vermehrtem Harnlassen)

 

Es ist zu erwarten, dass Arzneimittel mit einem ähnlichen Wirkmechanismus wie Loperamid akut – 1 A Pharma® dessen Wirkung verstärken können und Arzneimittel, die die Magen-Darm-Passage beschleunigen, dessen Wirkung vermindern können.

Pflichtangaben:
Loperamid akut – 1 A Pharma®, 2 mg Hartkapseln. Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid. Anwendungsgebiet: Zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfällen für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamidhydrochlorid darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen. Warnhinweis: Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51013412 Stand: Mai 2020. 1 A Pharma GmbH, Industriestraße 18, 83607 Holzkirchen

Anwendung

Loperamid akut – 1 A Pharma® ist zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren geeignet. Die Hartkapseln werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. mit einem Glas Wasser) eingenommen. Wichtig: Nehmen Sie Loperamid akut – 1 A Pharma® ohne ärztlichen Rat nicht länger als 2 Tage ein.

Wenn der Durchfall nach 2 Tagen der Behandlung weiterhin besteht, muss Loperamid akut – 1 A Pharma® abgesetzt und eine Ärztin bzw. ein Arzt aufgesucht werden. Bitte beachten Sie zudem die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt oder Apotheker*in.

Erwachsene

  • Erstdosis: 2 Hartkapsel (= 4 mg Loperamid-hydrochlorid)
  • Wiederholungsdosis: 1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamid-hydrochlorid)
  • Tageshöchstdosis: 6 Hartkapseln (= 12 mg Loperamid-hydrochlorid)

 

Jugendliche ab 12 Jahren

  • Erstdosis: 1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamid-hydrochlorid)
  • Wiederholungsdosis: 1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamid-hydrochlorid)
  • Tageshöchstdosis: 4 Hartkapseln (= 8 mg Loperamid-hydrochlorid)

 

Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchfällen erfolgt die Einnahme der Erstdosis. Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden.

Die empfohlene Tageshöchstdosis darf nicht überschritten werden.

Hinweise

Enthält: Lactose

Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Inhaltsstoffe

Wirkstoffe je 1 Kapsel:
2 mg Loperamidhydrochlorid

Sonstige Bestandteile: Gelatine, Lactose-1-Wasser, Magnesiumstearat (pflanzlich), Maisstärke, Talkum, schwarzes Eisen(III)-oxidhydrat, Eisen(II,III)-oxid, Patentblau V, Titandioxid

PZN 01338066
Anbieter 1 A Pharma GmbH
Packungsgröße 10 St
Packungsnorm N1
Produktname Loperamid akut-1A Pharma
Darreichungsform Hartkapseln
Monopräparat ja
Wirkstoff Loperamid hydrochlorid
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Die Hartkapseln werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen.

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt
    • Jugendliche ab 12 Jahren
      • Erstdosis: 1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Wiederholungsdosis: 1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Tageshöchstdosis: 4 Hartkapseln (= 8 mg Loperamidhydrochlorid)
    • Erwachsene
      • Erstdosis: 2 Hartkapseln (= 4 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Wiederholungsdosis: 1 Hartkapsel (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Tageshöchstdosis: 6 Hartkapseln (= 12 mg Loperamidhydrochlorid)
    • Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchfällen erfolgt die Einnahme der Erstdosis. Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden. Die empfohlene Tageshöchstdosis darf nicht überschritten werden.
  • Kinder unter 12 Jahren
    • Das Arzneimittel ist für Kinder unter 12 Jahren wegen des hohen Wirkstoffgehalts nicht geeignet. Hierfür stehen nach ärztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verfügung.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 2 Tage ein.
    • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit Imodium akut weiterhin besteht, muss das Präparat abgesetzt werden und ein Arzt aufgesucht werden.
    • Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit loperamidhaltigen Arzneimitteln darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Suchen Sie möglichst umgehend einen Arzt auf, insbesondere, wenn Sie folgende Symptome verspüren:
      • Starrezustand des Körpers, Koordinationsstörungen, Schläfrigkeit, Pupillenverengung, Muskelsteifheit, schwache Atmung
      • erhöhte Herzfrequenz, unregelmäßiger Herzschlag, Änderungen Ihres Herzschlags (diese Symptome können potentiell schwerwiegende, lebensbedrohliche Folgen haben)
      • Verstopfung, Darmverschluss, Schwierigkeiten beim Wasserlassen
    • Kinder reagieren stärker auf große Mengen des Arzneimittels als Erwachsene. Falls ein Kind zu viel einnimmt oder eines der oben genannten Symptome zeigt, rufen Sie sofort einen Arzt.
    • Hinweise für den Arzt
      • Zeichen einer Überdosierung von Loperamidhydrochlorid können auch nach einer relativen Überdosierung aufgrund einer Leberfunktionsstörung auftreten.
      • Die Behandlung richtet sich nach den Überdosierungserscheinungen und dem Krankheitsbild. Unter ärztlicher Verlaufsbeobachtung sollte eine EKG-Überwachung hinsichtlich einer Verlängerung des QT-Intervalls erfolgen.
      • Beim Auftreten von ZNS-Symptomen nach Überdosierung kann versuchsweise der Opioidantagonist Naloxon als Gegenmittel eingesetzt werden. Da Loperamid eine längere Wirkungsdauer als Naloxon hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon angezeigt sein. Der Patient sollte daher engmaschig über mindestens 48 Stunden überwacht werden, um ein mögliches (Wieder-) Auftreten von Überdosierungserscheinungen zu erkennen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Loperamidhydrochlorid. Loperamidhydrochlorid ist ein Mittel gegen Durchfall.
  • Zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfällen für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht.
  • Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter ärztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff greift direkt an Rezeptoren im Darmbereich an. So kann er Darmbewegungen, die den Darminhalt weitertransportieren teilweise verhindern und damit den Stuhldrang und die Stuhlfrequenz reduzieren. Zusätzlich bewirkt Loperamid im Enddarmbereich eine Muskelanspannung des Schließmuskels.

Bezogen auf 1 Stück:

  • 2 mg Loperamid hydrochlorid
  • 1.86 mg Loperamid
  • + Eisen (II,III) oxid
  • + Eisen (III) hydroxid oxid
  • + Gelatine
  • + Lactose 1-Wasser
  • + Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • + Maisstärke
  • + Patentblau V
  • + Talkum
  • + Titan dioxid
  • 23 mg Gesamt Natrium Ion
  • mmol Gesamt Natrium Ion

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Loperamidhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • von Kindern unter 12 Jahren (Siehe auch „Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?").
    • wenn Sie an Zuständen, bei denen eine Verlangsamung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist, z. B. aufgetriebener Leib, Verstopfung und Darmverschluss, leiden. Imodium akut muss bei Auftreten von Verstopfung (Obstipation), aufgetriebenem Leib oder Darmverschluss (Ileus) sofort abgesetzt werden.
    • wenn Sie an Durchfällen, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen, leiden.
    • wenn Sie an Durchfällen, die während oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten, leiden.
    • wenn Sie an chronischen Durchfallerkrankungen leiden (Diese Erkrankungen dürfen nur nach ärztlicher Verordnung mit Loperamidhydrochlorid behandelt werden.).
    • wenn Sie an einem akuten Schub einer Colitis ulcerosa (geschwüriger Dickdarmentzündung) leiden.
  • Das Arzneimittel darf nur nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden, wenn eine Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verzögert und das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sein kann.
  • Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
    • Kinder unter 2 Jahren dürfen nicht mit loperamidhaltigen Arzneimitteln behandelt werden.
    • Kinder zwischen 2 und 12 Jahren dürfen nur nach ärztlicher Verordnung mit loperamidhaltigen Arzneimitteln behandelt werden. Aufgrund des hohen Wirkstoffgehalts ist das Arzneimittel bei akutem Durchfall für diese Altersgruppe nicht geeignet. Hierfür stehen nach ärztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verfügung.

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  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Die in klinischen Studien am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen waren Verstopfung, Blähungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel.
    • Folgende Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien und nach Markteinführung beobachtet:
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
        • Verstopfung, Übelkeit, Blähungen
        • Schwindel, Kopfschmerzen
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
        • Schläfrigkeit
        • Schmerzen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Mundtrockenheit
        • Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen
        • Verdauungsstörungen
        • Hautausschlag
      • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
        • Aufgeblähter Bauch
        • Überempfindlichkeitsreaktionen, anaphylaktische Reaktionen (einschließlich anaphylaktischem Schock), anaphylaktoide Reaktionen
        • Bewusstlosigkeit, Starrezustand des Körpers, Bewusstseinstrübung, erhöhte Muskelspannung, Koordinationsstörungen
        • Pupillenverengung
        • Darmverschluss (Ileus, einschließlich paralytischem Ileus), Erweiterung des Dickdarms (Megacolon, einschließlich toxisches Megacolon)
        • Blasenbildende Hauterkrankungen (einschließlich Stevens-Johnson Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Schwellung von Haut oder Schleimhäuten durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Angioödem), Nesselsucht, Juckreiz
        • Harnverhalt
        • Müdigkeit
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Einnahme bei akutem Durchfall zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor allem dann, wenn Sie einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe regelmäßig oder auch gelegentlich einnehmen müssen:
      • Ritonavir (Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion)
      • Itraconazol, Ketoconazol (Mittel zur Behandlung einer Pilzinfektion)
      • Chinidin (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
      • Gemfibrozil (Mittel zur Behandlung erhöhter Blutfette)
      • Desmopressin (Mittel zur Behandlung von vermehrtem Harnlassen)
    • Es ist zu erwarten, dass Arzneimittel mit einem ähnlichen Wirkmechanismus wie diesem dessen Wirkung verstärken können und Arzneimittel, die die Magen-Darm-Passage beschleunigen, dessen Wirkung vermindern können.
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  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Auch wenn bei einer begrenzten Anzahl von Frauen (ca. 800), die während der Schwangerschaft den Wirkstoff dieses Arzneimittels einnahmen, keine eindeutigen Hinweise auf eine fruchtschädigende Wirkung gefunden wurden, sollten Sie das Präparat in der Schwangerschaft nicht einnehmen.
  • Stillzeit
    • Da geringe Mengen des Wirkstoffs in die Muttermilch übergehen können, sollten Sie das Präparat in der Stillzeit nicht einnehmen.
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  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
      • wenn Sie AIDS haben und zur Durchfallbehandlung dieses Arzneimittel bei akutem Durchfall einnehmen möchten. Sie sollten bei den ersten Anzeichen eines aufgetriebenen Leibes die Einnahme dieses Arzneimittels bei akutem Durchfall beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Es liegen Einzelberichte zu Verstopfung mit einem erhöhten Risiko für eine schwere entzündliche Erweiterung des Dickdarms (toxisches Megacolon) bei AIDS-Patienten vor. Diese litten unter einer durch virale und bakterielle Erreger verursachten infektiösen Dickdarmentzündung (Colitis) und wurden mit Loperamidhydrochlorid behandelt.
      • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden.
    • Achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Flüssigkeiten und Salzen (Elektrolyten). Dies ist die wichtigste Behandlungsmaßnahme bei Durchfall, da es dabei zu großen Flüssigkeits- und Salzverlusten kommen kann. Dies gilt insbesondere für Kinder.
    • Das Arzneimittel führt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache nicht behoben wird. Wenn möglich, sollte auch die Ursache behandelt werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nur für die beschriebenen Anwendungsgebiete ein. Die empfohlene Dosierung und die Anwendungsdauer von 2 Tagen dürfen nicht überschritten werden, weil schwere Verstopfungen oder schwerwiegende Herzprobleme (u. a. ein schneller oder unregelmäßiger Herzschlag) auftreten können.
    • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung weiterhin besteht, muss das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei Durchfällen oder als Folge der Einnahme kann es zu Schwindel, Müdigkeit und Schläfrigkeit kommen. Daher ist im Straßenverkehr und bei der Arbeit mit Maschinen Vorsicht angeraten.
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