Posiformin 2% Augensalbe 5 g

URSAPHARM Arzneimittel GmbH
PZN: 03515911
Packungsgröße: 5 g
Grundpreis: 176,60 € / 100 g
Darreichungsform: Augensalbe
Hersteller: URSAPHARM Arzneimittel GmbH
Lieferzeit: 1-3 Werktage

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - POSIFORMIN 2% Augensalbe 5 g

Bei Lidrand- und Bindehautentzündungen

Häufig ist für die von Lidrandentzündungen betroffenen Patienten der Blick in den Spiegel besonders unangenehm. Die Erkrankung geht in der Regel einher mit einem stark geröteten Auge, Verkleben der Augenlider und Sekretverkrustungen an den Wimpern. Nicht selten sind bestimmte Umgebungsbedingungen die Ursache. So können äußere Reize, wie trockene Luft, Staub oder Rauch das entzündliche Geschehen an der Lidkante und der Bindehaut auslösen. Neben einer sorgfälltigem Hygiene der Lidränder haben sich desinfizierende Substanzen in der Therapie bewährt.

Schlimmeres verhindern durch die desinfizierende Wirkung von Bibrocathol

Wenn sich das Sekret an den Drüsen der Lidkante staut, entstehen dort hervorragende Wachstumsbedingungen für Bakterien. Um das Einnisten von Krankheitserregern, wie beispielsweise im Falle des Gerstenkorns, zu verhindern, ist neben einer effektiven Augenhygiene ein zuverlässiger Infektionsschutz der Schleimhaut wichtig. Der in Posiformin® 2% Augensalbe enthaltene Wirkstoff Bibrocathol desinfiziert die gereizte Lidkante und die angrenzende Bindehaut. Gleichzeitig schafft Bibrocathol eine effektive Barriere gegen eindringende Bakterien und schafft so die Voraussetzungen für ein schnelles und komplikationsfreies Abklingen der Beschwerden.

Posiformin® 2% Augensalbe wirkt am Ort des Entzündungsgeschehens, und zwar nur dort

Der Wirkstoff in Posiformin® 2% Augensalbe wird praktisch nicht von der Schleimhaut der Augenlider oder der Bindehaut aufgenommen. So wirkt Posiformin® 2% Augensalbe nur am Ort der Entzündung. Dies hat jedoch noch einen weiteren Vorteil: Der Wirkstoff Bibrocathol wird nicht in den Blutkreislauf aufgenommen. Somit ist ein Auftreten systemischer Nebenwirkungen praktisch ausgeschlossen. Dies ermöglicht eine sichere und verträgliche Therapie.

Entzündete Augen vertragen keine Konservierungsstoffe

Die häufig in Augenpräparaten enthaltenen Konservierungsmittel beeinträchtigen die Augenoberfläche gleich auf mehrfache Art und Weise. Neben einer nachteiligen Veränderung des Tränenfilms, können diese Substanzen die Zellen an der Oberfläche der Horn- und Bindehaut direkt schädigen. Bereits nach einer Einwirkzeit von Minuten lassen sich die toxischen Effekte von Konservierungsstoffen nachweisen.

Posiformin® 2% Augensalbe ist vollkommen frei von Konservierungsstoffen. So wird der Weg für eine ungehinderte Heilung der entzündeten Gewebe von Bindehäuten und Augenlidern frei.

PZN 03515911
Anbieter URSAPHARM Arzneimittel GmbH
Packungsgröße 5 g
Packungsnorm N2
Produktname Posiformin 2%
Darreichungsform Augensalbe
Monopräparat ja
Wirksubstanz Bibrocathol
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Augensalben sollten grundsätzlich so angewendet werden, dass ein Kontakt der Tubenspitze mit Auge oder Gesichtshaut vermieden wird. Schrauben Sie die Schutzkappe ab, legen Sie den Kopf etwas zurück, ziehen Sie das Unterlid etwas vom Auge ab und bringen Sie durch leichten Druck auf die Tube einen kleinen Salbenstrang in den Bindehautsack ein. Schließen Sie langsam die Augenlider. Nach Gebrauch soll die Tube wieder sorgfältig verschlossen werden.
  • Verteilen Sie die Anwendungen gleichmäßig über den Tag.

  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganzsicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • 3 bis 5 mal täglich einen Salbenstrang von ca. 0,5 cm Länge in den Bindehautsack des erkrankten Auges einbringen.
  • Das Arzneimittel kann bis zum Abklingen der Beschwerden angewendet werden.
  • Bei länger andauernden Beschwerden bzw. fehlender Besserung sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
  • Bei chronischen Reizzuständen des Auges sollte stets ein Augenarzt um Rat gefragt werden. Eine unkontrollierte Daueranwendung ist zu vermeiden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich.
    • Eine kurzfristige Überdosierung führt zu keinen bekannten Nebenwirkungen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben, wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, sondern holen Sie die Anwendung so schnell wie möglich nach, und dosieren Sie anschließend mit gleicher Menge und im gleichen Zeitabstand/Rhythmus wie oben angegeben bzw. von Ihrem Arzt verordnet weiter.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Das Arzneimittel ist eine desinfizierende, zusammenziehende (adstringierend) und sekretionshemmende Augensalbe.
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei Reizzuständen des äußeren Auges, die nicht durch Erreger verursacht sind, chronischen (länger dauernden) Lidrandentzündungen, die nicht durch Erreger verursacht sind und nicht infizierten (nicht Erregerbehafteten), frischen Hornhautwunden.
  • Bei länger andauernden Beschwerden bzw. fehlender Besserung sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Bibrocathol. Die Substanz wirkt desinfizierend, entzündungshemmend und adstringierend auf Schleimhäute und Wundoberflächen. Auf Schleimhäuten und Wunden kann Bibrocathol eine schützende Membran gegen das Eindringen bakterieller Erreger bilden. Die adstringierende Wirkung von Bibrocathol kann zu einer Hemmung von Entzündungen und Sekretionen führen. Die Anwendung von Bibrocathol ist auf die lokale Behandlung von leichteren Infektionen und Entzündungen der äußeren Augenabschnitte beschränkt.

bezogen auf 1 g Salbe

20 mg Bibrocathol

+ Vaselin, weißes

+ Paraffin, dickflüssiges

+ Dickflüssiges Paraffin

+ Paraffinöl

+ Wollwachs

 

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Bibrocathol oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • während Sie Kontaktlinsen tragen

  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Sehr selten ist eine Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Bibrocathol (dem Wirkstoff) oder einen der Bestandteile der Salbengrundlage beobachtet worden.
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.

  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln:
    • Zu möglichen Wechselwirkungen liegen keine Untersuchungen vor.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Hinweis:
      • Bitte beachten Sie, dass dies auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten kann. Falls Sie zusätzlich andere Augentropfen oder Augensalben anwenden, sollten Sie einen zeitlichen Abstand von 15 Minuten zwischen den Anwendungen der einzelnen Präparate einhalten. Augensalben sollten Sie stets als letztes anwenden.

  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Es liegen keine tierexperimentellen Studien zur Schwangerschaft und Stillzeit vor. Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewandt werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.

- Unmittelbar nach Auftragen der Augensalbe kann durch Schleiersehen die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Nach Anwendung kommt´es infolge des Salbenfilms auf der Hornhaut vorübergehend zu Schleiersehen, wodurch das Reaktionsvermögen beeinträchtigt wird. Sie dürfen unmittelbar nach Anwendung der Augensalbe kein Fahrzeug führen, keine Maschinen bedienen und nicht ohne sicheren Halt arbeiten.

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