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Bicanorm magensaftresistente Tabletten 100 St

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BICANORM magensaftresistente Tabletten
Abbildung ähnlich
-23%*
PZN: 01654873
Packungsgröße: 100 Stück
Grundpreis: 0,23 € / 1 Stück
Darreichungsform: Tabletten magensaftresistent
Hersteller: Fresenius Medical Care GmbH
Lieferzeit: 1-3 Werktage

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23,04 €
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - BICANORM magensaftresistente Tabletten 100 St

PZN 01654873
Anbieter Fresenius Medical Care GmbH
Packungsgröße 100 St
Packungsnorm N3
Produktname BicaNorm
Darreichungsform Tabletten magensaftresistent
Monopräparat ja
Wirksubstanz Natriumhydrogencarbonat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Die Tabletten sollten in mehreren Dosen über den Tag verteilt eingenommen werden. Sie werden unzerkaut und unzerkleinert mit etwas Flüssigkeit (z. B. Wasser) geschluckt.
  • Aufgrund des Risikos der Entwicklung von Hypernatriämie und metabolischer Alkalose sollte Natriumhydrogencarbonat nicht über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Überwachung eingenommen werden.

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis hängt vom Schweregrad Ihrer Beschwerden ab und wird nach Wirkung angepasst. Die übliche Dosis bei Erwachsenen ist:
    • Anfangsdosis: 2 - 3 Tabletten täglich, über den Tag verteilt
    • Erhaltungsdosis: bis zu 8 Tabletten täglich, über den Tag verteilt
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren:
    • Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten für diese Altersgruppe vor. Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Die Dauer der Anwendung wird von Ihrem Arzt festgelegt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei Überdosierungen kann die orale Verabreichung von Natriumhydrogencarbonat eine metabolische Alkalose verursachen, die begleitet sein kann von Schwindel, Muskelschwäche, Abgeschlagenheit, Zyanose (Blaufärbung der Haut und Schleimhaut), flacher Atmung und unwillkürlichen Muskelkrämpfen. Im weiteren Verlauf können Apathie, Verwirrtheit, Darmverschluss und Kreislaufzusammenbruch auftreten.
    • In einzelnen Fällen können Symptome einer akuten Hypernatriämie einschließlich schwerer Verwirrtheit auftreten, die in einem Anfall oder Koma gipfeln können.
    • Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome beobachten oder falls Sie eine mögliche Überdosierung vermuten, suchen Sie so bald wie möglich ärztliche Hilfe auf.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen, gefährden Sie den Erfolg der Behandlung. Brechen Sie die Einnahme der Tabletten nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Das Arzneimittel ist eine magensaftresistente Tablette, die zur Behandlung der metabolischen Azidose (Übersäuerung des Blutes bedingt durch verminderte Säureausscheidung durch die Niere) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren mit chronischem Nierenversagen eingesetzt wird. Die Tabletten können aufnehmbares Natrium und Bicarbonat im Dünndarm freisetzen.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff ist ein Salz, das der Körper braucht, um das neutrale Milieu des Blutes aufrecht zu erhalten. Verschiebt sich der pH-Wert beispielsweise im Rahmen von Lungen- oder Nierenfunktionsstörungen in den sauren Bereich, kann sich für den Patienten eine lebensbedrohliche Situation ergeben. Das Salz bringt das gestörte Gleichgewicht wieder ins Lot. Hat ein heftiger Durchfall dem Körper notwendige Salze entzogen, füllt zum Beispiel eine Lösung, die unter anderem Natron (Natriumhydrogencarbonat) enthält, die Speicher wieder auf.

Bezogen auf 1 Stück:

  • 1 g Natrium hydrogencarbonat
  • 11.9 mmol Natrium Ion
  • 11.9 mmol Hydrogencarbonat Ion
  • + Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
  • + Cellulose, mikrokristallin
  • + Copovidon
  • + Eudragit L 100 - 55
  • + Hypromellose
  • + Kartoffelstärke
  • + Macrogol 6000
  • + Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • + Natrium hydroxid
  • + Silicium dioxid, hochdispers
  • + Talkum
  • + Titan dioxid

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Natriumhydrogencarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • bei erhöhtem Basengehalt der Blut- und Körperflüssigkeiten (Alkalose),
    • bei erhöhtem Säuregehalt der Blut- und Körperflüssigkeiten aufgrund von Atemwegserkrankungen (respiratorische Azidose),
    • bei erniedrigtem Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie),
    • bei erhöhtem Natriumspiegel im Blut (Hypernatriämie),
    • bei salzarmer (natriumarmer) Diät.

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Einnahme kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen (Häufigkeit nicht bekannt):
    • Blähungen, Bauchschmerzen
    • hypocalcämische Tetanie (Muskelkrämpfe) nach erhöhter Dosis.
    • vorhandene Beschwerden des Verdauungsapparates (z. B. Durchfall) können sich verschlimmern.
    • Bildung von Nierensteinen bei längerer Einnahme.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Grundsätzlich kann eine Verschiebung des pH-Wertes im Magen-Darm-Trakt oder im Urin einen Einfluss auf andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, haben. Die Wahrscheinlichkeit einer Wirkung im Magen-Darm-Trakt wird jedoch wegen des magensaftresistenten Überzugs als gering eingeschätzt.
    • In besonderen Fällen kann über eine pH-Wert-Erhöhung im Magen-Darm-Trakt die Aufnahme von schwachen Säuren und Basen beeinflusst werden. Dies kann z. B. gelten für
      • Sympathomimetika (zur Behandkung von z.B. Asthma, schweren allergischen Reaktionen, Sinusitis oder Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS)),
      • Anticholinergika (zur Behandlung von z.B. Asthma, Parkinson, Reisekrankheit, Bauchkrämpfen und Harnwegserkrankungen),
      • trizyklische Antidepressiva,
      • Barbiturate (zur Behandlung von z. B. Epilepsie),
      • H2-Blocker (zur Behandlung von z. B. Magengeschwür und Sodbrennen),
      • Captopril (ACE-Hemmer, der zur Behandlung von z. B. hohem Bluthochdruck und Herzinsuffizienz verwendet wird) und
      • Chinidin (zur Behandlung von z. B. Herzrhythmusstörungen).
    • Die Löslichkeit von Medikamenten die mit dem Harn ausgeschieden werden, z. B. Ciprofloxacin (ein Antibiotikum), könnte durch die Einnahme des Präparats beeinflusst werden.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme mit Glukokortikoiden (zur Behandlung von z. B. Entzündungen oder Allergien), Mineralkortikoiden (zur Behandlung von z. B. hohem Blutdruck), Androgenen (männlichen Sexualhormonen, die in der Hormonersatztherapie verwendet werden) und Diuretika (zur Behandlung von z. B. hohem Blutdruck, Herzinsuffizienz und Ödemen) kann es zu einer Abnahme des Blutkaliumspiegels kommen.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Natriumhydrogencarbonat in hohen Dosen bei Schwangeren vor. Erfahrungen mit niedrig dosiertem Natriumhydrogencarbonat weisen auf ein Risiko von Flüssigkeitseinlagerungen und möglicherweise Bluthochdruck bei längerem Gebrauch hin. Daten aus Tierstudien deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko hin.
    • Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nur mit Vorsicht eingenommen werden und auch nur wenn Ihr Arzt dies für unbedingt erforderlich hält.
  • Stillzeit
    • Natriumhydrogencarbonat wird in die Muttermilch ausgeschieden. Bei geringen Dosen und Kurzzeitanwendung sind keine Auswirkungen auf das Neugeborene bekannt. Hohe Dosen und Langzeitanwendung während der Stillzeit werden nicht empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat bevor Sie Stillen.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
    • Das Arzneimittel sollte mit Vorsicht eingenommen werden bei
      • eingeschränkter Atmung (Hypoventilation),
      • erniedrigtem Calciumspiegel im Blut (Hypokalzämie) oder
      • erhöhtem Salzgehalt des Blutes (hyperosmolare Störung).
    • Weitere Vorsichtsmaßnahmen durch Ihren Arzt:
      • Die Wirkung sollte wöchentlich durch Ihren Arzt kontrolliert werden (z.B. durch Bestimmung von pH-Wert, Standardbicarbonat, Alkalireserve), insbesondere zu Beginn der Behandlung sowie bei Wechsel von einer nicht-magensaftresistenten natriumhydrogencarbonat-haltigen Tablette zur magensaftresistenten Tablette und bei Verabreichung von höheren Dosen. Ebenso sollten die Plasmaelektrolyte, vor allem Natrium, Kalium und Calcium regelmäßig von Ihrem Arzt kontrolliert werden.
      • Während einer Langzeitbehandlung sollten regelmäßige Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Eine übermäßige Alkalisierung kann durch eine Dosisverminderung korrigiert werden.
    • Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren:
      • Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern unter 14 Jahren wurde bisher nicht untersucht. Es liegen keine Daten für diese Altersgruppe vor. Daher sollte das Arzneimittel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.