VOMACUR Tabletten 20 St

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - VOMACUR Tabletten 20 St

Vomacur®

Bei Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen

Wirkstoff:

Dimenhydrinat

Vomacur® macht allem Übel schnell ein Ende! Viele Menschen kennen das Problem: Man freut sich auf den Urlaub - und gleich die Anreise verläuft überhaupt nicht entspannt. Vor allem Kinder werden von Übelkeit und Erbrechen geplagt. Die so genannte Reisekrankheit beginnt meistens mit Gähnen, Blässe und kalten Schweißausbrüchen. Spätestens jetzt wird es Zeit für Vomacur®.

Vomacur® enthält den Wirkstoff Dimenhydrinat, der - rechtzeitig gegeben - die Übelkeit verhindert und auch Reisetage zu Urlaubstagen macht.

 

PZN 03815234
Anbieter Hexal AG
Packungsgröße 20 St
Packungsnorm N1
Produktname Vomacur 50mg
Darreichungsform Tabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Dimenhydrinat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Die Tabletten sollen unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.
Zur Vorbeugung von Reisekrankheit erfolgt die erstmalige Einnahme ca. 1/2-1 Stunde vor Reisebeginn.
Zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen werden die Einnahmen in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt.

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da es sonst nicht richtig wirken kann.

Im Allgemeinen beträgt die Dosierung

- für Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren:

3 - 4mal täglich 50-100mg (1 - 2 Tabletten) Dimenhydrinat, jedoch nicht mehr als 400mg (8 Tabletten) pro Tag.

- für Kinder von 6 bis zu 14 Jahren:

3 - 4mal täglich 25 - 50mg (1/2 - 1 Tablette) Dimenhydrinat, jedoch nicht mehr als 150mg (3 Tabletten) pro Tag.

Für Kinder unter 6 Jahren stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung.

Dauer der Behandlung

Dieses Arzneimittel ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Behandlung vorgesehen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden. Spätestens nach 2wöchiger Behandlung sollte von Ihrem Arzt geprüft werden, ob eine Behandlung weiterhin erforderlich ist.

Überdosierung

Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung mit diesem Arzneimittel ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt (z.B. Vergiftungsnotruf) um Rat zu fragen.

Die Überdosierung ist in erster Linie durch eine Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starker Schläfrigkeit bis zur Bewusstlosigkeit reichen kann. Daneben werden folgende Zeichen beobachtet: Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene Schleimhäute, Verstopfung, Erregungszustände, gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen. Außerdem sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Stillstand führen können.

Die Beurteilung des Schweregrads der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch den Arzt.

Vergessene Einnahme

Bitte holen Sie die versäumte Dosis nicht nach, sondern setzen Sie die Einnahme wie vom Arzt verordnet fort.

Abbruch der Therapie

Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Einnahme nicht, ohne mit Ihrem Arzt zuvor darüber zu sprechen.

Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen verschiedenen, insbesondere bei Reisekrankheit.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend.

bezogen auf 1 Stück

50 mg Dimenhydrinat

+ Calcium hydrogenphosphat 2-Wasser

+ Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A

+ Cellulose Pulver

+ Lactose 1-Wasser

+ Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]

+ Silicium dioxid, hochdispers

 

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:

- Überempfindlichkeit gegenüber Dimenhydrinat, anderen Antihistaminika bzw. einem anderen Bestandteil des Arzneimittels
- Akutem Asthma-Anfall
- Grünem Star (Engwinkelglaukom)
- Nebennierentumor (Phäochromozytom)
- Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie)
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie)



Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

- sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten

- häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

- gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten

- selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten

- sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kommt es sehr häufig - insbesondere zu Beginn der Behandlung - zu folgenden Nebenwirkungen: Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl und Muskelschwäche. Die Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tag zu Beeinträchtigungen führen.

Häufig können als sogenannte "anticholinerge" Begleiterscheinungen Mundtrockenheit, Erhöhung der Herzschlagfolge (Tachykardie), Gefühl einer verstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendrucks und Störungen beim Wasserlassen auftreten. Auch Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Vestopfung oder Durchfall) und Stimmungsschwankungen wurden beobachtet. Ferner besteht, insbesondere bei Kindern, die Möglichkeit des Auftretens sogenannter "paradoxer Reaktionen" wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit Angstzuständen oder Zittern.

Außerdem ist über allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!) und Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus) berichtet worden.

Blutzellschäden können in Ausnahmefällen vorkommen.

Bei einer längeren Behandlung mit Dimenhydrinat ist die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte das Präparat nach Möglichkeit nur kurz angewendet werden.

Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.

Gegenmaßnahmen

Über gegebenenfalls erforderliche Gegenmaßnahmen bei Nebenwirkungen entscheidet der Arzt.

Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimittel, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigung-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.

Die anticholinerge Wirkung kann durch die gleichzeitge Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z.B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva)) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.

Bei gleichzeitiger Gabe mit sogenannten Monoaminooxidase-Hemmern (Arzneimitteln, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kann sich unter Umständen eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendrucks entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdrucks und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des zentralen Nervensystems und der Atmung kommen. Deshalb darf dieses Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminooxidase angewendet werden.

Die gleichzeitge Anwendung mit Arzneimitteln, die

- ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern, z.B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (bestimmte Antiarrythmika, bestimmte Antibiotika (z.B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw. Magen-Darm-Geschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika) oder

- zu einem Kaliummangel führen können (z.B. bestimmte harntreibende Mittel)

ist zu vermeiden.

Die gleichzeitige Anwendung mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen.

Der Arzt sollte vor Durchführung von Allergie-Test über die Einnahme dieses Arzneimittels informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.

Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Anwendung dieses Arzneimittels die während der Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykoside) eventuell auftretende Hörschädigung unter Umständen verdeckt werden kann.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor Kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.

Das Arzneimittel sollte während der letzten Schwangerschaftswochen wegen möglicher Auslösung vorzeitiger Uteruskontraktionen nicht angewendet werden.

Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft sollte es nur angewendet werden, wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen keinen Erfolg gezeigt haben und der Arzt dazu rät.

Dimenhydrinat geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bisher sind keine langfristigen negativen Auswirkungen auf Säuglinge beschrieben. Sollte ein gestilltes Kind Anzeichen für erhöhte Unruhe zeigen, ist auf Flaschennahrung umzustellen oder die Behandlung mit diesem Arzneimittel zu beenden.

Dieses Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden bei

- eingeschränkter Leberfunktion

- Herzrhythmusstörungen (z.B. Herzjagen)

- Kalium- oder Magnesiummangel

- verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie)

- bestimmten Herzerkrankungen (angeborene QT-Syndrom oder anderen klinisch bedeutsamen Herzschäden, insbes. Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen und Arrythmien)

- gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen

- chronischen Atembeschwerden und Asthma

- Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose).

Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden.

 

Wirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen auswirken. Dies gilt im besonderen Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

 

Lagerungshinweise

Dicht verschlossen und vor Licht geschützt lagern.

Nach dem Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwenden.

Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

 

Details
PZN 03815234
Anbieter Hexal AG
Packungsgröße 20 St
Packungsnorm N1
Produktname Vomacur 50mg
Darreichungsform Tabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Dimenhydrinat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Anwendungshinweise

Die Tabletten sollen unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.
Zur Vorbeugung von Reisekrankheit erfolgt die erstmalige Einnahme ca. 1/2-1 Stunde vor Reisebeginn.
Zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen werden die Einnahmen in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt.

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da es sonst nicht richtig wirken kann.

Im Allgemeinen beträgt die Dosierung

- für Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren:

3 - 4mal täglich 50-100mg (1 - 2 Tabletten) Dimenhydrinat, jedoch nicht mehr als 400mg (8 Tabletten) pro Tag.

- für Kinder von 6 bis zu 14 Jahren:

3 - 4mal täglich 25 - 50mg (1/2 - 1 Tablette) Dimenhydrinat, jedoch nicht mehr als 150mg (3 Tabletten) pro Tag.

Für Kinder unter 6 Jahren stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung.

Dauer der Behandlung

Dieses Arzneimittel ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Behandlung vorgesehen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden. Spätestens nach 2wöchiger Behandlung sollte von Ihrem Arzt geprüft werden, ob eine Behandlung weiterhin erforderlich ist.

Überdosierung

Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung mit diesem Arzneimittel ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt (z.B. Vergiftungsnotruf) um Rat zu fragen.

Die Überdosierung ist in erster Linie durch eine Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starker Schläfrigkeit bis zur Bewusstlosigkeit reichen kann. Daneben werden folgende Zeichen beobachtet: Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene Schleimhäute, Verstopfung, Erregungszustände, gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen. Außerdem sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Stillstand führen können.

Die Beurteilung des Schweregrads der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch den Arzt.

Vergessene Einnahme

Bitte holen Sie die versäumte Dosis nicht nach, sondern setzen Sie die Einnahme wie vom Arzt verordnet fort.

Abbruch der Therapie

Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Einnahme nicht, ohne mit Ihrem Arzt zuvor darüber zu sprechen.

Anwendungsgebiete

Zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen verschiedenen, insbesondere bei Reisekrankheit.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Haargefäße (Kapillaren). Außerdem bekämpft er über den selben Mechanismus Übelkeit und wirkt beruhigend.

Zusammensetzung

bezogen auf 1 Stück

50 mg Dimenhydrinat

+ Calcium hydrogenphosphat 2-Wasser

+ Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A

+ Cellulose Pulver

+ Lactose 1-Wasser

+ Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]

+ Silicium dioxid, hochdispers

 

Gegenanzeigen

Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:

- Überempfindlichkeit gegenüber Dimenhydrinat, anderen Antihistaminika bzw. einem anderen Bestandteil des Arzneimittels
- Akutem Asthma-Anfall
- Grünem Star (Engwinkelglaukom)
- Nebennierentumor (Phäochromozytom)
- Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie)
- Prostatavergrößerung mit Restharnbildung
- Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie)



Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

- sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten

- häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

- gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten

- selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten

- sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kommt es sehr häufig - insbesondere zu Beginn der Behandlung - zu folgenden Nebenwirkungen: Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl und Muskelschwäche. Die Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tag zu Beeinträchtigungen führen.

Häufig können als sogenannte "anticholinerge" Begleiterscheinungen Mundtrockenheit, Erhöhung der Herzschlagfolge (Tachykardie), Gefühl einer verstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendrucks und Störungen beim Wasserlassen auftreten. Auch Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Vestopfung oder Durchfall) und Stimmungsschwankungen wurden beobachtet. Ferner besteht, insbesondere bei Kindern, die Möglichkeit des Auftretens sogenannter "paradoxer Reaktionen" wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit Angstzuständen oder Zittern.

Außerdem ist über allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!) und Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus) berichtet worden.

Blutzellschäden können in Ausnahmefällen vorkommen.

Bei einer längeren Behandlung mit Dimenhydrinat ist die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte das Präparat nach Möglichkeit nur kurz angewendet werden.

Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten. Deshalb sollte in diesen Fällen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.

Gegenmaßnahmen

Über gegebenenfalls erforderliche Gegenmaßnahmen bei Nebenwirkungen entscheidet der Arzt.

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimittel, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigung-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.

Die anticholinerge Wirkung kann durch die gleichzeitge Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z.B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen (trizyklische Antidepressiva)) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.

Bei gleichzeitiger Gabe mit sogenannten Monoaminooxidase-Hemmern (Arzneimitteln, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kann sich unter Umständen eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendrucks entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdrucks und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des zentralen Nervensystems und der Atmung kommen. Deshalb darf dieses Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminooxidase angewendet werden.

Die gleichzeitge Anwendung mit Arzneimitteln, die

- ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern, z.B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (bestimmte Antiarrythmika, bestimmte Antibiotika (z.B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw. Magen-Darm-Geschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika) oder

- zu einem Kaliummangel führen können (z.B. bestimmte harntreibende Mittel)

ist zu vermeiden.

Die gleichzeitige Anwendung mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen.

Der Arzt sollte vor Durchführung von Allergie-Test über die Einnahme dieses Arzneimittels informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.

Weiterhin ist zu beachten, dass durch die Anwendung dieses Arzneimittels die während der Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykoside) eventuell auftretende Hörschädigung unter Umständen verdeckt werden kann.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor Kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.

Warnhinweise

Das Arzneimittel sollte während der letzten Schwangerschaftswochen wegen möglicher Auslösung vorzeitiger Uteruskontraktionen nicht angewendet werden.

Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft sollte es nur angewendet werden, wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen keinen Erfolg gezeigt haben und der Arzt dazu rät.

Dimenhydrinat geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Bisher sind keine langfristigen negativen Auswirkungen auf Säuglinge beschrieben. Sollte ein gestilltes Kind Anzeichen für erhöhte Unruhe zeigen, ist auf Flaschennahrung umzustellen oder die Behandlung mit diesem Arzneimittel zu beenden.

Hinweise

Dieses Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden bei

- eingeschränkter Leberfunktion

- Herzrhythmusstörungen (z.B. Herzjagen)

- Kalium- oder Magnesiummangel

- verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie)

- bestimmten Herzerkrankungen (angeborene QT-Syndrom oder anderen klinisch bedeutsamen Herzschäden, insbes. Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen und Arrythmien)

- gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen

- chronischen Atembeschwerden und Asthma

- Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose).

Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden.

 

Wirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen auswirken. Dies gilt im besonderen Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

 

Lagerungshinweise

Dicht verschlossen und vor Licht geschützt lagern.

Nach dem Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwenden.

Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

 

Produktbewertungen zu - VOMACUR Tabletten 20 St


Produktbewertungen

3 Bewertung(en) mit durchschnittlich 5 von 5 möglichen Sternen, was der Note "sehr gut" entspricht.
  • Bewertungen Bewertungen Bewertungen Bewertungen Bewertungen
    Emma B. schrieb am 08.08.2018

    Bei längeren Autofahrten super, da mein ältester Sohn an Reiseübelkeit leidet, jedoch nur noch wenn er Vomacur nicht einnimmt.

  • Bewertungen Bewertungen Bewertungen Bewertungen Bewertungen
    Sebastian H. schrieb am 09.03.2017

    Die Tabletten haben mir bei meiner letzten Schiffsreise super schnell geholfen und ich konnte den Urlaub in vollen Zügen geniessen.

  • Bewertungen Bewertungen Bewertungen Bewertungen Bewertungen
    Marcello Ronaldo D. schrieb am 27.09.2016

    Bei jeder Reise in einem Fahrzeug wird mir ständig übel. Wenn ich direkt das Vomacur nehme, verschwindet die Übelkeit.

Diese Produkte könnten Sie auch interessieren

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker. * Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP), nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern. ¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ² Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung, abzüglich eines Rabatts iHv 5 % bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen nach Eingang der Rechnung, abrechnet. Im Falle eines solchen Rabatts ist der tatsächliche Abgabepreis gegenüber den Krankenkassen also um 5 % geringer als der hier ausgewiesene AVP.

Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.