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DOLORTRIPTAN bei Migräne Filmtabletten 2 St

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DOLORTRIPTAN bei Migräne Filmtabletten
Abbildung ähnlich
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PZN: 03029613
Packungsgröße: 2 Stück
Grundpreis: 4,05 € / 1 Stück
Darreichungsform: Filmtabletten
Hersteller: Johnson & Johnson GmbH (OTC)
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - DOLORTRIPTAN bei Migräne Filmtabletten 2 St

DOLORTRIPTAN bei Migräne Filmtabletten

Dolortriptan® – speziell bei diagnostizierter Migräne

Pochende, pulsierende Kopfschmerzen, oft begleitet von Beschwerden wir Übelkeit, Lärm- und Lichtempfindlichkeit – Migräneattacken können einen ganz schön außer Gefecht setzten. Manche Migränepatienten durchleiden vor dem eigentlichen Migränekopfschmerz zusätzlich noch eine sogenannte Aura-Phase, bei der es zu Ausfallerscheinungen wie Seh- oder Gefühlsstörungen kommen kann. Ob mit oder ohne Aura-Phase, Migräneanfälle beinträchtigen meist so stark, dass an einen normalen Alltag nicht mehr zu denken ist.

Hier hilft Dolortriptan®. Dank des Wirkstoffs Almotriptan, lindert Dolortriptan® schnell und andauernd Migränekopfschmerzen und Begleiterscheinungen.

Wie wirkt Dolortriptan® bei Migräne?

Bei einer Migräneattacke spielt unter anderem der Botenstoff Serotonin eine wichtige Rolle. Serotonin ist ein körpereigener Botenstoff der z.B. die Verengung und Ausdehnung von Blutgefäßen reguliert. Bei einem Migräneanfall kommt es zu einem Ungleichgewicht des Serotoninhaushalts wodurch sich die Hirnhautgefäße weiten. Dadurch können sie für gewebefeindliche Stoffe durchlässig werden und kleine Entzündungen können entstehen. Zur gleichen Zeit werden Nervenzellen im Gehirn stark aktiviert und wieder deaktiviert, wodurch es zu einer Störung der Elektrolytkonzentration kommen kann. Insgesamt entsteht so der Migränekopfschmerz.

Der in Dolortriptan® Tabletten enthaltende Wirkstoff Almotriptan ähnelt den im Migräneprozess beteiligten Botenstoffen und trägt zur Regulierung dieser bei. Almotriptan gehört zu der Gruppe der Triptane. Das sind spezielle Migräne-Wirkstoffe, die spezifisch   an den erweiterten Blutgefäßen wirken. Am größten ist der Therapieerfolg, wenn die Tablette bereits zu Beginn einer Migräneattacke eingenommen wird. So kann Dolortriptan® die Migräneattacke schnell und andauernd lindern.

Dolortriptan bei Migräne®
Wirkstoff: Almotriptan (in Form von Almotriptan[(RS)-hydroxysuccinat]). Anwendungsgebiete: Zur akuten Behandlung von Kopfschmerzen bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura. Zur Anwendung bei Erwachsenen von 18 bis 65 Jahren.     
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. 
Pharmazeutischer Unternehmer: Almirall, S.A., General Mitre, 151, 08022 Barcelona, Spanien. Mitvertrieb: Johnson & Johnson GmbH, 41470 Neuss. Stand: 02/2021

 

PZN 03029613
Anbieter Johnson & Johnson GmbH (OTC)
Packungsgröße 2 St
Packungsnorm N1
Produktname Dolortriptan bei Migräne
Darreichungsform Filmtabletten
Monopräparat ja
Wirkstoff Almotriptan malat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Nehmen Sie die Tabletten mit Flüssigkeit (z. B. Wasser) ein. Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

  • Nehmen Sie das Präparat nur zur Behandlung eines tatsächlichen Migräneanfalls und nicht zur Vorbeugung von Migräneanfällen oder Kopfschmerzen ein.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Erwachsene (18 - 65 Jahre)
    • Die empfohlene Dosis ist eine Tablette zu 12,5 mg, die so früh wie möglich nach Einsetzen des Migräneanfalls eingenommen werden soll. Falls Ihr Migräneanfall nicht abklingt, nehmen Sie nicht mehr als eine Tablette für denselben Anfall.
    • Wenn innerhalb von 24 Stunden ein zweiter Migräneanfall einsetzt, kann eine zweite Tablette zu 12,5 mg eingenommen werden, allerdings müssen zwischen Ihrer ersten und Ihrer zweiten Tablette mindestens 2 Stunden vergangen sein.
    • Die maximale Tagesdosis beträgt zwei (12,5 mg) Tabletten innerhalb von 24 Stunden.
    • Das Arzneimittel sollte so früh wie möglich nach Einsetzen der Migränekopfschmerzen eingenommen werden. Es ist aber auch wirksam, wenn es zu einem späteren Zeitpunkt der Migräne-Attacke eingenommen wird.
  • Schwere Nierenerkrankung
    • Wenn Sie eine schwere Nierenerkrankung haben, dürfen Sie nicht mehr als eine Tablette zu 12,5 mg innerhalb von 24 Stunden einnehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben oder wenn jemand anderer oder ein Kind dieses Arzneimittel eingenommen hat, sprechen Sie unverzüglich mit einem Arzt oder Apotheker.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie das Arzneimittel möglichst wie verordnet ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um eine vergessene Tablette auszugleichen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

  • Das Arzneimittel ist ein Migränemittel, welches zur Gruppe der Stoffe gehört, die als selektive Serotonin-Rezeptoragonisten bekannt sind. Man nimmt an, dass das Präparat die Entzündungsreaktion bei Migräne reduziert, indem es sich an die Serotonin-Rezeptoren in den Blutgefäßen im Gehirn (kraniale Blutgefäße) bindet und dadurch deren Verengung bewirkt.
  • Es wird angewendet zur Linderung von Kopfschmerzen bei Migräneanfällen mit oder ohne Aura.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff tritt mit speziellen Bindungsstellen im Körper, den sog. 5HT-1-Rezeptoren, in Kontakt. Durch diesen Kontakt werden folgende Reaktionen ausgelöst: die bei einer Migräne erweiterten Blutgefäße ziehen sich wieder zusammen und die Freisetzung von bestimmten Botenstoffen, die Schmerzen und Entzündungen auslösen, wird gestoppt.

Bezogen auf 1 Stück:

  • 17.5 mg Almotriptan malat
  • 12.5 mg Almotriptan
  • + Carboxymethylstärke, Natriumsalz
  • + Carnaubawachs
  • + Cellulose, mikrokristallin
  • + Hypromellose
  • + Macrogol 400
  • + Mannitol
  • + Natrium stearylfumarat
  • + Povidon K29-32
  • + Titan dioxid
  • 1 mmol Gesamt Natrium Ion
  • mg Gesamt Natrium Ion

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Almotriptan oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie an Krankheiten leiden oder gelitten haben, welche die Blutzufuhr zum Herzen einschränken, wie z. B.:
      • Herzinfarkt
      • Schmerzen oder Beschwerden in der Brust, die gewöhnlich bei Aktivität oder Stress auftreten
      • Herzprobleme ohne Schmerzen
      • Schmerzen in der Brust im Ruhezustand
      • schwere Hypertonie (schwerer Bluthochdruck)
      • unkontrollierter leichter oder mäßig ausgeprägter Bluthochdruck.
    • wenn Sie einen Schlaganfall oder eine Einschränkung des Blutflusses zum Gehirn hatten
    • wenn Sie einen Verschluss der großen Arterien der Beine oder Arme (periphere Gefäßkrankheit) hatten
    • wenn Sie andere Arzneimittel gegen Migräne einnehmen, einschließlich Ergotamin, Dihydroergotamin und Methysergid oder andere Serotonin-Agonisten (z. B. Sumatriptan)
    • wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden

... ...
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Häufige Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 100):
    • Schwindel
    • Schläfrigkeit (Somnolenz)
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Müdigkeit
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (1 bis 10 Behandelte von 1.000):
    • prickelndes, kribbelndes oder taubes Gefühl der Haut (Parästhesien)
    • Kopfschmerzen
    • Ohrensausen oder Ohrgeräusche (Tinnitus)
    • Herzklopfen (Palpitationen)
    • Engegefühl im Hals
    • Durchfall
    • Verdauungsstörungen (Dyspepsie)
    • Mundtrockenheit
    • Muskelschmerzen (Myalgie)
    • Knochenschmerzen
    • Schmerzen in der Brust
    • Schwächegefühl (Asthenie)
  • Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 Behandelter von 10.000):
    • Krämpfe der Herzkranzgefäße (koronare Vasospasmen)
    • Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
    • erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie)
  • Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen), einschließlich Mund-, Hals- oder Handödeme (Angioödeme)
    • schwere allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen)
    • Krampf (epileptischer Anfall)
    • Sehbeeinträchtigung, verschwommenes Sehen (Sehstörungen können ebenfalls während eines Migräneanfalls auftreten)
    • Gefäßkrampf im Darm, welcher zu einer Beschädigung des Darms führen kann (intestinale Ischämie). Es kann zu Bauchschmerzen und blutigem Durchfall kommen.
  • Informieren Sie während der Behandlung sofort Ihren Arzt:
    • wenn Sie Schmerzen oder ein Engegefühl in der Brust oder im Hals haben oder irgendwelche anderen Beschwerden, die an einen Herzinfarkt erinnern. Informieren Sie sofort Ihren Arzt und nehmen Sie keine Tabletten mehr ein.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt:
      • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen einnehmen, wie z. B. Monoaminoxidase-Hemmer (z. B. Moclobemid), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (z. B. Fluoxetin) oder Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (z. B. Venlafaxine), da diese ein Serotonin-Syndrom, eine möglicherweise lebensgefährliche Arzneimittelreaktion, auslösen können. Die Beschwerden eines Serotonin-Syndroms schließen Verwirrtheit, Unruhe, Fieber, Schwitzen, unkoordinierte Bewegungen von Gliedmaßen oder Augen, unkontrollierbare Muskelzuckungen und Durchfall ein.
      • wenn Sie gleichzeitig das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut (Hypericum perforatum) einnehmen, da dies die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen kann.
    • Almotriptan darf nicht zur gleichen Zeit mit Ergotamin-haltigen Arzneimitteln, die ebenfalls zur Migräne-Behandlung eingesetzt werden, eingenommen werden. Diese Arzneimittel können jedoch mit folgenden Zeitverschiebungen nacheinander eingenommen werden:
      • Nach der Einnahme von Almotriptan sollte mindestens 6 Stunden gewartet werden, bevor Ergotamin eingenommen wird.
      • Nach der Einnahme von Ergotamin sollte eine Einnahme von Almotriptan frühestens nach 24 Stunden erfolgen.
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  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Für Almotriptan liegen nur sehr begrenzte Daten über schwangere Patientinnen vor. Almotriptan sollte während einer Schwangerschaft nur eingenommen werden, wenn Ihr Arzt dies anordnet und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen/Risiko Abwägung vorgenommen hat.
  • Stillzeit
    • Vorsicht ist geboten bei der Einnahme dieses Arzneimittels während der Stillzeit. Nach der Einnahme dieses Arzneimittels sollten Sie 24 Stunden nicht stillen.
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  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat einnehmen
      • wenn Ihr Migränetyp nicht diagnostiziert wurde
      • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen antibakterielle Arzneimittel sind, die vorwiegend zur Behandlung von Harnwegsinfektionen angewendet werden (Sulfonamide)
      • wenn sich Ihre Kopfschmerz-Beschwerden von Ihren gewöhnlichen Anfällen unterscheiden, d. h. wenn Sie z. B. Ohrgeräusche oder Schwindel haben, wenn Sie eine kurz dauernde Lähmung einer Körperhälfte oder eine Lähmung der Muskeln haben, die die Augenbewegung kontrollieren oder wenn Sie irgendwelche neue Beschwerden haben
      • wenn bei Ihnen Risikofaktoren für eine Herzkrankheit vorliegen wie z. B. unkontrollierter Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Fettleibigkeit, Zuckerkrankheit, Rauchen, deutliche familiäre Vorbelastung für eine Herzkrankheit; bei Frauen jenseits der Wechseljahre oder Männern über 40 Jahren
      • wenn Sie eine leichte bis mäßig ausgeprägte Lebererkrankung haben
      • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden
      • wenn Sie über 65 Jahre alt sind (da bei Ihnen dann die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Bluthochdruck erhöht ist)
      • wenn Sie Antidepressiva wie SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder SNRIs (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) einnehmen.
    • Kopfschmerzen bei Medikamentenübergebrauch (MÜKS)
      • Eine langfristige Anwendung von Schmerzmitteln bei Kopfschmerzen kann zu deren Verschlimmerung führen. Tritt ein solcher Fall ein oder wird er vermutet, so sollten Sie medizinischen Rat einholen und die Behandlung unterbrechen. Die Diagnose Medikamentenübergebrauch bei Kopfschmerzen (MÜKS) sollte in Erwägung gezogen werden, wenn Sie häufig oder täglich Kopfschmerzen haben, obwohl (oder weil) Sie regelmäßig Kopfschmerzmittel einnehmen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder unter 18 Jahren dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.
    • Ältere Patienten (über 65 Jahre)
      • Wenn Sie älter als 65 Jahre sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Almotriptan kann Schläfrigkeit verursachen. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.
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