MCP-ratiopharm 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen 30 ml

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Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - MCP-ratiopharm 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen 30 ml

PZN 10929866
Anbieter ratiopharm GmbH
Packungsgröße 30 ml
Packungsnorm N1
Produktname
Darreichungsform Lösung zum Einnehmen
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja

  • Das Arzneimittel wird vor den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen.
  • Sie müssen nach jeder Metoclopramid-Einnahme selbst im Fall von Erbrechen und dem Abstoßen des Arzneimittels mindestens 6 Stunden warten, bevor Sie die nächste Dosis einnehmen, um eine Überdosis zu vermeiden.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Sämtliche Indikationen (erwachsene Patienten)
    • Die empfohlene Einzeldosis beträgt 10 mg (entsprechend 10 ml Lösung) und kann bis zu dreimal täglich gegeben werden.
    • Die maximale empfohlene Tagesdosis beträgt 30 mg oder 0,5 mg/kg Körpergewicht.
    • Die maximale empfohlene Behandlungsdauer beträgt 5 Tage.
  • Kinder und Jugendliche
    • Zur Vorbeugung von nach einer Chemotherapie verzögert auftretender Übelkeit und verzögert auftretendem Erbrechen (Kinder und Jugendliche im Alter von 1 - 18 Jahren)
      • Die empfohlene Dosis beträgt 0,1 bis 0,15 mg/kg Körpergewicht. Diese kann bis zu dreimal täglich eingenommen werden (orale Anwendung).
      • Die maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden beträgt 0,5 mg/kg Körpergewicht.
      • Dosierungstabelle
        • 1 - 3 Jahre / 10 - 14 kg KG
          • Dosierung: 1 mg
          • Volumen: 1 ml
          • Häufigkeit: bis zu dreimal täglich
        • 3 - 5 Jahre / 15 - 19 kg KG
          • Dosierung: 2 mg
          • Volumen: 2 ml
          • Häufigkeit: bis zu dreimal täglich
        • 5 - 9 Jahre / 20 - 29 kg KG
          • Dosierung: 2,5 mg
          • Volumen: 2,5 ml
          • Häufigkeit: bis zu dreimal täglich
        • 9 - 18 Jahre / 30 - 60 kg KG
          • Dosierung: 5 mg
          • Volumen: 5 ml
          • Häufigkeit: bis zu dreimal täglich
        • 15 - 18 Jahre / mehr als 60 kg KG
          • Dosierung: 10 mg
          • Volumen: 10 ml
          • Häufigkeit: bis zu dreimal täglich
      • Zur Vorbeugung von nach Chemotherapie verzögert auftretender Übelkeit und verzögert auftretendem Erbrechen sollten Sie dieses Arzneimittel nicht länger als 5 Tage einnehmen.
  • Ältere Personen
    • Eine Reduzierung der Dosis kann in Abhängigkeit von der Nieren- und Leberfunktion sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand erforderlich sein.
  • Erwachsene mit Störung der Nierenfunktion
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Nierenprobleme haben. Die Dosis muss reduziert werden, wenn Sie eine mäßige bis schwere Nierenfunktionsstörung haben.
  • Erwachsene mit Störung der Leberfunktion
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Leberprobleme haben. Die Dosis muss reduziert werden, wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben.
  • Kinder und Jugendliche
    • Metoclopramid darf nicht bei Kindern unter 1 Jahr angewendet werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker. Sie können unter unkontrollierbaren Bewegungen leiden (extrapyramidale Erkrankung), sich schläfrig fühlen, Schwierigkeiten mit Ihrem Bewusstsein haben, verwirrt sein und Halluzinationen und Herzprobleme bekommen. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt diese Symptome behandeln.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

bezogen auf 1 Milliliter

1.2 mg Metoclopramid hydrochlorid

1 mg Metoclopramid

+ Dinatrium hydrogenphosphat 12-Wasser

+ Methyl 4-hydroxybenzoat, Natriumsalz

+ Natrium cyclamat

+ Propyl 4-hydroxybenzoat, Natriumsalz

+ Saccharin, Natriumsalz

+ Salzsäure 25%

+ Wasser, gereinigt

 

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Metoclopramid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie Blutungen, Einengungen oder einen Riss (Perforation) in Ihrem Magen oder Darm haben.
    • wenn bei Ihnen ein seltener Tumor in der Nebenniere vermutet wird oder nachgewiesen wurde (Phäochromozytom).
    • wenn Sie unwillkürliche Muskelkrämpfe (Spätdyskinesie) haben oder jemals hatten, die medikamentös behandelt wurden.
    • wenn Sie an Epilepsie leiden.
    • wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden.
    • wenn Sie Levodopa (ein Wirkstoff gegen die Parkinson-Krankheit) oder dopaminerge Wirkstoffe einnehmen.
    • wenn Sie abnorme Blutfarbstoffwerte (Methämoglobinämie) oder einen NADH-Cytochrom-b5-Reduktase-Mangel haben oder jemals hatten.
  • Geben Sie das Arzneimittel nicht Kindern unter 1 Jahr.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn irgendeine der oben genannten Situationen auf Sie zutrifft. Sollten Sie sich nicht sicher sein, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Brechen Sie die Behandlung ab und sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie während der Einnahme des Arzneimittels eins der folgenden Anzeichen bemerken:
    • unkontrollierbare Bewegungen (häufig unter Einbeziehung des Kopfes oder des Nackens). Dies kann bei Kindern und jungen Erwachsenen und besonders dann auftreten, wenn hohe Dosierungen angewendet werden. Diese Anzeichen treten normalerweise zu Beginn der Behandlung auf und können selbst nach nur einer einzigen Anwendung auftreten. Diese Bewegungen enden, wenn sie ordnungsgemäß behandelt werden.
    • hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krämpfe, Schweißausbruch, vermehrte Speichelbildung. Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung neuroleptisches malignes Syndrom sein.
    • Jucken oder Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder des Halses, Schwierigkeiten beim Atmen. Dies können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein, die möglicherweise schwerwiegend ist.
  • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Gefühl von Schläfrigkeit
  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Depression
    • unkontrollierbare Bewegungen wie Ticks, Zittern, Drehbewegungen oder Muskelkontraktionen (Steifheit, Starre)
    • Ähnliche Symptome wie bei der Parkinson-Krankheit (Starre, Tremor)
    • Gefühl von Ruhelosigkeit
    • Abnahme des Blutdrucks (insbesondere bei intravenöser Anwendung)
    • Durchfall
    • Schwächegefühl
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    • erhöhter Spiegel eines Hormons namens Prolaktin, das milchige Absonderungen aus der Brustdrüse bei Männern und nicht stillenden Frauen auslösen kann
    • Störung der Regelblutung
    • Halluzination
    • Bewusstseinsstörungen
    • Langsamer Herzschlag (besonders bei intravenöser Anwendung)
    • Allergie
  • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
    • Zustand der Verwirrtheit
    • Krampfanfälle (besonders bei epileptischen Patienten)
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
    • abnorme Blutfarbstoffwerte (Hämoglobin): kann die Farbe der Haut verändern
    • abnormes Wachstum von Brüsten (Gynäkomastie)
    • unfreiwillige Muskelkrämpfe nach längerer Anwendung, besonders bei älteren Patienten
    • hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krampfanfälle, Schweißausbruch, vermehrte Speichelbildung. Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung malignes neuroleptisches Syndrom sein
    • Veränderungen des Herzschlags, die im Elektrokardiogramm (EKG-Untersuchung) erkennbar sind
    • Herzstillstand (besonders bei der Anwendung als Injektion)
    • Schock (starker Blutdruckabfall) (besonders bei der Anwendung als Injektion)
    • Ohnmacht (besonders bei intravenöser Gabe)
    • allergische Reaktion, die schwerwiegend sein kann (besonders bei intravenöser Verabreichung)
    • sehr hoher Blutdruck
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Der Grund hierfür ist, dass andere Arzneimittel die Wirkungsweise dieses Präparates beeinflussen können oder dass dieses Präparat Auswirkungen auf die Wirkung der anderen Arzneimittel haben kann.
    • Dazu gehören:
      • Levodopa und andere Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit
      • Anticholinergika (Arzneimittel zur Linderung von Magenkrämpfen oder Spasmen)
      • Morphinderivate (Arzneimittel zur Behandlung starker Schmerzen)
      • Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das Nervensystem
      • sämtliche anderen Arzneimittel zur Behandlung geistigseelischer Erkrankungen,
      • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche)
      • Ciclosporin (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Störungen des Immunsystems)
      • Mivacurium und Suxamethonium (Arzneimittel zur Relaxation der Muskeln)
      • Fluoxetin und Paroxetin (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • Während der Behandlung mit Metoclopramid muss auf Alkoholkonsum verzichtet werden, da dieser die dämpfende Wirkung des Arzneimittels erhöht.

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Falls notwendig kann das Arzneimittel während der Schwangerschaft eingenommen werden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Ihnen dieses Arzneimittel gegeben werden sollte oder nicht.
  • Das Arzneimittel wird nicht empfohlen, wenn Sie stillen, da Metoclopramid in die Muttermilch übergeht und Auswirkungen auf Ihr Baby haben kann.

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn:
      • Sie schon einmal einen abnormen Herzschlag (QT-Intervall-Verlängerung) oder andere Herzprobleme hatten.
      • Sie Probleme mit den Salzspiegeln (Kalium, Natrium und Magnesium) in Ihrem Blut haben.
      • Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, die Auswirkungen auf Ihren Herzschlag haben.
      • Sie an Erkrankungen des Nervensystems leiden.
      • Sie Probleme mit der Leber oder den Nieren haben. Es kann erforderlich sein, die Dosis zu reduzieren.
    • Ihr Arzt kann Blutuntersuchungen durchführen, um die Blutfarbstoffspiegel (Hämoglobinspiegel) Ihres Blutes zu prüfen. In Fällen abnormer Werte (Methämoglobinämie) muss die Behandlung sofort und dauerhaft abgebrochen werden.
    • Sie müssen nach jeder Metoclopramid-Einnahme selbst im Fall von Erbrechen und dem Abstoßen des Arzneimittels mindestens 6 Stunden warten, bevor Sie die nächste Dosis einnehmen, um eine Überdosis zu vermeiden.
    • Aufgrund des Risikos unwillkürlicher Muskelkrämpfe dürfen Sie die maximal 3-monatige Behandlungsdauer nicht überschreiten.
  • Kinder und Jugendliche
    • Bei Kindern und jungen Erwachsenen können unkontrollierbare Bewegungen (extrapyramidale Erkrankung) auftreten.
    • Das Arzneimittel darf aufgrund des erhöhten Risikos unkontrollierbarer Bewegungen nicht bei Kindern unter 1 Jahr angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Nach der Einnahme des Arzneimittels fühlen Sie sich eventuell schläfrig, schwindlig, oder es können unkontrollierbare Bewegungsstörungen (Dyskinesie) auftreten, wie Zittern, Zuckungen und Krümmung sowie eine ungewöhnliche Muskelspannung mit abnormer Körperhaltung (Dystonie).
    • Dies kann Ihre Sehkraft beeinträchtigen und auch Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, einschränken.

Details
PZN 10929866
Anbieter ratiopharm GmbH
Packungsgröße 30 ml
Packungsnorm N1
Produktname
Darreichungsform Lösung zum Einnehmen
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Anwendungshinweise

  • Das Arzneimittel wird vor den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen.
  • Sie müssen nach jeder Metoclopramid-Einnahme selbst im Fall von Erbrechen und dem Abstoßen des Arzneimittels mindestens 6 Stunden warten, bevor Sie die nächste Dosis einnehmen, um eine Überdosis zu vermeiden.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Sämtliche Indikationen (erwachsene Patienten)
    • Die empfohlene Einzeldosis beträgt 10 mg (entsprechend 10 ml Lösung) und kann bis zu dreimal täglich gegeben werden.
    • Die maximale empfohlene Tagesdosis beträgt 30 mg oder 0,5 mg/kg Körpergewicht.
    • Die maximale empfohlene Behandlungsdauer beträgt 5 Tage.
  • Kinder und Jugendliche
    • Zur Vorbeugung von nach einer Chemotherapie verzögert auftretender Übelkeit und verzögert auftretendem Erbrechen (Kinder und Jugendliche im Alter von 1 - 18 Jahren)
      • Die empfohlene Dosis beträgt 0,1 bis 0,15 mg/kg Körpergewicht. Diese kann bis zu dreimal täglich eingenommen werden (orale Anwendung).
      • Die maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden beträgt 0,5 mg/kg Körpergewicht.
      • Dosierungstabelle
        • 1 - 3 Jahre / 10 - 14 kg KG
          • Dosierung: 1 mg
          • Volumen: 1 ml
          • Häufigkeit: bis zu dreimal täglich
        • 3 - 5 Jahre / 15 - 19 kg KG
          • Dosierung: 2 mg
          • Volumen: 2 ml
          • Häufigkeit: bis zu dreimal täglich
        • 5 - 9 Jahre / 20 - 29 kg KG
          • Dosierung: 2,5 mg
          • Volumen: 2,5 ml
          • Häufigkeit: bis zu dreimal täglich
        • 9 - 18 Jahre / 30 - 60 kg KG
          • Dosierung: 5 mg
          • Volumen: 5 ml
          • Häufigkeit: bis zu dreimal täglich
        • 15 - 18 Jahre / mehr als 60 kg KG
          • Dosierung: 10 mg
          • Volumen: 10 ml
          • Häufigkeit: bis zu dreimal täglich
      • Zur Vorbeugung von nach Chemotherapie verzögert auftretender Übelkeit und verzögert auftretendem Erbrechen sollten Sie dieses Arzneimittel nicht länger als 5 Tage einnehmen.
  • Ältere Personen
    • Eine Reduzierung der Dosis kann in Abhängigkeit von der Nieren- und Leberfunktion sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand erforderlich sein.
  • Erwachsene mit Störung der Nierenfunktion
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Nierenprobleme haben. Die Dosis muss reduziert werden, wenn Sie eine mäßige bis schwere Nierenfunktionsstörung haben.
  • Erwachsene mit Störung der Leberfunktion
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Leberprobleme haben. Die Dosis muss reduziert werden, wenn Sie eine schwere Leberfunktionsstörung haben.
  • Kinder und Jugendliche
    • Metoclopramid darf nicht bei Kindern unter 1 Jahr angewendet werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker. Sie können unter unkontrollierbaren Bewegungen leiden (extrapyramidale Erkrankung), sich schläfrig fühlen, Schwierigkeiten mit Ihrem Bewusstsein haben, verwirrt sein und Halluzinationen und Herzprobleme bekommen. Falls erforderlich, kann Ihr Arzt diese Symptome behandeln.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Zusammensetzung

bezogen auf 1 Milliliter

1.2 mg Metoclopramid hydrochlorid

1 mg Metoclopramid

+ Dinatrium hydrogenphosphat 12-Wasser

+ Methyl 4-hydroxybenzoat, Natriumsalz

+ Natrium cyclamat

+ Propyl 4-hydroxybenzoat, Natriumsalz

+ Saccharin, Natriumsalz

+ Salzsäure 25%

+ Wasser, gereinigt

 

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Metoclopramid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie Blutungen, Einengungen oder einen Riss (Perforation) in Ihrem Magen oder Darm haben.
    • wenn bei Ihnen ein seltener Tumor in der Nebenniere vermutet wird oder nachgewiesen wurde (Phäochromozytom).
    • wenn Sie unwillkürliche Muskelkrämpfe (Spätdyskinesie) haben oder jemals hatten, die medikamentös behandelt wurden.
    • wenn Sie an Epilepsie leiden.
    • wenn Sie an der Parkinson-Krankheit leiden.
    • wenn Sie Levodopa (ein Wirkstoff gegen die Parkinson-Krankheit) oder dopaminerge Wirkstoffe einnehmen.
    • wenn Sie abnorme Blutfarbstoffwerte (Methämoglobinämie) oder einen NADH-Cytochrom-b5-Reduktase-Mangel haben oder jemals hatten.
  • Geben Sie das Arzneimittel nicht Kindern unter 1 Jahr.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn irgendeine der oben genannten Situationen auf Sie zutrifft. Sollten Sie sich nicht sicher sein, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Brechen Sie die Behandlung ab und sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie während der Einnahme des Arzneimittels eins der folgenden Anzeichen bemerken:
    • unkontrollierbare Bewegungen (häufig unter Einbeziehung des Kopfes oder des Nackens). Dies kann bei Kindern und jungen Erwachsenen und besonders dann auftreten, wenn hohe Dosierungen angewendet werden. Diese Anzeichen treten normalerweise zu Beginn der Behandlung auf und können selbst nach nur einer einzigen Anwendung auftreten. Diese Bewegungen enden, wenn sie ordnungsgemäß behandelt werden.
    • hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krämpfe, Schweißausbruch, vermehrte Speichelbildung. Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung neuroleptisches malignes Syndrom sein.
    • Jucken oder Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder des Halses, Schwierigkeiten beim Atmen. Dies können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein, die möglicherweise schwerwiegend ist.
  • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Gefühl von Schläfrigkeit
  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Depression
    • unkontrollierbare Bewegungen wie Ticks, Zittern, Drehbewegungen oder Muskelkontraktionen (Steifheit, Starre)
    • Ähnliche Symptome wie bei der Parkinson-Krankheit (Starre, Tremor)
    • Gefühl von Ruhelosigkeit
    • Abnahme des Blutdrucks (insbesondere bei intravenöser Anwendung)
    • Durchfall
    • Schwächegefühl
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    • erhöhter Spiegel eines Hormons namens Prolaktin, das milchige Absonderungen aus der Brustdrüse bei Männern und nicht stillenden Frauen auslösen kann
    • Störung der Regelblutung
    • Halluzination
    • Bewusstseinsstörungen
    • Langsamer Herzschlag (besonders bei intravenöser Anwendung)
    • Allergie
  • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
    • Zustand der Verwirrtheit
    • Krampfanfälle (besonders bei epileptischen Patienten)
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
    • abnorme Blutfarbstoffwerte (Hämoglobin): kann die Farbe der Haut verändern
    • abnormes Wachstum von Brüsten (Gynäkomastie)
    • unfreiwillige Muskelkrämpfe nach längerer Anwendung, besonders bei älteren Patienten
    • hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krampfanfälle, Schweißausbruch, vermehrte Speichelbildung. Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung malignes neuroleptisches Syndrom sein
    • Veränderungen des Herzschlags, die im Elektrokardiogramm (EKG-Untersuchung) erkennbar sind
    • Herzstillstand (besonders bei der Anwendung als Injektion)
    • Schock (starker Blutdruckabfall) (besonders bei der Anwendung als Injektion)
    • Ohnmacht (besonders bei intravenöser Gabe)
    • allergische Reaktion, die schwerwiegend sein kann (besonders bei intravenöser Verabreichung)
    • sehr hoher Blutdruck
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Der Grund hierfür ist, dass andere Arzneimittel die Wirkungsweise dieses Präparates beeinflussen können oder dass dieses Präparat Auswirkungen auf die Wirkung der anderen Arzneimittel haben kann.
    • Dazu gehören:
      • Levodopa und andere Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit
      • Anticholinergika (Arzneimittel zur Linderung von Magenkrämpfen oder Spasmen)
      • Morphinderivate (Arzneimittel zur Behandlung starker Schmerzen)
      • Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das Nervensystem
      • sämtliche anderen Arzneimittel zur Behandlung geistigseelischer Erkrankungen,
      • Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzschwäche)
      • Ciclosporin (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Störungen des Immunsystems)
      • Mivacurium und Suxamethonium (Arzneimittel zur Relaxation der Muskeln)
      • Fluoxetin und Paroxetin (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen)
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • Während der Behandlung mit Metoclopramid muss auf Alkoholkonsum verzichtet werden, da dieser die dämpfende Wirkung des Arzneimittels erhöht.

Warnhinweise

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Falls notwendig kann das Arzneimittel während der Schwangerschaft eingenommen werden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Ihnen dieses Arzneimittel gegeben werden sollte oder nicht.
  • Das Arzneimittel wird nicht empfohlen, wenn Sie stillen, da Metoclopramid in die Muttermilch übergeht und Auswirkungen auf Ihr Baby haben kann.

Hinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn:
      • Sie schon einmal einen abnormen Herzschlag (QT-Intervall-Verlängerung) oder andere Herzprobleme hatten.
      • Sie Probleme mit den Salzspiegeln (Kalium, Natrium und Magnesium) in Ihrem Blut haben.
      • Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, die Auswirkungen auf Ihren Herzschlag haben.
      • Sie an Erkrankungen des Nervensystems leiden.
      • Sie Probleme mit der Leber oder den Nieren haben. Es kann erforderlich sein, die Dosis zu reduzieren.
    • Ihr Arzt kann Blutuntersuchungen durchführen, um die Blutfarbstoffspiegel (Hämoglobinspiegel) Ihres Blutes zu prüfen. In Fällen abnormer Werte (Methämoglobinämie) muss die Behandlung sofort und dauerhaft abgebrochen werden.
    • Sie müssen nach jeder Metoclopramid-Einnahme selbst im Fall von Erbrechen und dem Abstoßen des Arzneimittels mindestens 6 Stunden warten, bevor Sie die nächste Dosis einnehmen, um eine Überdosis zu vermeiden.
    • Aufgrund des Risikos unwillkürlicher Muskelkrämpfe dürfen Sie die maximal 3-monatige Behandlungsdauer nicht überschreiten.
  • Kinder und Jugendliche
    • Bei Kindern und jungen Erwachsenen können unkontrollierbare Bewegungen (extrapyramidale Erkrankung) auftreten.
    • Das Arzneimittel darf aufgrund des erhöhten Risikos unkontrollierbarer Bewegungen nicht bei Kindern unter 1 Jahr angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Nach der Einnahme des Arzneimittels fühlen Sie sich eventuell schläfrig, schwindlig, oder es können unkontrollierbare Bewegungsstörungen (Dyskinesie) auftreten, wie Zittern, Zuckungen und Krümmung sowie eine ungewöhnliche Muskelspannung mit abnormer Körperhaltung (Dystonie).
    • Dies kann Ihre Sehkraft beeinträchtigen und auch Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, einschränken.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker. * Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP), nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern. ¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung, abzüglich eines Rabatts iHv 5 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen nach Eingang der Rechnung, abrechnet. Im Falle eines solchen Rabatts ist der tatsächliche Abgabepreis gegenüber den Krankenkassen also um 5 % geringer als der hier ausgewiesene AVP.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.