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TALCID Kautabletten

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TALCID Kautabletten 100 St

von Bayer Vital GmbH

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ArtikelNr: 01921682
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Pflichttext

Talcid® Kautabletten bereiten Sodbrennen ein Ende

Die Talcid® Kautabletten wirken minutenschnell gegen Sodbrennen, indem sie überschüssige Magensäure regulieren und den pH-Wert im Magen im optimalen Bereich halten. Sie sind gut verträglich und aktuell das meist empfohlene Mittel gegen Sodbrennen.* Und nicht nur das: Die Kautabletten schmecken angenehm nach milder Pfefferminze, lösen sich schnell und ohne Krümel auf und kleben dabei nicht an den Zähnen des Anwenders. 

Talcid® Kautabletten wirken innerhalb von Minuten

Sodbrennen, säurebedingte Magenbeschwerden und Co.: Beschwerden, die durch Magensäure ausgelöst werden, empfinden viele Betroffene als besonders unangenehm. Verschiedene Ursachen können für die Symptome verantwortlich sein, zum Beispiel:
o    Magensäure reizt die bereits angegriffene Magenschleimhaut 
o    die Magensäure kann den Schließmuskel am Mageneingang überwinden und in die Speiseröhre gelangen.


Die Talcid® Kautabletten lindern Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden. Sie binden überschüssige Magensäure und neutralisieren diese. Darüber hinaus 
o    schützen Talcid® Kautabletten die Magenschleimhaut, indem sie deren Schleimschicht stärken, und
o    binden Talcid® Kautabletten Gallensäuren und Pepsin, die die Speiseröhre zusätzlich belasten können.


Wenn auch Sie unter Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden leiden – und bei Ihnen nichts gegen die Einnahme dieses Arzneimittels spricht – sind die Talcid® Kautabletten ein wertvoller Verbündeter: Sie behandeln Ihre Symptome und regulieren den Magen-pH-Wert in den optimalen Bereich.


Zerkauen Sie bei Bedarf ein bis zwei Kautabletten gründlich und schlucken Sie sie herunter – Wasser ist dafür nicht notwendig. Über den Tag verteilt können Sie zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen bis zu zwölf Tabletten einnehmen. Andere Arzneimittel sollten Sie mit einem Abstand von ein bis zwei Stunden vor oder nach Talcid® einnehmen, damit Talcid® die Aufnahme anderer Arzneimittel nicht beeinträchtigt.


Geeignet sind die Talcid® Kautabletten ab 12 Jahren; sie sind vegan sowie frei von Lactose und Gluten.


Bei hoher Dosierung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu Erbrechen und Durchfall kommen. Haben Sie die Einnahme von Talcid® vergessen, wenden Sie es beim nächsten Mal wieder wie gewohnt an.
Wie lange die Behandlung insgesamt dauern sollte, ist vom Auslöser oder der zugrundeliegenden Erkrankung abhängig. Leiden Sie auch nach zwei Wochen noch unter Sodbrennen, suchen Sie bitte einen Arzt auf – er kann Sie untersuchen und der Ursache für Ihre Beschwerden auf den Grund gehen.

Der Wirkstoff der Talcid® Kautabletten

Eine Talcid® Kautablette enthält 500 Milligramm Hydrotalcit. Dieser Wirkstoff zählt zu den sogenannten Schichtgitterantazida. Seine Struktur ermöglicht es, dass die Säureneutralisation im Magen kontrolliert abläuft – es wird also nur so viel Wirkstoff wie nötig freigegeben, um einen optimalen pH-Wert im Magen zu erlangen. Erst wenn erneut eine Übersäuerung stattfindet, wird auch wieder Wirkstoff abgegeben.
Sodbrennen minutenschnell behandeln: Bestellen Sie hier die Talcid® Kautabletten!

* Quelle: IMS OTC-Report

Pflichtangaben:
Talcid® Kautabletten
Wirkstoff: Hydrotalcit
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll: Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland Stand: 11/2014
 

 

PZN 01921682
Anbieter Bayer Vital GmbH
Packungsgröße 100 St
Packungsnorm N3
Produktname Talcid
Darreichungsform Kautabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Hydrotalcit
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Das Arzneimittel wird mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen. Die Kautabletten sind gut zu kauen und werden anschließend mit etwas Flüssigkeit hinuntergespült.

Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte grundsätzlich 1-2 Stunden vor oder nach Einnahme des Präparates erfolgen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Jugendliche und Erwachsene über 12 Jahre: bei Bedarf mehrmals täglich 1-2 Kautabletten (Hydrotalcit 500 mg) einnehmen.
Die Tagesdosis sollte 12 Kautabletten (Hydrotalcit 500 mg entsprechend 6000 mg) nicht überschreiten.

 

Dauer der Anwendung:

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung.
Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 2 Wochen bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

Überdosierung:

Vergiftungen sind aufgrund der geringen Resorption von Aluminium und Magnesium unwahrscheinlich.
Bei Überdosierung kann es zu Änderungen des Stuhlverhaltens wie Stuhlerweichung und Zunahme der Stuhlhäufigkeit kommen. Therapeutische Maßnahmen sind hier im Allgemeinen nicht erforderlich.

 

Vergessene Einnahme:

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

Therapieabbruch:

Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie - z. B. aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen - eigenmächtig die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Ein Arzneimittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum).
Es wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen Magensäure gebunden
werden soll:

  • bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden
  • bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren

Bei Verdacht auf ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür sollte eine Untersuchung auf Helicobacter pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte antibakterielle Kombinationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Anwendung einer derartigen Therapie auch die Ulkuskrankheit ausheilt!

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff bindet und neutralisiert Magensäure. Das in der Verbindung enthaltene Aluminium und Magnesium bildet mit Magensäure schwer lösliche Salze, die über den Stuhlgang ausgeschieden werden. Derart wirkt er gegen Sodbrennen, Aufstoßen und andere säurebedingte Magenbeschwerden. Zudem verringert sich die Gefahr, dass infolge einer Übersäuerung Geschwüre im Magen-Darm-Bereich auftreten.

bezogen auf 1 Stück

500 mg Hydrotalcit

Aromastoffe, natürlich und naturidentisch

+ Magnesium stearat

+ Maisstärke

+ Mannitol

+ Saccharin, Natriumsalz

 

Das Präparat darf nicht eingenommen werden

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Hydrotalcit oder einen der sonstigen Bestandteile sind
- bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) nur bei regelmäßiger Kontrolle der Magnesium- und Aluminium-Serumspiegel.


Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

  • sehr häufig mehr als 1 von 10 Behandelten
  • häufig weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • gelegentlich weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
  • selten weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
  • sehr selten weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle


Sehr häufig treten weiche Stühle auf, nur sehr selten wurden Durchfälle beobachtet.
Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion kann die Einnahme von Magnesium- und Aluminiumhaltigen Medikamenten wie Hydrotalcit einen erhöhten Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) und einen Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel verursachen.

Bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz) und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und zur Phosphatverarmung kommen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Gegenmaßnahmen:

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie unter der Behandlung mit dem Arzneimittel Durchfälle bekommen. In der Regel wird eine Verminderung der Dosis die Beschwerden bessern.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Besonders wichtig ist dies bei bestimmten Antibiotika:

  • z. B. Tetracyclinen und Chinolonderivaten Ciprofloxacin, Ofloxacin und Norfloxacin
  • und bei Arzneimitteln die die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside)

 

Auch ist auf eine mögliche Beeinflussung der Löslichkeit von Medikamenten, die mit dem Urin ausgeschieden werden, wie z. B. Salicylat oder Chinidin, zu achten.

Deswegen sollte die Einnahme anderer Arzneimittel 1-2 Stunden vor oder nach der Einnahme des Arzneimittels erfolgen.

 

Bei Anwendung/Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:

Die gleichzeitige Anwendung/Einnahme des Arzneimittels und säurehaltigen Getränken (z. B. Obstsäfte, Wein) führt zu einer unerwünschten Steigerung der Aluminiumaufnahme aus dem Darm. Auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumaufnahme steigern können.

Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme des Arzneimittels während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden.

Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.

Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über.

Ein Risiko für das Neugeborene ist nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.

Bei erniedrigter Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie) dürfen Sie das Präparat erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:

Länger anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, wie z. B. ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür. Eine Behandlung mit dem Arzneimittel sollte daher ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern.
Bei Auftreten von Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.
Bei langfristigem Gebrauch sind regelmäßige Kontrollen der Aluminiumspiegel erforderlich. Dabei sollten 40 µg/l nicht überschritten werden.
Bei lang andauernder Einnahme hoher Dosen und Phosphat-armer Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Knochenerweichung (Osteomalazie) kommen.

Kinder:
Das Arzneimittel soll nicht zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und chronischer Einnahme hoher Dosen besteht die Möglichkeit von Vergiftungen wie eine Erhöhung des Magnesiumspiegels, Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte deshalb eine lang andauernde Einnahme hoher Dosen vermieden werden.

Das Arzneimittel sollte für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

Details
PZN 01921682
Anbieter Bayer Vital GmbH
Packungsgröße 100 St
Packungsnorm N3
Produktname Talcid
Darreichungsform Kautabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Hydrotalcit
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Anwendungshinweise

Das Arzneimittel wird mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen. Die Kautabletten sind gut zu kauen und werden anschließend mit etwas Flüssigkeit hinuntergespült.

Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte grundsätzlich 1-2 Stunden vor oder nach Einnahme des Präparates erfolgen.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Jugendliche und Erwachsene über 12 Jahre: bei Bedarf mehrmals täglich 1-2 Kautabletten (Hydrotalcit 500 mg) einnehmen.
Die Tagesdosis sollte 12 Kautabletten (Hydrotalcit 500 mg entsprechend 6000 mg) nicht überschreiten.

 

Dauer der Anwendung:

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung.
Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 2 Wochen bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

Überdosierung:

Vergiftungen sind aufgrund der geringen Resorption von Aluminium und Magnesium unwahrscheinlich.
Bei Überdosierung kann es zu Änderungen des Stuhlverhaltens wie Stuhlerweichung und Zunahme der Stuhlhäufigkeit kommen. Therapeutische Maßnahmen sind hier im Allgemeinen nicht erforderlich.

 

Vergessene Einnahme:

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

Therapieabbruch:

Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie - z. B. aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen - eigenmächtig die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendungsgebiete

Ein Arzneimittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum).
Es wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen Magensäure gebunden
werden soll:

  • bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden
  • bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren

Bei Verdacht auf ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür sollte eine Untersuchung auf Helicobacter pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte antibakterielle Kombinationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Anwendung einer derartigen Therapie auch die Ulkuskrankheit ausheilt!

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff bindet und neutralisiert Magensäure. Das in der Verbindung enthaltene Aluminium und Magnesium bildet mit Magensäure schwer lösliche Salze, die über den Stuhlgang ausgeschieden werden. Derart wirkt er gegen Sodbrennen, Aufstoßen und andere säurebedingte Magenbeschwerden. Zudem verringert sich die Gefahr, dass infolge einer Übersäuerung Geschwüre im Magen-Darm-Bereich auftreten.

Zusammensetzung

bezogen auf 1 Stück

500 mg Hydrotalcit

Aromastoffe, natürlich und naturidentisch

+ Magnesium stearat

+ Maisstärke

+ Mannitol

+ Saccharin, Natriumsalz

 

Gegenanzeigen

Das Präparat darf nicht eingenommen werden

- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Hydrotalcit oder einen der sonstigen Bestandteile sind
- bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) nur bei regelmäßiger Kontrolle der Magnesium- und Aluminium-Serumspiegel.


Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

  • sehr häufig mehr als 1 von 10 Behandelten
  • häufig weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • gelegentlich weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
  • selten weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
  • sehr selten weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle


Sehr häufig treten weiche Stühle auf, nur sehr selten wurden Durchfälle beobachtet.
Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion kann die Einnahme von Magnesium- und Aluminiumhaltigen Medikamenten wie Hydrotalcit einen erhöhten Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) und einen Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel verursachen.

Bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz) und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und zur Phosphatverarmung kommen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Gegenmaßnahmen:

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie unter der Behandlung mit dem Arzneimittel Durchfälle bekommen. In der Regel wird eine Verminderung der Dosis die Beschwerden bessern.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Besonders wichtig ist dies bei bestimmten Antibiotika:

  • z. B. Tetracyclinen und Chinolonderivaten Ciprofloxacin, Ofloxacin und Norfloxacin
  • und bei Arzneimitteln die die Herzkraft steigern (herzwirksame Glykoside)

 

Auch ist auf eine mögliche Beeinflussung der Löslichkeit von Medikamenten, die mit dem Urin ausgeschieden werden, wie z. B. Salicylat oder Chinidin, zu achten.

Deswegen sollte die Einnahme anderer Arzneimittel 1-2 Stunden vor oder nach der Einnahme des Arzneimittels erfolgen.

 

Bei Anwendung/Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:

Die gleichzeitige Anwendung/Einnahme des Arzneimittels und säurehaltigen Getränken (z. B. Obstsäfte, Wein) führt zu einer unerwünschten Steigerung der Aluminiumaufnahme aus dem Darm. Auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumaufnahme steigern können.

Warnhinweise

Das Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme des Arzneimittels während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden.

Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden.

Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über.

Ein Risiko für das Neugeborene ist nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen aufgenommen werden.

Hinweise

Bei erniedrigter Phosphatkonzentration im Blut (Hypophosphatämie) dürfen Sie das Präparat erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:

Länger anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, wie z. B. ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür. Eine Behandlung mit dem Arzneimittel sollte daher ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern.
Bei Auftreten von Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen.
Bei langfristigem Gebrauch sind regelmäßige Kontrollen der Aluminiumspiegel erforderlich. Dabei sollten 40 µg/l nicht überschritten werden.
Bei lang andauernder Einnahme hoher Dosen und Phosphat-armer Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Knochenerweichung (Osteomalazie) kommen.

Kinder:
Das Arzneimittel soll nicht zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:
Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und chronischer Einnahme hoher Dosen besteht die Möglichkeit von Vergiftungen wie eine Erhöhung des Magnesiumspiegels, Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte deshalb eine lang andauernde Einnahme hoher Dosen vermieden werden.

Das Arzneimittel sollte für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

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Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

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Produktbewertungen

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  • Bewertungen Bewertungen Bewertungen Bewertungen Bewertungen
    Annemie S. schrieb am 25.05.2018

    Wirkt zuverlässig und schnell bei meinem gelegentlichem Sodbrennen.

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    Marcello Ronaldo D. schrieb am 27.09.2016

    Da ich oftmals an Sodbrennen leide, kaufe ich immer wieder Talcid. Das Produkt hilft wirklich super bei mir!

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    Michaela M. schrieb am 20.09.2016

    Sodbrennen war schnell verschwunden.