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NEDA Früchtewürfel

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NEDA Früchtewürfel 15 St

von Med Pharma Service GmbH

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ArtikelNr: 00707308
Packungsgröße 15 St
Grundpreis: 0,34 € / 1 St
statt 7,89 € AVP²
Lieferzeit: 1-3 Werktage
nur 5,15 € UVP¹ 7,89 €
(0,34 € / 1 St)

inkl. MwSt. / ggf. zzgl. Versand

Pflichttext

 

Arzneimittel zur kurzfristigen Anwendung bei gelegentlich auftretender Verstopfung (Obstipation)

Wirkstoffe:

Sennesblätter und Sennesfrüchte

Produktinformation

Die in Neda® Früchtewürfel enthaltenen Sennesfrüchte und -blätter bewirken einerseits über die Erhöhung des Wassergehaltes einen weichen Stuhl und erhöhtes Volumen und andererseits über die Verstärkung der Darmbewegung eine schnellere Passage durch den Dickdarm.

Aufgrund der milden Wirkung führen Neda® Früchtewürfel zwar zuverlässig zur Darmentleerung, bei angepasster Dosierung aber nicht zu Durchfall. Heilpflanzen in diesem Produkt

Senna, Indische & Senna, Ägyptische

Pflichtangaben

Wirkstoffe: Sennesblätter und Sennesfrüchte

Anwendungsgebiet: Zur kurzfristigen Anwendung bei gelegentlich auftretender Verstopfung (Obstipation)

Warnhinweis: enthält Glucose und Kaliumsorbat

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

PZN 00707308
Anbieter Med Pharma Service GmbH
Packungsgröße 15 St
Produktname Neda Früchtewürfel
Darreichungsform Würfel
Pfl. Arzneimittel ja
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Der Würfel bzw. die Hälfte davon wird zerkaut und mit reichlich Flüssigkeit, vorzugsweise 1 Glas Wasser, hinuntergeschluckt. Das Arzneimittel darf nicht im Liegen eingenommen werden.

Da die Wirkung nach etwa 8 - 12 Stunden eintritt, empfiehlt sich die Einnahme abends.

Normalerweise ist es ausreichend, das Arzneimittel 2- bis 3-mal in der Woche zu nehmen.

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Normaldosis: Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: 1/2 - 1 Würfel.
Die maximale tägliche Aufnahme darf nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracenderivate betragen; das entspricht 1 Würfel. Die individuell richtige Dosierung ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weich geformten Stuhl zu erhalten.
Zur Auffindung der richtigen Dosis sollte zu Anfang nicht mehr als 1/2 Würfel eingenommen werden.

Zur Beachtung bei kaliumdefinierter (kaliumarmer) Diät: 1 Würfel enthält 50 - 60 mg Kalium.

Behandlungsdauer:
Das Arzneimittel darf wie alle stimulierenden Abführmittel ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (mehr als 1 - 2 Wochen) eingenommen werden.

Überdosierung:
Die wesentlichen Beschwerden bei Überdosierung bzw. Missbrauch sind schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten, die ausgeglichen werden sollen, insbesondere bei älteren Patienten. Durchfälle können besonders zu Kaliummangel führen, der Funktionsstörungen des Herzens und Muskelschwäche hervorrufen kann, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten den Herzmuskel
stärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden), Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison oder Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) und Süßholzwurzel.
Über eine lange Zeit aufgenommene höhere Dosierungen von Anthranoid-haltigen Arzneimitteln wie das Präparat können zu Leberschäden führen.
Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z. B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) ggf. erforderlich sind.

Vergessene Einnahme:
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Anwendung beschrieben fort.

Therapieabbruch:
Unterbrechen Sie die Behandlung oder beenden Sie die Anwendung vorzeitig, so hat dieses in der Regel keine nachteiligen Auswirkungen. Eventuell kann es erneut zur Verstopfung kommen. Im Zweifelsfall nehmen Sie bitte Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker.

Das Präparat ist ein pflanzliches stimulierendes Abführmittel.

Anwendungsgebiet:
Zur kurzfristigen Anwendung bei gelegentlich auftretender Verstopfung (Obstipation).

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Sennes und wirken als natürliches Gemisch. Es gibt zwei verschiedene Sennes-Arten, Alexandriner- und Tinnevelly-Sennes. Zu den Pflanzen selbst:
- Aussehen: Halbsträucher mit luftigen Fiederblättern und kleinen gelben Blütentrauben, die sich zu länglich-ovalen Hülsenfrüchten entwickeln
- Vorkommen: Tropen und Subtropen, oft von Plantagen aus Indien oder Malaysien
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Anthranoide
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Pulver aus den Früchten und Blättern
Sowohl Sennesblätter als auch die Früchte gehören zu den Abführmitteln. Sie stimulieren die Bewegungen des Dickdarms und hemmen die Rückgewinnung von Wasser und Salzen aus dem Darm, so dass durch die Volumenzunahme die Darmwand stärker gedehnt wird und eine Entleerung früher und leichter eintreten kann.

bezogen auf 1 Stück

535 mg Sennesblätter Pulver

30 mg Sennosid B

535 mg Tinnevelly Sennesfrüchte, gepulvert

Apfelsinen Aroma

+ Feigen Paste

+ Glucose Lösung

Kalium sorbat

mg Kalium Ion

+ Milchsäure

+ Paraffin, dickflüssig

+ Wasser, gereinigt

+ Weinsäure

+ Zuckersirup

0.4 BE Gesamt Kohlenhydrate

 

Das Arzneimittel nicht eingenommen werden,
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile;
- bei Darmverschluss und Darmverengungen sowie Erschlaffung der Darmmuskulatur;
- bei Blinddarmentzündung sowie anderen entzündlichen Darmerkrankungen, wie z.B. Morbus Crohn, Colitus ulcerosa;
- bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache;
- bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Salzverlusten;
- bei Kindern unter 12 Jahren.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Es können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper auftreten.

Das Präparat kann zu Bauchschmerzen und -krämpfen sowie zu Durchfällen, insbesondere bei Patienten mit einem Reizdarm-Syndrom, führen. Diese Beschwerden treten aber im Allgemeinen als Folge einer individuellen Überdosierung auf, so dass in diesen Fällen die Dosierung vermindert werden muss.

Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Lang anhaltender Gebrauch kann zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes führen mit Folge von Eiweiß und Blut im Urin (Albuminurie, Hämaturie).Weiterhin kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet.

Abbauprodukte der Sennespflanze können zu einer harmlosen Rot-Braun-Verfärbung des Harns führen.

Gegenmaßnahmen:
Falls Nebenwirkungen auftreten, ist eine Verminderung der Dosis oder ggf. ein Absetzen des Arzneimittels erforderlich. Bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlag) muss das Arzneimittel abgesetzt und Ihr Arzt aufgesucht werden, damit er diese ggf. behandeln kann.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei andauerndem Gebrauch (Missbrauch) sind durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter den Herzmuskel stärkenden Arzneimittel (Herzglykosiden) sowie die Beeinflussung der Wirkung von Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) und Arzneimitteln, die die Erregungsleitung im Herzen beeinflussen und dadurch zu einer QT-Verlängerung führen, möglich. Die gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln, die ihrerseits zu einer Hypokaliämie führen können, wie z. B. Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison oder Cortison-ähnliche Substanzen (Nebennierenrindensteroide) und Süßholzwurzel können mögliche Elektrolytstörungen verstärken.

Aufgrund unzureichender toxikologischer Untersuchungen dürfen Schwangere und Stillende das Präparat nicht einnehmen.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
Wenn die Verstopfung unter der Behandlung mit dem Präparat anhält, ist ein Arzt aufzusuchen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von:
- bestimmten herzmuskelstärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden);
- Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika);
- Arzneimitteln, die die Erregungsleitung im Herzen beeinflussen und dadurch zu einer QT-Verlängerung führen;
- Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika);
- Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroiden) und
- Süßholzwurzel
darf das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Wie alle Abführmittel sollen das Präparat ohne Rücksprache mit einem Arzt nicht eingenommen werden bei übermäßiger Stuhlverhärtung (Kotsteinen) und nicht untersuchten akuten oder dauerhaften Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, da diese Beschwerden Zeichen für einen drohenden oder bereits bestehenden Darmverschluss sein können.

Falls Abführmittel jeden Tag benötigt werden, sollte die Ursache der Verstopfung ermittelt werden. Eine längerfristige Einnahme von Abführmitteln sollte vermieden werden. Eine über die kurze Anwendung hinausgehende Einnahme kann zu einer eingeschränkten Funktion des Darms und zur Abhängigkeit von Abführmitteln führen. Das Arzneimittel sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist.

Bei inkontinenten Erwachsenen sollte bei der Einnahme ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch häufiges Wechseln der Vorlagen vermieden werden.

Patienten mit Nierenerkrankungen sollten besonders auf mögliche Störungen im Elektrolythaushalt achten.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen bekannt.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Aufbewahrungsbedingungen:
Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C).

Details
PZN 00707308
Anbieter Med Pharma Service GmbH
Packungsgröße 15 St
Produktname Neda Früchtewürfel
Darreichungsform Würfel
Pfl. Arzneimittel ja
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Anwendungshinweise

Der Würfel bzw. die Hälfte davon wird zerkaut und mit reichlich Flüssigkeit, vorzugsweise 1 Glas Wasser, hinuntergeschluckt. Das Arzneimittel darf nicht im Liegen eingenommen werden.

Da die Wirkung nach etwa 8 - 12 Stunden eintritt, empfiehlt sich die Einnahme abends.

Normalerweise ist es ausreichend, das Arzneimittel 2- bis 3-mal in der Woche zu nehmen.

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Normaldosis: Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: 1/2 - 1 Würfel.
Die maximale tägliche Aufnahme darf nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracenderivate betragen; das entspricht 1 Würfel. Die individuell richtige Dosierung ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weich geformten Stuhl zu erhalten.
Zur Auffindung der richtigen Dosis sollte zu Anfang nicht mehr als 1/2 Würfel eingenommen werden.

Zur Beachtung bei kaliumdefinierter (kaliumarmer) Diät: 1 Würfel enthält 50 - 60 mg Kalium.

Behandlungsdauer:
Das Arzneimittel darf wie alle stimulierenden Abführmittel ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (mehr als 1 - 2 Wochen) eingenommen werden.

Überdosierung:
Die wesentlichen Beschwerden bei Überdosierung bzw. Missbrauch sind schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten, die ausgeglichen werden sollen, insbesondere bei älteren Patienten. Durchfälle können besonders zu Kaliummangel führen, der Funktionsstörungen des Herzens und Muskelschwäche hervorrufen kann, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten den Herzmuskel
stärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden), Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison oder Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) und Süßholzwurzel.
Über eine lange Zeit aufgenommene höhere Dosierungen von Anthranoid-haltigen Arzneimitteln wie das Präparat können zu Leberschäden führen.
Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z. B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) ggf. erforderlich sind.

Vergessene Einnahme:
Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Anwendung beschrieben fort.

Therapieabbruch:
Unterbrechen Sie die Behandlung oder beenden Sie die Anwendung vorzeitig, so hat dieses in der Regel keine nachteiligen Auswirkungen. Eventuell kann es erneut zur Verstopfung kommen. Im Zweifelsfall nehmen Sie bitte Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker.

Anwendungsgebiete

Das Präparat ist ein pflanzliches stimulierendes Abführmittel.

Anwendungsgebiet:
Zur kurzfristigen Anwendung bei gelegentlich auftretender Verstopfung (Obstipation).

Wirkungsweise

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Sennes und wirken als natürliches Gemisch. Es gibt zwei verschiedene Sennes-Arten, Alexandriner- und Tinnevelly-Sennes. Zu den Pflanzen selbst:
- Aussehen: Halbsträucher mit luftigen Fiederblättern und kleinen gelben Blütentrauben, die sich zu länglich-ovalen Hülsenfrüchten entwickeln
- Vorkommen: Tropen und Subtropen, oft von Plantagen aus Indien oder Malaysien
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Anthranoide
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakte und Pulver aus den Früchten und Blättern
Sowohl Sennesblätter als auch die Früchte gehören zu den Abführmitteln. Sie stimulieren die Bewegungen des Dickdarms und hemmen die Rückgewinnung von Wasser und Salzen aus dem Darm, so dass durch die Volumenzunahme die Darmwand stärker gedehnt wird und eine Entleerung früher und leichter eintreten kann.

Zusammensetzung

bezogen auf 1 Stück

535 mg Sennesblätter Pulver

30 mg Sennosid B

535 mg Tinnevelly Sennesfrüchte, gepulvert

Apfelsinen Aroma

+ Feigen Paste

+ Glucose Lösung

Kalium sorbat

mg Kalium Ion

+ Milchsäure

+ Paraffin, dickflüssig

+ Wasser, gereinigt

+ Weinsäure

+ Zuckersirup

0.4 BE Gesamt Kohlenhydrate

 

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel nicht eingenommen werden,
- bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile;
- bei Darmverschluss und Darmverengungen sowie Erschlaffung der Darmmuskulatur;
- bei Blinddarmentzündung sowie anderen entzündlichen Darmerkrankungen, wie z.B. Morbus Crohn, Colitus ulcerosa;
- bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache;
- bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Salzverlusten;
- bei Kindern unter 12 Jahren.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

  • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
  • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
  • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
  • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
  • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Es können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper auftreten.

Das Präparat kann zu Bauchschmerzen und -krämpfen sowie zu Durchfällen, insbesondere bei Patienten mit einem Reizdarm-Syndrom, führen. Diese Beschwerden treten aber im Allgemeinen als Folge einer individuellen Überdosierung auf, so dass in diesen Fällen die Dosierung vermindert werden muss.

Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.

Lang anhaltender Gebrauch kann zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes führen mit Folge von Eiweiß und Blut im Urin (Albuminurie, Hämaturie).Weiterhin kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet.

Abbauprodukte der Sennespflanze können zu einer harmlosen Rot-Braun-Verfärbung des Harns führen.

Gegenmaßnahmen:
Falls Nebenwirkungen auftreten, ist eine Verminderung der Dosis oder ggf. ein Absetzen des Arzneimittels erforderlich. Bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlag) muss das Arzneimittel abgesetzt und Ihr Arzt aufgesucht werden, damit er diese ggf. behandeln kann.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Bei andauerndem Gebrauch (Missbrauch) sind durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter den Herzmuskel stärkenden Arzneimittel (Herzglykosiden) sowie die Beeinflussung der Wirkung von Arzneimitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) und Arzneimitteln, die die Erregungsleitung im Herzen beeinflussen und dadurch zu einer QT-Verlängerung führen, möglich. Die gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln, die ihrerseits zu einer Hypokaliämie führen können, wie z. B. Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), Cortison oder Cortison-ähnliche Substanzen (Nebennierenrindensteroide) und Süßholzwurzel können mögliche Elektrolytstörungen verstärken.

Warnhinweise

Aufgrund unzureichender toxikologischer Untersuchungen dürfen Schwangere und Stillende das Präparat nicht einnehmen.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Hinweise

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
Wenn die Verstopfung unter der Behandlung mit dem Präparat anhält, ist ein Arzt aufzusuchen.

Bei gleichzeitiger Einnahme von:
- bestimmten herzmuskelstärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden);
- Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika);
- Arzneimitteln, die die Erregungsleitung im Herzen beeinflussen und dadurch zu einer QT-Verlängerung führen;
- Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika);
- Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroiden) und
- Süßholzwurzel
darf das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Wie alle Abführmittel sollen das Präparat ohne Rücksprache mit einem Arzt nicht eingenommen werden bei übermäßiger Stuhlverhärtung (Kotsteinen) und nicht untersuchten akuten oder dauerhaften Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, da diese Beschwerden Zeichen für einen drohenden oder bereits bestehenden Darmverschluss sein können.

Falls Abführmittel jeden Tag benötigt werden, sollte die Ursache der Verstopfung ermittelt werden. Eine längerfristige Einnahme von Abführmitteln sollte vermieden werden. Eine über die kurze Anwendung hinausgehende Einnahme kann zu einer eingeschränkten Funktion des Darms und zur Abhängigkeit von Abführmitteln führen. Das Arzneimittel sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist.

Bei inkontinenten Erwachsenen sollte bei der Einnahme ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch häufiges Wechseln der Vorlagen vermieden werden.

Patienten mit Nierenerkrankungen sollten besonders auf mögliche Störungen im Elektrolythaushalt achten.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen bekannt.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Aufbewahrungsbedingungen:
Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C).

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    Mirko F. schrieb am 13.12.2018

    Bei Verstopfungen mein Mittel der Wahl, es enthält pflanzliche Inhaltsstoffe und keine chemischen, was mir persönlich sehr gut gefällt.

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    Michaela M. schrieb am 18.08.2017

    Schnelle pflanzliche Hilfe bei gelegentlicher Verstopfung

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    Cornelia S. schrieb am 03.08.2016

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