Computerbild hat gewählt +++ delmed ist Top-Shop 2020 +++ Bereich Lebensmittel & Gesundheit +++ Computerbild hat gewählt +++ Ausgabe 10 / 2020 +++ delmed ist Top-Shop 2020 +++ 

Sumatriptan beta 100 mg Filmtabletten 12 St

Dieser Artikel ist rezeptpflichtig. Bitte beachten Sie, dass Ihre Bestellung erst nach Einreichen des Rezeptes versandt werden kann.
Gerne übernehmen wir das Porto für Ihre Rezepteinsendung! Hier können Sie Freiumschläge herunterladen.
Kein Produktbild vorhanden
PZN: 00126936
Packungsgröße: 12 Stück
Grundpreis: 2,52 € / 1 Stück
Darreichungsform: Filmtabletten
Hersteller: betapharm Arzneimittel GmbH
Lieferzeit: 1-3 Werktage

Alternative Packungsgrößen:
30,25 €
(2,52 € / 1 St) || inkl. MwSt. / zzgl. Versand
sofort lieferbar
Bitte beachten Sie die Preisänderung nach Auswahl der Rezeptart.
Wir müssen uns nach den Rabattverträgen gemäß § 130a Abs. 8 SGB V richten und gegebenenfalls Artikel austauschen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - SUMATRIPTAN beta 100 mg Filmtabletten 12 St

PZN 00126936
Anbieter betapharm Arzneimittel GmbH
Packungsgröße 12 St
Packungsnorm N3
Produktname Sumatriptan beta 100mg
Darreichungsform Filmtabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Sumatriptan succinat
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja

Die Tablette wird unzerkaut mit Wasser geschluckt.

- Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

- Das Arzneimittel darf nicht zur Vorbeugung von Migräneattacken eingenommen werden, da es zur Behandlung von Migräneattacken bestimmt ist. Das Arzneimittel muss so früh wie möglich nach Auftreten der Migränekopfschmerzen eingenommen werden; es ist allerdings auch bei Einnahme zu einem späteren Zeitpunkt während der Migräneattacke gleichermaßen wirksam.

- Die übliche Dosis bei Erwachsenen beträgt 50 mg. Einige Patienten können 100 mg benötigen. Wenn das Arzneimittel nicht unmittelbar zu einer Linderung führt, ist es nicht förderlich, mehr Tabletten für diese Attacke einzunehmen. Sumatriptan kann dagegen bei Ihrer nächsten Migräneattacke angewendet werden. Wenn Ihre Migräne nach Einnahme der ersten Dosis verschwindet, aber danach wiederkehrt, dürfen Sie eine weitere Tablette einnehmen, sofern mindestens zwei Stunden seit der Einnahme der ersten Tablette vergangen sind.
Nehmen Sie nicht mehr als 300 mg (drei 100 mg Tabletten) innerhalb von 24 Stunden ein.

- Die Anwendung des Arzneimittels bei Kindern, Jugendlichen und Patienten über 65 Jahren wird nicht empfohlen.
Bei Patienten mit leichter bis mittelgradiger Einschränkung der Leberfunktion sollten niedrige Dosen von 25-50 mg in Betracht gezogen werden.

- Die Symptome einer Überdosierung sind dieselben wie die Nebenwirkungen. Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, suchen Sie einen Arzt oder ein Krankenhaus auf.

- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

- Das Arzneimittel ist ein Schmerzmittel, das zur Gruppe der Migränemittel gehört. Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Sumatriptan, ein 5HT1-Rezeptoragonist.

- Es wird angenommen, dass Migränekopfschmerzen eine Folge der Erweiterung von Blutgefäßen sind. Das Arzneimittel verengt diese Blutgefäße, und lindert auf diese Weise die Migränekopfschmerzen.

- Es wird zur Behandlung von Migräneattacken mit und ohne Aura angewendet (dem Migränekopfschmerz vorausgehende frühe Anzeichen, zu denen meist Sehstörungen wie Lichtblitze, Zickzacklinien, Sterne oder Wellen gehören).

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.

Bezogen auf 1 Stück:

  • 140 mg Sumatriptan succinat
  • 100 mg Sumatriptan
  • + Cellulose, mikrokristallin
  • + Croscarmellose, Natriumsalz
  • + Lactose 1-Wasser
  • + Lactose
  • + Magnesium stearat
  • + Mannitol
  • + Talkum
  • + Titan dioxid
  • + Triacetin

- Das Arneimittel darf nicht eingenommen werden:

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Sumatriptan oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind;
  • wenn Sie einen Herzinfarkt hatten;
  • wenn Sie eine Herzerkrankung hatten;
  • wenn Sie Symptome haben, die auf eine Herzerkrankung hindeuten könnten, wie zum Beispiel vorübergehende Brustschmerzen oder ein Druckgefühl in der Brust;
  • wenn Sie jemals einen Schlaganfall oder eine vorübergehende ischämische Attacke (TIA, eine kleine Form des Schlaganfalls, die weniger als 24 Stunden dauert) in der Vorgeschichte hatten;
  • wenn Sie Durchblutungsstörungen in Ihren Beinen haben, die zu krampfartigen Schmerzen führen, wenn Sie gehen (als periphere Gefäßkrankheit bezeichnet);
  • wenn Sie einen ausgeprägten Bluthochdruck haben oder wenn Ihr Blutdruck trotz Arzneimitteltherapie hoch ist;
  • wenn Sie schwere Leberprobleme haben;
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben, die Ergotamin oder Ergotamin-Abkömmlinge (einschließlich Methysergid) enthalten;
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen einnehmen oder vor kurzem eingenommen haben, die zu der Gruppe mit der Bezeichnung Monoaminoxidase- (MAO-) Hemmer gehören.

- Wenn Sie glauben, dass Sie eines dieser Probleme haben oder wenn Sie Zweifel haben, suchen Sie Ihren Arzt auf, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Folgende Nebenwirkungen sind mit folgenden Häufigkeiten möglich:
- häufig: 1 bis 10 von 100 Behandelten
- gelegentlich: 1 bis 10 von 1.000 Behandelten
- selten: 1 bis 10 von 10.000 Behandelten
- sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten

- Allergische Reaktionen

  • Sehr selten: Allergische Reaktionen der Haut: Ein Hautausschlag wie zum Beispiel rote Flecken oder Nesselsucht (Hautblasen).
  • Anaphylaxie (starke allergische Reaktionen wie Schwellung von Augenlidern, Gesicht oder Lippen und plötzliche pfeifende Atmung, Zucken oder Engegefühl in der Brust).
    Wenn eine starke allergische Reaktion auftritt, setzen Sie Sumatriptan AL ab und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf.

- Auswirkungen auf Ihr Nervensystem

  • Häufig: Müdigkeit, Schwindel, Kribbeln.
  • Sehr selten: Nystagmus (unfreiwilliges Hin- und Herbewegen des Augapfels), Skotome (dunkle Flecken im Gesichtsfeld), Zittern und Dystonie (unfreiwilliges Zusammenziehen von Muskeln). Krampfanfälle - meist bei Menschen mit einer Epilepsie in der Vorgeschichte.

- Auswirkungen auf Ihr Sehen

  • Sehr selten: Sehstörungen (Augenflimmern, Doppeltsehen, Verminderung der Sehschärfe, Sehverlust einschließlich bleibender Sehverlust); unabhängig davon können Sehstörungen aber auch durch eine Migräneattacke selbst hervorgerufen werden.

- Auswirkungen auf Ihr Herz

  • Sehr selten: Herzrasen, langsamer Herzschlag, Herzklopfen, unregelmäßiger Herzschlag und schwerwiegende Komplikationen der Herzkranzgefäße, Herzinfarkt, vorübergehende ischämische EKG-Veränderungen.

- Auswirkungen auf Ihre Blutgefäße

  • Häufig: Vorübergehender Blutdruckanstieg (kurz nach der Behandlung auftretend), Gesichtsrötung.
  • Sehr selten: Blutdruckabfall; dies ist eine Erkrankung, die durch Anzeichen von Blässe oder eine Blauverfärbung der Haut und/oder Schmerzen von Fingern, Zehen, Ohren, Nase oder Kiefer als Reaktion auf Kälte oder Stress gekennzeichnet ist (Raynaud-Syndrom).

- Auswirkungen auf Ihren Magen-Darm-Trakt

  • Häufig: Übelkeit oder Erbrechen
  • Sehr selten: Entzündung des Dickdarms (Teil des Darms), die sich in Schmerzen im linken Unterbauch und blutigen Durchfällen äußern kann.

- Auswirkungen auf Ihre Muskeln und Knochen

  • Häufig: Schweregefühl. Dieses ist gewöhnlich vorübergehend, kann jedoch intensiv sein und in verschiedenen Körperteilen, einschließlich Brust und Hals auftreten.
  • Sehr selten: Steifheit des Nackens.

- Allgemeine Auswirkungen

  • Häufig: Schmerzen, Hitze-, Druck-, Engegefühl oder Angst. Diese Symptome können intensiv sein und in verschiedenen Körperteilen, einschließlich Brust und Hals auftreten.
    Schwächegefühl, Müdigkeit.

- Auswirkungen auf Untersuchungsergebnisse
Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung zur Überprüfung der Leberfunktion durchgeführt wird, kann das Arzneimittel Ihre Ergebnisse beeinflussen.

- Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

- Bestimmte Arzneimittel können die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen, und das Arzneimittel kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen. Sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt, wenn Sie Folgendes einnehmen:

  • andere Arzneimittel gegen Migräne, wie Ergotamin oder ähnliche Arzneimittel;
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (MAO-Hemmer oder Serotonin-Wiederaufnahmehemmer)
  • Arzneimittel zur Behandlung manisch/depressiver (bipolarer) Störungen, wie Lithium.

- Bei gemeinsamer Anwendung von Sumatriptan und pflanzlichen Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten (Hypericum perforatum), können möglicherweise häufiger Nebenwirkungen auftreten.

- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder eingenommen haben, auch wenn es sich nicht um verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

- Schwangerschaft: Fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittelns Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Es liegen nur begrenzte Informationen zur Sicherheit von Sumatriptan in der Schwangerschaft vor. Bisher sprechen diese Daten nicht dafür, dass ein erhöhtes Risiko für Missbildungen besteht. Es wird empfohlen, Sumatriptan während der Schwangerschaft nicht einzunehmen, es sei denn, dass Ihr Arzt Ihnen dazu geraten hat.

- Stillzeit: Fragen Sie bezüglich der Anwendung dieses Arzneimittelns Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, wenn Sie stillen. Sumatriptan wird in die Muttermilch ausgeschieden. Sie können die Einwirkung auf Ihr Baby verringern, wenn Sie das Stillen nach der Einnahme von Sumatriptan für 12 Stunden unterbrechen.

- Bevor Ihnen das Arzneimittel verschrieben wird, wird Ihr Arzt feststellen, ob Ihre Kopfschmerzen durch Migräne und nicht durch andere Erkrankungen verursacht werden.

- Suchen Sie Ihren Arzt auf, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, wenn eine der folgenden Aussagen auf Sie zutrifft:

  • wenn Sie wissen, dass Sie Probleme mit Ihrer Leber oder Ihren Nieren haben;
  • wenn bei Ihnen eine Epilepsie oder eine andere Krankheit diagnostiziert wurde, die die Schwelle für epileptische Anfälle vermindert;
  • wenn Sie wissen, dass Sie allergisch gegenüber Antibiotika sind, die zur Gruppe der Sulfonamide gehören;
  • wenn Sie einen kontrollierten Bluthochdruck haben, da bei einer kleinen Zahl von Patienten festgestellt wurde, dass Sumatriptan den Blutdruck erhöht;
  • wenn Sie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) einnehmen. Eine Hyperreflexie und Koordinationsverlust wurden nach gleichzeitiger Anwendung von selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern und Sumatriptan beobachtet;
  • wenn bei Ihnen Schmerzen und/oder Engegefühl in Brust oder Hals auftreten. Diese Auswirkungen sind gewöhnlich von kurzer Dauer. Wenn diese jedoch anhalten und Sie sich Sorgen machen oder wenn sie stärker werden, lassen Sie sich bitte sofort von Ihrem Arzt beraten;
  • wenn Sie chronische Kopfschmerzen haben, die täglich auftreten. Eine zu häufige Einnahme des Arzneimittels kann nämlich zum Entstehen chronischer Kopfschmerzen führen. In solchen Fällen sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, da Sie das Arzneimittel möglicherweise absetzen müssen;
  • wenn bei Ihnen das Risiko für das Entstehen einer Herzerkrankung besteht (z. B. Diabetiker, starker Raucher oder wenn Sie sich einer Nikotinersatzbehandlung unterziehen) und insbesondere wenn Sie als Frau nach den Wechseljahren oder als Mann über 40 Jahre alt sind und diese Risikofaktoren aufweisen, sollte Ihr Arzt Ihre Herzfunktion überprüfen, bevor er das Arzneimittel verschreibt. In sehr seltenen Fällen traten nach der Einnahme des Arzneimittels schwerwiegende Herzerkrankungen auf, auch wenn keine Anzeichen einer Herzerkrankung festgestellt werden konnten. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie irgendwelche Bedenken haben.

- Sowohl durch den Migräneanfall selbst als auch durch die Einnahme des Arzneimittels kann Müdigkeit hervorgerufen werden. Fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie davon betroffen sind.

- Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.