Rhinopront Kombi Tabletten 12 St

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - RHINOPRONT Kombi Tabletten 12 St

 

PZN 07387611
Anbieter Recordati Pharma GmbH
Packungsgröße 12 St
Produktname RhinoPRONT Kombi
Darreichungsform Tabletten
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Tabletten am Besten nach dem Essen mit reichlich Flüssigkeit einnehmen

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene unter 60 Jahren und Kinder über 12 Jahre nehmen 3-mal täglich 1 Tablette ein.

Bei Patienten, die nach Einnahme von Tabletten eine müde machende Wirkung beobachten, kann symptomorientiert auch eine einmalige abendliche Gabe von 1 Tablette ausreichend sein.

Kinder unter 12 Jahren und Erwachsene über 60 Jahren sollten nicht mit dem Arzneimittel behandelt werden.

 

Behandlungsdauer:

Die Einnahme sollte nach Abklingen der Symptome nicht fortgesetzt werden.

Die Behandlungsdauer beträgt bei akutem Schnupfen etwa 3 bis 5 Tage. Bei allergischer oder vasomotorischer Rhinitis ist es ratsam, die Behandlung auf etwa 10 Tage zu beschränken. Nach Besserung der Schleimhautschwellung der oberen Atemwege kann die Behandlung bei allergischem Schnupfen, falls nötig, mit einem Antihistaminikum fortgeführt werden.

 

Überdosierung:

Infolge einer Überdosierung kann es unter anderem zu Schläfrigkeit, Benommenheit (Lethargie), verminderter Atmung (Atemdepression), Trockenheit von Haut und Schleimhäuten, Fieber (Hyperpyrexie), Krämpfen (Konvulsionen), Herz-Kreislauf-Kollaps, verschwommenem Sehen und Beschwerden beim Wasserlassen (Miktionsbeschwerden) sowie zu weiteren verstärkten Nebenwirkungen seitens des Herz-, Kreislauf- und Nervensystems kommen.

Schwerwiegende Folgen bis hin zum tödlichen Ausgang sind möglich. Eine ZNS-Stimulation, die sich in atropinähnlichen Symptomen (Mundtrockenheit, starre und geweitete Pupillen, Hitzegefühl, Hyperthermie und gastrointestinale Symptome) äußert, tritt insbesondere bei Kindern wahrscheinlicher auf.

Verständigen Sie bei Verdacht auf Überdosierung sofort einen Arzt!

Erste Maßnahmen bei einer erkannten Überdosierung bestehen in einer sofortigen Magenentleerung durch herbeigeführtes Erbrechen und einer Verminderung der Wirkstoffaufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt durch Gabe medizinischer Kohle.

Über eventuell notwendige weitere spezielle Maßnahmen entscheidet der Arzt.

 

Vergessene Einnahme:

Wenn Sie zu wenig Tabletten eingenommen oder eine Einnahme vergessen haben, so setzen Sie die Behandlung bei der nächsten Anwendung bitte wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

 

 

Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung der akuten, allergischen oder vasomotorischen Rhinitis, sofern sie mit einer Verstopfung der Nase einhergeht.

Kombinationspräparat mit Pseudoephedrin und Triprolidin zur Behandlung von Schnupfen mit verstopfter Nase. Pseudoephedrin ist ein indirektes Sympathomimetikum, welches eine Abschwellung der Nasen- und Nasennebenhöhlen-Schleimhäute bewirkt. Der Wirkstoff Triprolidinhydrochlorid hat antiallergische Eigenschaften. Er verringert die Beschwerden allergischer Reaktionen auf der Nasenschleimhaut, wie z.B. Niesreiz, laufende oder verstopfte Nase.

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Erweiterte Blutgefäße der Nasenschleimhaut werden verengt, was eine verminderte Durchblutung zur Folge hat und somit eine Abschwellung der Schleimhäute bewirkt.

bezogen auf 1 Stück

60 mg Pseudoephedrin hydrochlorid

49.15 mg Pseudoephedrin

2.5 mg Triprolidin hydrochlorid 1-Wasser

2.09 mg Triprolidin

+ Lactose 1-Wasser

+ Magnesium stearat

+ Maisstärke

+ Povidon K30

 

darf nicht eingenommen werden:
- bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegenüber einem der Bestandteile des Arzneimittels oder gegen adrenerge Substanzen
- in der Schwangerschaft und Stillzeit
- von Kindern unter 12 Jahren und Erwachsenen über 60 Jahre
- bei Herzrhythmusstörungen (Tachyarrhythmie)
- bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
- bei Schlaganfall mit Hirnblutung (hämorrhagischem Schlaganfall) in der Vorgeschichte oder mit Risikofaktoren, die das Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls erhöhen können aufgrund der alphamimetischen Aktivität des Vasokonstriktors (Mittel zur Verengung von Blutgefäßen), in Kombination mit Vasokonstriktoren wie Bromocriptin, Pergolid, Lisurid, Cabergolin, Ergotamin, Dihydroergotamin oder jeder anderen Substanz, die zum Abschwellen der Nasenschleimhäute entweder oral oder nasal angewendet wird (Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin...).
- bei Prostatavergrößerung und Funktionsstörung der Harnblase
- bei schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung
- bei erhöhtem Blutdruck, da das Arzneimittel blutdrucksteigernde Eigenschaften hat
- bei schwerer koronarer Herzkrankheit
- bei gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten stimmungsaufhellenden Mitteln (z.B. Monoaminoxidasehemmern) oder mit Furazolidon und Linezolid, auch wenn diese Behandlung in den vorangegangenen zwei Wochen erfolgte
- bei erhöhtem Augeninnendruck
- Patienten mit einem erhöhten Risiko für QT-Zeitverlängerungen wie z.B. Patienten mit klinisch-relevanten Herzerkrankungen, dem angeborenen Long-QT-Syndrom oder Störungen der Blutsalze.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Häufig kann - vor allem zu Behandlungsbeginn - Müdigkeit auftreten.

Gelegentlich kann es zu allergischen Hautausschlägen kommen. In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und einen Arzt verständigen.

Gelegentlich sind Schlafstörungen, Herzklopfen (Tachykardie) sowie Trockenheit der Schleimhäute in Mund, Nase und Rachenraum beobachtet worden.

Bei Prostatavergrößerung kam es gelegentlich zu Beschwerden beim Wasserlassen (Harnverhalten).

Selten wurde über Halluzinationen berichtet.

Es ist nicht auszuschließen, dass Triprolidin wie andere Antihistaminika das QT-Intervall im EKG verlängert. Klinisch relevante Herzrhythmusstörungen sind nicht auszuschließen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wenn Sie das Arzneimittel gleichzeitig mit bestimmten stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (wie MAO-Hemmer, trizyklische Antidepressiva) oder mit Furazolidon einnehmen, kann dies zu einer Erhöhung des Blutdrucks führen.

Eine Erhöhung des Blutdrucks kann ebenfalls durch die gleichzeitige Einnahme des Arzneimittels mit Sympathomimetika - wie z.B. schleimhautabschwellenden Mitteln, Appetitzüglern und bestimmten anregenden Stoffen (Amphetaminen) - bewirkt werden.

Die Tabletten können die blutdrucksenkende Wirkung von Wirkstoffen wie Bretyliumtosylat, Bethanidin, Guanethidin, Mecamylamin, Reserpin, Debrisoquin, Methyldopa sowie von Alpha- und Betarezeptorenblockern sowie Veratrumalkaloiden vermindern. Bei gleichzeitiger Gabe sollten Sie den Blutdruck regelmäßig durch einen Arzt kontrollieren lassen.

Die gleichzeitige Einnahme von Monoaminooxidase-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) und Pseudoephedrin kann zu kritischen Hochdruckkrisen führen.

Von folgenden Kombinationen wird aufgrund des Risikos einer Gefäßverengung (Vasokonstriktion) und damit verbundenem Blutdruckanstieg abgeraten: Bromocriptin, Cabergolin, Lisurid, Pergolid, Dihydroergotamin, Ergotamin, Methylergometrin (dopaminerge Vasokonstriktoren).

Die Tabletten sollten aufgrund des Risikos von Vasokonstriktion nicht mit anderen Arzneimitteln, die zur oralen oder nasalen Behandlung der verstopften Nase angewendet werden (wie Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin), kombiniert werden.

Mittel gegen Sodbrennen (Antazida) erhöhen die Aufnahme von Pseudoephedrin, Kaolin senkt sie.

Es ist nicht auszuschließen, dass Triprolidin wie andere Antihistaminika das QT-Intervall im EKG verlängert. Eine Kombination mit anderen, die QT-Zeitverlängernden Medikamenten, wie z.B. Erythromycin, Clarithromycin, Sotalol, Terfenadin und Amiodaron wird deshalb nicht empfohlen.

Das Arzneimittel kann die beruhigende Wirkung von bestimmten antiallergisch wirkenden Arzneimitteln (Antihistaminika), Alkohol oder Beruhigungsmitteln verstärken.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.

Die Einnahme von Pseudoephedrin während der Schwangerschaft vermindert den Blutfluss in der Gebärmutter.

Da Pseudoephedrin in die Muttermilch übergeht, wird von einer Einnahme von einer Einnahme in der Stillzeit abgeraten.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie das Arzneimittel nur unter bestimmten Bedingungen und mit besonderer Vorsicht einnehmen dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.

Wenn Sie an Herzerkrankungen, erhöhten Blutzuckerwerten oder Herzrhythmusstörungen leiden, sollten Sie vor der Einnahme unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt halten. Dies gilt auch für ältere Patienten. Weiterhin ist Vorsicht geboten bei der gleichzeitigen Einnahme von Sympathomimetika (schleimhautabschwellende Mittel, Appetitzügler, Psychostimulantien wie Amphetamine), trizyklischen Antidepressiva und Digitalis.

Die empfohlene Dosis und Dauer der Einnahme sollte nicht überschritten werden.

Im Falle von Bluthochdruck, schnellem Herzschlag (Tachykardie), Herzklopfen (Palpitationen) oder Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), Übelkeit oder jedem anderen neurologischen Zeichen (wie Kopfschmerz oder verstärktem Kopfschmerz) ist die Behandlung abzubrechen.

Eine Stimulation des Zentralnervensystems mit Krämpfen oder Herz-Kreislauf-Kollaps mit gleichzeitigem Blutdruckabfall kann durch sympathomimetische Amine ausgelöst werden. Diese Wirkungen können bei Kindern, älteren Patienten oder im Falle einer Überdosierung vermehrt auftreten.

Vorsicht ist geboten bei Patienten unter Digitalistherapie (Herzglykoside), mit Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Herzinfarkt in der Vorgeschichte, Diabetes mellitus oder verengtem Blasenausgang (Blasenhalsobstruktion).

Eine Anwendung bei Patienten mit Glaukom, verengendem Magengeschwür (stenosierendem peptischen Ulkus), Verengung am Magenausgang (pyloroduodenale Obstruktion), Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahypertrophie) oder Verengung (Obstruktion) des Harnblasenhalses hat mit Vorsicht zu erfolgen. Vorsicht ist auch bei Patienten geboten, die mit anderen Sympathomimetika behandelt werden, einschließlich Mittel zur Behandlung der verstopften Nase (Dekongestiva), Appetitzüglern oder amphetaminähnlichen Psychostimulantien, Blutdruckmittel (Antihypertonika), trizyklischen Antidepressiva oder anderen Antihistaminika.

Vorsicht ist bei Migränepatienten geboten, die mit Arzneimitteln zur Gefäßverengung aus der Gruppe der Mutterkorn-Alkaloide behandelt werden.

Wie bei anderen Substanzen, die das Zentralnervensystem stimulieren, wurde Missbrauch auch mit Pseudoephedrinhydrochlorid beobachtet. Eine regelmäßige Einnahme kann zu Toleranz führen, was ein erhöhtes Risiko einer Überdosis mit sich bringt. Höhere Dosen als empfohlen können zu schweren Nebenwirkungen führen. Ein plötzlicher Behandlungsabbruch nach Missbrauch kann Depressionen nach sich ziehen.

Wenn halogenhaltige Narkosemittel (Inhalationsnarkotika) während der Behandlung mit indirekten sympathomimetischen Substanzen angewendet werden, kann während der Operation akuter Bluthochdruck auftreten. Deshalb ist vorzugsweise die Behandlung 24 Stunden vor einer Narkose zu unterbrechen, wenn eine Operation geplant ist.

Eine Behandlung mit Pseudoephedrin kann zu einem positiven Doping-Test führen.

Die Behandlung mit dem Arzneimittel sollte mindestens 48 Stunden vor Hauttests unterbrochen werden, da Antihistaminika sonst positive Reaktionen auf den Hauttest verhindern oder abschwächen können.

 

Kinder:

Arzneimittel nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden, da die Verträglichkeit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe noch nicht erwiesen sind.

 

Ältere Patienten und Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion:

Das Arzneimittel sollte bei Patienten über 60 Jahre und bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion nicht angewendet werden. Die Verträglichkeit und Wirksamkeit sind bei diesen Patienten nicht erwiesen und es liegen keine Daten für eine adäquate Dosisempfehlung vor.

 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch können Wirkungen auf Herz und Kreislauf (kardiovaskuläre Effekte) sowie aufdas zentrale Nervensystem eintreten.

Sie können dann nicht mehr so schnell und gezielt genug auf unvorhergesehene und plötzliche Ereignisse reagieren. Bitte beachten Sie auch, dass Ihre Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen sowie zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird.

Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.

 

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

 

 

Produktbewertungen zu - RHINOPRONT Kombi Tabletten 12 St


Produktbewertungen

3 Bewertung(en) mit durchschnittlich 4.7 von 5 möglichen Sternen, was der Note "sehr gut" entspricht.
  • Regina S. schrieb am 13.12.2018

    Bei meiner Pollenallergie helfen mir nur diese Tabletten schnell und verlässlich alle anderen frei verkäuflichen Allergiemittel zeigen bei mir leider keine wirkung.

  • Carla C. schrieb am 20.09.2016

    Jedes Jahr im Frühling leide ich unter starkem Heuschnupfen. Daher hilft bei mir nur das Rhinopront. Kann ich wirklich empfehlen.

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker. * Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP), nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern. ¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung, abzüglich eines Rabatts iHv 5 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen nach Eingang der Rechnung, abrechnet. Im Falle eines solchen Rabatts ist der tatsächliche Abgabepreis gegenüber den Krankenkassen also um 5 % geringer als der hier ausgewiesene AVP.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.