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NEPHROTRANS magensaftresistente Kapseln 100 St

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NEPHROTRANS magensaftresistente Kapseln
Abbildung ähnlich
-20%*
PZN: 03511770
Packungsgröße: 100 Stück
Darreichungsform: Kapseln magensaftresistent
Hersteller: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG
derzeit nicht verfügbar

Alternative Packungsgrößen:
AVP² 49,14 € ( -20%*)
Beipackzettel
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - NEPHROTRANS magensaftresistente Kapseln 100 St

PZN 03511770
Anbieter MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG
Kuhloweg 37
D-58638 Iserlohn
Packungsgröße 100 St
Packungsnorm N3
Produktname Nephrotrans 500mg
Darreichungsform Kapseln magensaftresistent
Monopräparat ja
Wirkstoff Natriumhydrogencarbonat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Die Weichkapseln sollten unzerkaut evtl. mit etwas Flüssigkeit über den Tag verteilt zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die Dosierung richtet sich stets nach dem Schweregrad der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose).
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • 6 - 9 Weichkapseln pro Tag, entsprechend 3 - 4,5 g Natriumhydrogencarbonat pro Tag.

 

  • Dauer der Anwendung
    • So lange eine bestehende metabolische Azidose eine Verordnung von Nephrotrans durch einen Arzt erfordert. Das Präparat darf nicht unkontrolliert über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Überdosierung von Natriumhydrogencarbonat kann zu einer Alkalose des Blutes mit Symptomen wie Muskelschwäche, Abgeschlagenheit, flacher Atmung führen. Bitte wenden Sie sich zur Einleitung von Gegenmaßnahmen und zur Dosiseinstellung sofort an Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie in diesem Fall mit der vorgeschriebenen Einnahme fort. Informieren Sie aber darüber bitte Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bitte informieren Sie darüber Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Das Präparat ist ein Azidosetherapeutikum zur Korrektur der metabolischen Azidose.
  • Anwendungsgebiete
    • Zur Behandlung der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) und zur Erhaltungsbehandlung gegen erneutes Auftreten der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes bei chronischer Minderleistung der Nieren (chronische Niereninsuffizienz).
  • Hinweis: Patienten mit einem Blut-pH unter 7,2 bedürfen der Korrektur der Übersäuerung (Azidose) durch Infusion.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff ist ein Salz, das der Körper braucht, um das neutrale Milieu des Blutes aufrecht zu erhalten. Verschiebt sich der pH-Wert beispielsweise im Rahmen von Lungen- oder Nierenfunktionsstörungen in den sauren Bereich, kann sich für den Patienten eine lebensbedrohliche Situation ergeben. Das Salz bringt das gestörte Gleichgewicht wieder ins Lot. Hat ein heftiger Durchfall dem Körper notwendige Salze entzogen, füllt zum Beispiel eine Lösung, die unter anderem Natron (Natriumhydrogencarbonat) enthält, die Speicher wieder auf.

Bezogen auf 1 Stück:

  • 500 mg Natrium hydrogencarbonat
  • 136.83 mg Natrium Ion
  • 363.17 mg Hydrogencarbonat Ion
  • + 3-sn-Phosphatidylcholin (Sojabohne)
  • + Eisen (II,III) oxid
  • + Eudragit L 100 - 55
  • + Gelatine
  • + Glycerol 85%
  • + Glycerol monostearat
  • + Hyprolose
  • + Hypromellose
  • + Macrogol
  • + Natrium dodecylsulfat
  • + Polysorbat 80
  • + Propylenglycol
  • + Rapsöl, raffiniert
  • + Salzsäure 25%
  • + Sojabohnenöl, part. hydriert
  • + Sojaöl, gehärtet
  • + Sorbitol Lösung, partiell dehydratisiert
  • + Talkum
  • + Titan dioxid
  • + Wachs, gelb
  • + Wasser, gereinigt
  • 137 mg Gesamt Natrium Ion
  • 6.5 mmol Gesamt Natrium Ion

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Natriumhydrogencarbonat oder einem der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
    • bei stoffwechselbedingtem Basenüberschuss (metabolische Alkalose).
    • bei erniedrigtem Serumkalium (Hypokaliämie).
    • bei erhöhtem Serumnatrium (Hypernatriämie).
    • bei natriumarmer Diät.
    • von Kindern unter 14 Jahren.

... ...
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Es können gastrointestinale Symptome wie Blähungen und Bauchschmerzen auftreten.
    • Ein lang anhaltender Gebrauch des Arzneimittels kann die Bildung von Calcium- oder Magnesiumphoshpatsteinen in der Niere begünstigen.
    • Bei Dosisüberschreitung ist eine muskuläre Übererregbarkeit durch erniedrigtes Calcium (hypokalzämische Tetanie) möglich. Bei vorbestehenden Störungen des Magen-Darm-Traktes, z.B. Durchfällen, ist eine Verstärkung dieser Störungen möglich.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Über die Erhöhung des pH-Wertes im Magen und Darm kann die Resorption und Ausscheidung von schwachen Säuren und Basen beeinflusst werden. Dieses gilt z.B. für Sympathomimetika, Anticholinergika, trizyklische Antidepressiva, Barbiturate, H2-Antagonisten, Captopril, Chinidin.
    • Funktionelle Wechselwirkungen sind mit Gluko- und Mineralkortikoiden, Androgenen und Diuretika, die die Kaliumausscheidung erhöhen, möglich. Auf eine mögliche Beeinflussung der Löslichkeit von Medikamenten, die mit dem Harn eliminiert werden (z.B. Ciprofloxacin), ist zu achten.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Es wurden keine Untersuchungen zu Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln und Getränken durchgeführt.
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  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Es liegen keine Erfahrungen mit der Einnahme des Präparates vor. Obwohl bei entsprechender Indikation keine Einwände gegen die Einnahme von Natriumhydrogencarbonat (Wirkstoff des Präparates) bestehen, sollte während der Schwangerschaft und der Stillzeit eine Einnahme des Arzneimittels nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.
...
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • bei abgeschwächter Atmung (Hypoventilation).
    • bei erniedrigtem Calciumgehalt des Blutes (Hypokalzämie).
    • bei erhöhtem Salzgehalt des Blutes (hyperosmolare Zustände).
  • Der Natriumgehalt (137 mg Natrium = 6 mval pro Weichkapsel) sollte vor allem bei Langzeitbehandlung berücksichtigt werden; gegebenenfalls ist eine kochsalzarme bzw. streng kochsalzarme Diät einzuhalten, um der weiteren Erhöhung eines bestehenden Bluthochdrucks entgegenzuwirken.
  • Die Wirkung des Arzneimittels ist anfangs und vor allem bei höheren Dosen in mindestens 1 - 2 wöchigem Abstand zu kontrollieren (z.B. pH-Messung, Standardbicarbonat, Alkalireserve). Ebenso sind die Plasmaelektrolyte, vor allem Natrium, Kalium und Calcium regelmäßig zu kontrollieren. Je nach dem Ergebnis dieser Kontrollen ist die jeweilige weitere Dosierung festzulegen. Auch unter Dauermedikation sind diese Kontrollen regelmäßig durchzuführen. Je nach dem Ergebnis dieser Kontrollen ist die jeweilige weitere Dosierung festzulegen. Eine evtl. Überalkalisierung kann durch eine Dosisverminderung korrigiert werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Das Präparat hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
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