MOLICARE Premium Elastic Slip 7 Tropfen Gr.S 30 St

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Hersteller: PAUL HARTMANN AG
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Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - MOLICARE Premium Elastic Slip 7 Tropfen Gr.S 30 St

MOLICARE Premium Elastic Slip 7 Tropfen 

Moderner Inkontinenz-Slip mit 3-lagigem, anatomisch geformtem und geruchsbindendem Saugkern, mit antibakterieller, pH-hautneutraler quick-dry Verteilerauflage, flüssigkeitsabweisenden, weichen Innenbündchen, elastischem Beinabschluss, textilem Backsheet, Nässeindikator, atmungsaktiven Vliesseitenteilen im Hüftbereich und zwei breiten wiederverschließbaren Klett-Klebeverschlüssen. Durch einen speziell entwickelten Saugkörper bietet MoliCare® Premium Elastic bestmöglichen Rundum-Schutz, eine hohe Saugkraft und Speicherleistung. MoliCare® Premium Elastic ist dermatologisch getestet, schützt vor Rücknässung, unterstützt die Gesunderhaltung der Haut und bietet angenehmen Tragekomfort. Die dehnbaren Seitenteile und breiten Klett-Klebeverschlüsse machen die MoliCare® Premium Elastic äußerst anwenderfreundlich.

  • Intuitives und schnelles Anlegen für eine besonders ergonomische Anwendung dank dehnbarer und elastischer Seitenteile.
  • Hohe Diskretion durch den leistungsstarken und geruchsbindenden Saugkörper sowie weißer und geräuscharmer, textilartiger Außenseite.
  • Zuverlässiger Auslaufschutz dank flüssigkeitsabweisender Innenbündchen und wiederverschließbarer Klett-Klebeverschlüsse für einen sicheren Sitz.
  • Nässeindikator – zur Erkennung des optimalen Wechselzeitpunkts.

Die MoliCare® Premium Elastic
MoliCare® Premium Elastic
5 Tropfen
Größe: M, L
MoliCare® Premium Elastic
8 Tropfen
Größe: S, M, L, XL
MoliCare® Premium Elastic
6 Tropfen
Größe: S, M, L, XL
MoliCare® Premium Elastic
9 Tropfen
S, M, L, XL
MoliCare® Premium Elastic
7 Tropfen
Größe: S, M, L, XL
MoliCare® Premium Elastic
10 Tropfen
Größe: S, M, L, XL

Die MoliCare® Premium Elastic Anwendung

In stehender Position

  • Falten Sie das Produkt längs, damit sich eine Mulde bildet und sich die Innenbündchen
  • aufstellen.
  • Stellen Sie sich neben den Betroffenen. Positionieren Sie das Produkt von vorne nach hinten. Zentrieren Sie es, indem Sie den
  • Nässeindikator an der Wirbelsäule ausrichten.
  • Klappen Sie das erste Seitenteil auf und ziehen Sie es um die Hüfte des Betroffenen. Befestigen Sie den Klebestreifen.
  • Klappen Sie das zweite Seitenteil auf und ziehen Sie es um die Hüfte des Betroffenen. Befestigen Sie den Klebestreifen.

In liegender Position

Bei Benutzung eines Pflegebettes sollte dieses zur Rückenentlastung so eingestellt werden, dass sich die Matratze auf Hüfthöhe befindet.

  • Falten Sie das Produkt längs, damit sich eine Mulde bildet und sich die Innenbündchen aufstellen.
  • Positionieren Sie den Betroffenen in stabiler Seitenlage. Positionieren Sie das Produkt von vorne nach hinten. Zentrieren Sie das
  • Produkt, indem Sie den Nässeindikator an der Wirbelsäule ausrichten. Drehen Sie den Betroffenen auf den Rücken.
  • Klappen Sie das erste Seitenteil auf und ziehen Sie es über die Hüfte des Betroffenen. Befestigen Sie den Klebestreifen.
  • Klappen Sie das zweite Seitenteil auf und ziehen Sie es um die Hüfte des Betroffenen. Befestigen Sie den Klebestreifen.

Inkontinenz – weit verbreitet und trotzdem tabuisiert

Nach Zahlen der Deutschen Kontinenz Gesellschaft leiden über neun Millionen Menschen in Deutschland unter Inkontinenz. Dennoch ist es kein Thema über das gerne gesprochen wird. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Incontinentia ab und bezeichnet das Unvermögen, etwas zurückzuhalten. Harninkontinenz (Incontinentia urinae) ist somit als
ein Zustand beschrieben, bei dem Urin ungewollt abgeht.

Die Definition der International Continence Society (ICS, www.ics.org) lautet: „Harninkontinenz ist die Unfähigkeit des Körpers, Urin zu halten, ihn bewusst abzugeben und die Entleerungsfunktionen der Blase zu kontrollieren“. Dem Betroffenen ist es also nicht (immer) möglich, Zeitpunkt und Ort der Harnausscheidung selbst zu bestimmen und zu kontrollieren.

Inkontinenz ist eine von der World Health Organization (WHO) anerkannte Krankheit. Sie tritt als Folge verschiedener Grunderkrankungen auf. Somit ist sie kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom für eine zugrundeliegende Erkrankung des Harnsystems, des Nervensystems, von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Demenzerkrankungen. Da Inkontinenz von der WHO als Krankheit anerkannt ist, fallen Diagnose, Behandlung und die Versorgung mit Inkontinenz-Hilfsmitteln in die Leistungspflicht der deutschen gesetzlichen Krankenkassen.

Inkontinenz als gesellschaftliches Tabu

Die Kontrolle der Ausscheidung von Harn und Stuhl ist uns nicht mit der Natur gegeben. Sie wird konditioniert. Wir erlernen es als Kinder und sind stolz, wenn es uns gelingt. Es ist ein Ereignis in der Familie. In der Gesellschaft wird es mit dem Älterwerden zu einer unausgesprochenen Bedingung.

In allen Kulturen sind Tabus bekannt und häufig dreht es sich um Bereiche der menschlichen biologischen Existenz: Tod, Krankheit, Behinderung, Menstruation oder die Ausscheidungen. Entsprechend wird das Krankheitssymptom der Inkontinenz im gesellschaftlichen Zusammenleben gemieden. Trotz aller intensiven Aufklärungsbemühungen von Urologen, Gynäkologen, Fachverbänden und der in diesem Bereich tätigen Industrie ist es noch immer ein Tabuthema. Ist man betroffen, entwickelt sich Scham über das eigene Unvermögen, anstatt es als das wahrzunehmen, was es ist: eine Krankheit.

Was bedeutet Inkontinenz für den Betroffenen?

Eine Blasenschwäche ist keine lebensbedrohliche Erkrankung. Doch können die körperlichen und psychischen Auswirkungen die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Aus Schamgefühl wird die Blasenschwäche von Betroffenen nicht selten verschwiegen. Pflegende Angehörige und Pflegefachkräfte kennen die verschiedenen Taktiken, mit denen Inkontinenz versteckt werden soll.

Das Unvermögen, die Blasenentleerung zu kontrollieren, wird von vielen Betroffenen als entwürdigend empfunden und verletzt das Selbstwertgefühl. Die Folge kann ein sozialer Rückzug sein und zu Isolation und Beziehungsstörungen führen.

Bei einem hohen Prozentsatz Betroffener ergibt sich infolge der Harninkontinenz eine Pflegebedürftigkeit. Die häusliche Pflege durch Angehörige stößt dann mit Auftreten der Störung häufig an ihre Grenzen. Inkontinenz ist bei jedem zweitem Umzug in ein Pflegeheim der Grund.

Daten und Fakten zum Vorkommen

Eine Inkontinenz kann sowohl die Harn- als auch die Stuhlausscheidung betreffen. Die Harninkontinenz ist die verbreiterte Form.

  • Frauen sind in der Regel öfter von Blasenschwäche betroffen als Männer. Formen unter denen Frauen insbesondere leiden sind die Stress-/Belastungsinkontinenz oder die Dranginkontinenz.
  • Männer aller Altersstufen sind hauptsächlich von der Dranginkontinenz betroffen. Bei älteren Männern ist die Form der Überlaufinkontinenz durch eine gutartige Vergrößerung der Prostata kein Einzelfall.
  • Bei Senioren über 65 Jahren gilt die Harninkontinenz als eine der häufigsten Alterserkrankungen. In dieser Altersgruppe sind Frauen und Männer gleichermaßen betroffen.
  • Die starke Altersabhängigkeit erklärt die überdurchschnittlich hohen Zahlen in Senioren- und Pflegeheimen. Schätzungsweise haben 80% der Heimbewohner eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Inkontinenz.
  • Leiden Betroffene zusätzlich an einer Demenzerkrankung, steigt diese Rate auf über 90% an.
  • Durch die zunehmende Lebenserwartung ist mit weiter steigenden Erkrankungszahlen zu rechnen.

Blasenschwäche bei Männern
Auch mit Inkontinenz das Leben aktiv genießen

Blasenschwäche bei Männern
Auch mit Inkontinenz das Leben aktiv genießen

Pflege von Betroffenen
Wieder unbeschwert gemeinsam Zeit verbringen

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Anbieter PAUL HARTMANN AG
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