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GRIPPOSTAD C Hartkapseln

Abbildung ähnlich

GRIPPOSTAD C Hartkapseln 24 St

von STADA GmbH

Bewertungen Bewertungen Bewertungen Bewertungen Bewertungen (2)

ArtikelNr: 00571748
Packungsgröße 24 St
Grundpreis: 0,24 € / 1 St
statt 12,48 € AVP²
Lieferzeit: 1-3 Werktage
nur 5,72 € UVP¹ 12,48 €

Bei grippalen Infekten und Erkältungskrankheiten

Grippale Infekte beginnen häufig im Nasen-Rachenbereich. Ihre Ursache sind Viren, die über die Atemwege in unseren Körper eindringen. Die Übertragung erfolgt im Allgemeinen durch winzig kleine Tröpfchen, die ein bereits erkälteter Mensch beim Husten oder Niesen in großen Mengen in der Luft verteilt. Bereits 1 bis 2 Tage nach der Ansteckung treten die ersten Anzeichen der Krankheit auf. Schon während der Inkubationszeit und bis zu einer Woche nach Ausbruch der Krankheit können Infizierte weitere Personen anstecken. Typische erste Anzeichen sind Halskratzen, Niesen und die "laufende Nase", aber auch Husten, Heiserkeit, Kopf- und Gliederschmerzen. Da Viren nicht direkt bekämpft werden können, konzentriert man sich auf die Behandlung der Symptome und die Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte.

In Grippostad® C, Deutschlands meistverwendetes Mittel bei Erkältungskrankheiten1, werden vier gutaufeinander abgestimmte Wirkstoffe vereint. Diese gut verträgliche Wirkstoffkombination wird angewendet zur Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit. So fühlt man sich schnell wieder fit. Paracetamol hilft Kopf- und Gliederschmerzen zu lindern und das Fieber zu senken. Chlorphenamin gehört zur Gruppe der Antihistaminika, es trägt zu einer Abschwellung der Nasenschleimhaut bei und erleichtert das Durchatmen. Gleichzeitig lindert es den Reizhusten. Zudem hemmt es die übermäßige Schleimsekretion. Das enthaltene Coffein verstärkt die schmerzlindernde Wirkung des Paracetamols. Es ermöglicht eine Verminderung der Paracetamol-Dosis und entlastet somit den Körper durch eine geringere Schmerzmittelmenge. Ascorbinsäure, besser bekannt als Vitamin C, unterstützt das Immunsystem.

Gute Gründe für Grippostad® C Hartkapseln

1. Kombination von vier gut aufeinander abgestimmten Wirkstoffen:
- Chlorphenamin – trägt zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei und kann Reizhusten lindern
- Ascorbinsäure (Vitamin C) - unterstützt das Immunsystem
- Paracetamol - schmerzlindernd und fiebersenkend
- Coffein - verstärkt die analgetische und fiebersenkende Wirkung von Paracetamol

2. Lindert gemeinsam auftretende Erkältungsbeschwerden wie Schnupfen, Reizhusten, Kopf- und Gliederschmerzen und Fieber

3. Darreichungsform: Für Menschen, die keine Kapseln schlucken können oder wollen, ist die bewährte 4er-Wirkstoffkombination auch als Trink-Granulat im Stickpack erhältlich

Hinweis

Bei der Einnahme von Paracetamol-haltigen Arzneimitteln (wie Grippostad® C Hartkapseln) sollten weitere Mittel, die Paracetamol enthalten, nicht ohne ärztliche Rücksprache zusätzlich eingenommen werden.

 

PZN 00571748
Anbieter STADA GmbH
Packungsgröße 24 St
Produktname Grippostad C
Darreichungsform Hartkapseln
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Nehmen Sie die Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
      • nehmen 3-mal täglich je 2 Kapseln ein.
    • Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion
      • Bei Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen sowie angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit) muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden. Bitte sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Arzt.
      • Bei schwerer Einschränkung der Leber- und/oder Nierenfunktion dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Sie sollten das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Konsultation über längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittel zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge von dem Arzneimittel eingenommen haben, als Sie sollten
    • Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel sofort einen Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Dieser wird, je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Zeigen Sie dem Arzt Ihre Tablettenpackung.
    • Folgende Zeichen können auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel hindeuten:
      • Paracetamol: Bei Überdosierung kann es anfangs (am 1. Tag) zu Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Blässe und Bauchschmerzen kommen. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen.
      • Chlorphenaminmaleat: Bei Überdosierung können Rötung des Gesichts, starre und weite Pupillen, Mundtrockenheit und Verstopfung auftreten. Daneben wurden auch Halluzination, Koordinationsstörungen und Krämpfe beobachtet.
      • Coffein: Bei Überdosierung können Zittern (Tremor), Störungen des zentralen Nervensystems und Herz-Kreislauf-Störungen auftreten.
      • Ascorbinsäure (Vitamin C): In hohen Dosen kann vorübergehender Durchfall auftreten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von dem Arzneimittel vergessen haben
    • Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht mehr Kapseln ein, sondern setzen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

  • Das Arzneimittel ist ein Arzneimittel gegen grippale Infekte und Erkältungskrankheiten.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit.
    • Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt das Arzneimittel fiebersenkend.
    • Durch die fixe Kombination der Wirkstoffe in dem Arzneimittel kann bei Beschwerden, die überwiegend eines der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden. In solchen Situationen sind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen.

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Durch die Kombination der verschiedenen Wirkstoffe werden mehrere Effekte erreicht: Paracetamol wirkt gegen die Gliederschmerzen und senkt das Fieber. Ascorbinsäure (Vitamin C) unterstützt die körpereigene Abwehr. Chlorphenamin wirkt abschwellend auf die Nasenschleimhaut, macht aber auch müde. Coffein wirkt der unerwünschten Müdigkeit entgegen und verstärkt gleichzeitig die schmerz- und fiebersenkende Wirkung des Paracetamols.

bezogen auf 1 Stück

150 mg Ascorbinsäure

2.5 mg Chlorphenamin hydrogenmaleat

1.76 mg Chlorphenamin

25 mg Coffein

200 mg Paracetamol

+ Chinolingelb

+ Erythrosin

+ Gelatine

+ Lactose 1-Wasser

+ Titan dioxid

+ Tristearin

 

  • Das Arzneimittel darf NICHT eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Paracetamol, Ascorbinsäure, Coffein, Chlorphenaminmaleat oder einen der sonstigen Bestandteile von dem Arzneimittel sind
    • falls Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden
    • wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden
    • non Kindern unter 12 Jahren
    • wenn Sie schwanger sind
    • wenn Sie stillen.

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
      • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
      • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
      • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
      • Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten
      • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Untersuchungen
      • Häufigkeit nicht bekannt: Paracetamol kann bestimmte Laboruntersuchungen zur Bestimmung der Harnsäure sowie des Blutzuckers beeinflussen.
      • Ascorbinsäure (Vitamin C) kann bei Einnahme hoher Dosen die Messung verschiedener Laborwerte (beispielsweise Glukose, Harnsäure, Kreatinin, anorganisches Phosphat, okkultes Blut im Stuhl) stören.
      • Chlorphenaminmaleat kann die Reaktion auf Allergie-Hauttests abschwächen.
    • Herzerkrankungen
      • Häufigkeit nicht bekannt: Unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie), wie z.B. Beschleunigung des Herzschlags (Tachykardie).
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes wie Verminderung der weißen Blutzellen (Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose), verminderte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura), Panzytopenie (Verringerung der Anzahl aller Zellen des Blutes), verminderte Blutzellbildung im Knochenmark (aplastische Anämie) sowie bei hoher Dosierung leichte Methämoglobinbildung (veränderter Blutfarbstoff, kann zu Sauerstoffmangel im Gewebe führen).
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Sehr selten: Unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesien).
      • Häufigkeit nicht bekannt: Müdigkeit, Benommenheit.
    • Augenerkrankungen
      • Sehr selten: Glaukomauslösung (Engwinkelglaukom; Augenkrankheit mit erhöhtem Augeninnendruck), Sehstörungen.
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Sehr selten: Die Atemwege betreffende Überempfindlichkeitsreaktionen, bei vorbelasteten Personen kann durch Paracetamol eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) ausgelöst werden (Analgetika-Asthma).
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
      • Häufig: Mundtrockenheit.
      • Sehr selten: Magen-Darm-Beschwerden.
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Sehr selten: Beschwerden beim Wasserlassen, nach längerer Einnahme höherer Dosen kann es zu Nierenschäden kommen.
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Gelegentlich: Allergische Hautreaktionen (einfacher Hautausschlag oder Nesselausschlag), unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg (Arzneimittelfieber) und Schleimhautschädigung.
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • Sehr selten: Appetitsteigerung.
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Sehr selten: Für den Wirkstoff Paracetamol sind schwere Überempfindlichkeits-reaktionen (Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen und anaphylaktischer Schock) beschrieben worden.
      • Häufigkeit nicht bekannt: Schwerste Hautreaktionen mit Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom) sind in Einzelfällen im zeitlichem Zu-sammenhang mit dem Arzneimittel aufgetreten.
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Selten: Anstieg der Leberwerte (Lebertransaminasen).
      • Sehr selten: Nach längerer Einnahme höherer Dosen oder bei Überdosierung kann es zu Leberschäden kommen.
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Sehr selten: Psychotische Reaktionen.
      • Häufigkeit nicht bekannt: Innere Unruhe, Schlaflosigkeit.
    • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
      • Im Falle einer allergischen Schockreaktion, rufen Sie bitte umgehend einen Arzt zu Hilfe.
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht hier angegeben sind.

  • Bei Anwendung von dem Arzneimittel mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Wechselwirkungen der in dem Arzneimittel enthaltenen Wirkstoffe sind möglich mit:
      • Arzneimitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen (z.B. Propanthelin). Solche Arzneimittel können die Aufnahme von Paracetamol in den Körper verzögern und zu einem langsameren Wirkungseintritt von Paracetamol führen.
      • Arzneimitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen (z.B. Metoclopramid). Diese Arzneimittel können die Aufnahme von Paracetamol in den Körper beschleunigen und zu einem schnelleren Wirkungseintritt von Paracetamol führen.
      • AZT (Zidovudin, Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion). Die Neigung zur Ausbildung einer Neutropenie (Verminderung der weißen Blutkörperchen) wird verstärkt. Das Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden.
      • Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht). Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid wird Ihr Arzt die Dosis von dem Arzneimittel gegebenenfalls verringern, da der Abbau von Paracetamol im Körper verlangsamt sein kann.
      • Salicylamide (Schmerzmittel). Bei gleichzeitiger Anwendung von Salicylamiden kann die Wirkung von dem Arzneimittel verlängert sein.
      • Arzneimitteln, die bestimmte Stoffwechselenzyme in der Leber aktivieren, die am Abbau von Arzneimitteln im Körper beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise bestimmte Schlafmittel (Barbiturate), Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Phenytoin, Carbamazepin) oder Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose (Rifampicin). Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimitteln kann die leberschädigende Wirkung von Paracetamol verstärken.
      • Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulanzien). Die wiederholte Einnahme von dem Arzneimittel über mehr als eine Woche kann die Wirkung der blutgerinnungshemmenden Arzneimittel verstärken.
      • Colestyramin (Arzneimitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte). Bei gleichzeitiger Anwendung mit Colestyramin können die Aufnahme und die Wirkung von Paracetamol verringert sein.
      • Arzneimitteln mit beruhigender (sedativer) Wirkung, wie z.B. Schlafmittel (Barbiturate), Arzneimitteln zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika), oder Arzneimitteln zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen (Psychopharmaka). Bei gleichzeitiger Anwendung kann die beruhigende Wirkung dieser Arzneimitteln durch Coffein abgeschwächt bzw. durch Chlorphenaminmaleat verstärkt sein.
      • Arzneimitteln mit herzfrequenzsteigernder (tachykarder) Wirkung, wie z.B. Sympathomimetika (blutdrucksteigernde Arzneimittel) und Schilddrüsenhormone (Thyroxin). Die herzfrequenzsteigernde Wirkung dieser Arzneimittel kann bei gleichzeitiger Anwendung mit dem Arzneimittel verstärkt sein.
      • Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma). Die Ausscheidung von Theophyllin aus dem Körper kann herabgesetzt sein.
      • Ephedrin und verwandte Substanzen (z.B. in einigen Erkältungsmitteln und Arzneimitteln gegen Heuschnupfen). Die gleichzeitige Anwendung mit dem Arzneimittel erhöht die Gefahr für die Entwicklung einer Abhängigkeit von solchen Substanzen.
      • Orale Kontrazeptiva ("Pille"), Cimetidin (Magenmittel) und Disulfiram (Alko-holentwöhnungsmittel). Diese Arzneimittel vermindern den Abbau von Coffein im Körper.
      • bestimmte Schlafmittel (Barbiturate) und Nikotin (z.B. beim Rauchen). Diese Mittel beschleunigen den Abbau von Coffein im Körper.
      • bestimme Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Gyrasehemmer des Chinoloncarbonsäure-Typs). Diese Arzneimittel können die Ausscheidung von Coffein aus dem Körper verzögern.
      • Arzneimitteln mit breitem Wirkungsbereich, wie z.B. Benzodiazepine (Schlaf- und Beruhigungsmittel). Bei Kombination mit dem Arzneimittel können unterschiedliche und nicht voraussehbare Wechselwirkungen auftreten. Wenn Sie bei gleichzeitiger Einnahme solcher Arzneimittel Wechselwirkungen bemerken, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
  • Bei Einnahme von dem Arzneimittel zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Das Arzneimittel darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, da Alkohol die Wirkung und die Nebenwirkungen von dem Arzneimittel beeinflussen kann.

  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.
    • Stillzeit
      • Wenn Sie stillen, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen, da die Bestandteile von dem Arzneimittel in die Muttermilch übergehen können.

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme von dem Arzneimittel ist erforderlich
    • Das Arzneimittel sollte nur mit besonderer Vorsicht bzw. nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden:
      • wenn bei Ihnen eine Nierenfunktionsstörung vorliegt
      • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden
      • bei angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit)
      • wenn Sie unter Nierensteinen aus Oxalat (Oxalat-Urolithiasis) leiden
      • wenn Sie unter bestimmten Erkrankungen, bei denen zuviel Eisen im Körper gespeichert wird (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie), leiden
      • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind
      • wenn bei Ihnen eine Verengung des Magenausgangs (pyloroduodenale Obstruktion) und/oder eine Verengung des Blasenausgangs (Blasenhalsobstruktion) vorliegen
      • wenn Sie unter einer Erhöhung des Augeninnendrucks (Engwinkelglaukom) leiden
      • wenn Sie unter Magen- und/oder Zwölffingerdarm-Geschwüren (Ulcus ventriculi bzw. Ulcus duodeni) leiden
      • wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) vorliegt
      • wenn Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden
      • bei Angststörungen.
    • Wenn sich die Beschwerden verschlimmern, keine Besserung eintritt oder weitere Beschwerden hinzukommen sowie bei hohem Fieber muss der Arzt aufgesucht werden.
    • Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollten Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel (wie z.B. das Arzneimittel) allgemein nur wenige Tage und nicht in erhöhter Menge einnehmen.
    • Bei längerem und hoch dosiertem, außerhalb der empfohlenen Dosierung und der empfohlenen Dauer der Anwendung liegendem Gebrauch von Arzneimitteln, die Schmerzmittel enthalten (wie z.B. dem Arzneimittel), können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
    • Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, wie bei allen Arzneimitteln, die Paracetamol enthalten (wie z.B. das Arzneimittel), zu schweren Leberschäden führen. In diesem Fall ist eine umgehende ärztliche Behandlung erforderlich.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Paracetamol-haltiger Arzneimittel sollte sichergestellt werden, dass die maximale Tagesdosis an Paracetamol nicht überschritten wird. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob es sich bei den von Ihnen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln um Paracetamol-haltige Arzneimittel handelt und ob die Dosierung angepasst werden muss.
    • Bei der Einnahme hoher Dosen von dem Arzneimittel können durch die enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) bei Patienten mit erythrozytärem Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (eine erbliche Störung des Stoffwechsels der roten Blutzellen) in Einzelfällen schwere Hämolysen (Auflösung der roten Blutzellen) auftreten. Daher sollte die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden.
    • Wenn Sie zu Nierensteinen neigen besteht bei Einnahme großer Mengen von dem Arzneimittel durch die enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) die Gefahr, dass sich Nierensteine (Calciumoxalatsteine) bilden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei Anwendung im empfohlenen Dosisbereich das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und/oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße in Zusammenwirken mit Alkohol.

Details
PZN 00571748
Anbieter STADA GmbH
Packungsgröße 24 St
Produktname Grippostad C
Darreichungsform Hartkapseln
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Anwendungshinweise

  • Nehmen Sie die Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
      • nehmen 3-mal täglich je 2 Kapseln ein.
    • Patienten mit eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion
      • Bei Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsstörungen sowie angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit) muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden. Bitte sprechen Sie diesbezüglich mit Ihrem Arzt.
      • Bei schwerer Einschränkung der Leber- und/oder Nierenfunktion dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Sie sollten das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Konsultation über längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von dem Arzneimittel zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge von dem Arzneimittel eingenommen haben, als Sie sollten
    • Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel sofort einen Arzt, damit dieser über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Dieser wird, je nachdem wie lange die Einnahme zurückliegt, die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Zeigen Sie dem Arzt Ihre Tablettenpackung.
    • Folgende Zeichen können auf eine Überdosierung mit dem Arzneimittel hindeuten:
      • Paracetamol: Bei Überdosierung kann es anfangs (am 1. Tag) zu Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Blässe und Bauchschmerzen kommen. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Schädigung der Leber kommen.
      • Chlorphenaminmaleat: Bei Überdosierung können Rötung des Gesichts, starre und weite Pupillen, Mundtrockenheit und Verstopfung auftreten. Daneben wurden auch Halluzination, Koordinationsstörungen und Krämpfe beobachtet.
      • Coffein: Bei Überdosierung können Zittern (Tremor), Störungen des zentralen Nervensystems und Herz-Kreislauf-Störungen auftreten.
      • Ascorbinsäure (Vitamin C): In hohen Dosen kann vorübergehender Durchfall auftreten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von dem Arzneimittel vergessen haben
    • Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht mehr Kapseln ein, sondern setzen Sie die Anwendung wie in der Dosierungsanleitung beschrieben fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

Anwendungsgebiete

  • Das Arzneimittel ist ein Arzneimittel gegen grippale Infekte und Erkältungskrankheiten.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • zur symptomatischen Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Reizhusten im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit.
    • Bei gleichzeitigem Fieber oder erhöhter Körpertemperatur wirkt das Arzneimittel fiebersenkend.
    • Durch die fixe Kombination der Wirkstoffe in dem Arzneimittel kann bei Beschwerden, die überwiegend eines der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden. In solchen Situationen sind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen.

Wirkungsweise

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Durch die Kombination der verschiedenen Wirkstoffe werden mehrere Effekte erreicht: Paracetamol wirkt gegen die Gliederschmerzen und senkt das Fieber. Ascorbinsäure (Vitamin C) unterstützt die körpereigene Abwehr. Chlorphenamin wirkt abschwellend auf die Nasenschleimhaut, macht aber auch müde. Coffein wirkt der unerwünschten Müdigkeit entgegen und verstärkt gleichzeitig die schmerz- und fiebersenkende Wirkung des Paracetamols.

Zusammensetzung

bezogen auf 1 Stück

150 mg Ascorbinsäure

2.5 mg Chlorphenamin hydrogenmaleat

1.76 mg Chlorphenamin

25 mg Coffein

200 mg Paracetamol

+ Chinolingelb

+ Erythrosin

+ Gelatine

+ Lactose 1-Wasser

+ Titan dioxid

+ Tristearin

 

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf NICHT eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Paracetamol, Ascorbinsäure, Coffein, Chlorphenaminmaleat oder einen der sonstigen Bestandteile von dem Arzneimittel sind
    • falls Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden
    • wenn Sie an einer schweren Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden
    • non Kindern unter 12 Jahren
    • wenn Sie schwanger sind
    • wenn Sie stillen.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
      • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
      • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
      • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
      • Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten
      • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
    • Untersuchungen
      • Häufigkeit nicht bekannt: Paracetamol kann bestimmte Laboruntersuchungen zur Bestimmung der Harnsäure sowie des Blutzuckers beeinflussen.
      • Ascorbinsäure (Vitamin C) kann bei Einnahme hoher Dosen die Messung verschiedener Laborwerte (beispielsweise Glukose, Harnsäure, Kreatinin, anorganisches Phosphat, okkultes Blut im Stuhl) stören.
      • Chlorphenaminmaleat kann die Reaktion auf Allergie-Hauttests abschwächen.
    • Herzerkrankungen
      • Häufigkeit nicht bekannt: Unregelmäßiger Herzschlag (Arrhythmie), wie z.B. Beschleunigung des Herzschlags (Tachykardie).
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes wie Verminderung der weißen Blutzellen (Leukopenie, Neutropenie, Agranulozytose), verminderte Anzahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie, thrombozytopenische Purpura), Panzytopenie (Verringerung der Anzahl aller Zellen des Blutes), verminderte Blutzellbildung im Knochenmark (aplastische Anämie) sowie bei hoher Dosierung leichte Methämoglobinbildung (veränderter Blutfarbstoff, kann zu Sauerstoffmangel im Gewebe führen).
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Sehr selten: Unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesien).
      • Häufigkeit nicht bekannt: Müdigkeit, Benommenheit.
    • Augenerkrankungen
      • Sehr selten: Glaukomauslösung (Engwinkelglaukom; Augenkrankheit mit erhöhtem Augeninnendruck), Sehstörungen.
    • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
      • Sehr selten: Die Atemwege betreffende Überempfindlichkeitsreaktionen, bei vorbelasteten Personen kann durch Paracetamol eine Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus) ausgelöst werden (Analgetika-Asthma).
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
      • Häufig: Mundtrockenheit.
      • Sehr selten: Magen-Darm-Beschwerden.
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Sehr selten: Beschwerden beim Wasserlassen, nach längerer Einnahme höherer Dosen kann es zu Nierenschäden kommen.
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Gelegentlich: Allergische Hautreaktionen (einfacher Hautausschlag oder Nesselausschlag), unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg (Arzneimittelfieber) und Schleimhautschädigung.
    • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
      • Sehr selten: Appetitsteigerung.
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Sehr selten: Für den Wirkstoff Paracetamol sind schwere Überempfindlichkeits-reaktionen (Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen und anaphylaktischer Schock) beschrieben worden.
      • Häufigkeit nicht bekannt: Schwerste Hautreaktionen mit Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom) sind in Einzelfällen im zeitlichem Zu-sammenhang mit dem Arzneimittel aufgetreten.
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Selten: Anstieg der Leberwerte (Lebertransaminasen).
      • Sehr selten: Nach längerer Einnahme höherer Dosen oder bei Überdosierung kann es zu Leberschäden kommen.
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Sehr selten: Psychotische Reaktionen.
      • Häufigkeit nicht bekannt: Innere Unruhe, Schlaflosigkeit.
    • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
      • Im Falle einer allergischen Schockreaktion, rufen Sie bitte umgehend einen Arzt zu Hilfe.
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht hier angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Bei Anwendung von dem Arzneimittel mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Wechselwirkungen der in dem Arzneimittel enthaltenen Wirkstoffe sind möglich mit:
      • Arzneimitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen (z.B. Propanthelin). Solche Arzneimittel können die Aufnahme von Paracetamol in den Körper verzögern und zu einem langsameren Wirkungseintritt von Paracetamol führen.
      • Arzneimitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung führen (z.B. Metoclopramid). Diese Arzneimittel können die Aufnahme von Paracetamol in den Körper beschleunigen und zu einem schnelleren Wirkungseintritt von Paracetamol führen.
      • AZT (Zidovudin, Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion). Die Neigung zur Ausbildung einer Neutropenie (Verminderung der weißen Blutkörperchen) wird verstärkt. Das Arzneimittel soll daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit AZT angewendet werden.
      • Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht). Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid wird Ihr Arzt die Dosis von dem Arzneimittel gegebenenfalls verringern, da der Abbau von Paracetamol im Körper verlangsamt sein kann.
      • Salicylamide (Schmerzmittel). Bei gleichzeitiger Anwendung von Salicylamiden kann die Wirkung von dem Arzneimittel verlängert sein.
      • Arzneimitteln, die bestimmte Stoffwechselenzyme in der Leber aktivieren, die am Abbau von Arzneimitteln im Körper beteiligt sind. Hierzu zählen beispielsweise bestimmte Schlafmittel (Barbiturate), Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (Phenytoin, Carbamazepin) oder Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose (Rifampicin). Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimitteln kann die leberschädigende Wirkung von Paracetamol verstärken.
      • Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (Antikoagulanzien). Die wiederholte Einnahme von dem Arzneimittel über mehr als eine Woche kann die Wirkung der blutgerinnungshemmenden Arzneimittel verstärken.
      • Colestyramin (Arzneimitteln zur Senkung erhöhter Blutfettwerte). Bei gleichzeitiger Anwendung mit Colestyramin können die Aufnahme und die Wirkung von Paracetamol verringert sein.
      • Arzneimitteln mit beruhigender (sedativer) Wirkung, wie z.B. Schlafmittel (Barbiturate), Arzneimitteln zur Behandlung von Allergien (Antihistaminika), oder Arzneimitteln zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen (Psychopharmaka). Bei gleichzeitiger Anwendung kann die beruhigende Wirkung dieser Arzneimitteln durch Coffein abgeschwächt bzw. durch Chlorphenaminmaleat verstärkt sein.
      • Arzneimitteln mit herzfrequenzsteigernder (tachykarder) Wirkung, wie z.B. Sympathomimetika (blutdrucksteigernde Arzneimittel) und Schilddrüsenhormone (Thyroxin). Die herzfrequenzsteigernde Wirkung dieser Arzneimittel kann bei gleichzeitiger Anwendung mit dem Arzneimittel verstärkt sein.
      • Theophyllin (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma). Die Ausscheidung von Theophyllin aus dem Körper kann herabgesetzt sein.
      • Ephedrin und verwandte Substanzen (z.B. in einigen Erkältungsmitteln und Arzneimitteln gegen Heuschnupfen). Die gleichzeitige Anwendung mit dem Arzneimittel erhöht die Gefahr für die Entwicklung einer Abhängigkeit von solchen Substanzen.
      • Orale Kontrazeptiva ("Pille"), Cimetidin (Magenmittel) und Disulfiram (Alko-holentwöhnungsmittel). Diese Arzneimittel vermindern den Abbau von Coffein im Körper.
      • bestimmte Schlafmittel (Barbiturate) und Nikotin (z.B. beim Rauchen). Diese Mittel beschleunigen den Abbau von Coffein im Körper.
      • bestimme Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Gyrasehemmer des Chinoloncarbonsäure-Typs). Diese Arzneimittel können die Ausscheidung von Coffein aus dem Körper verzögern.
      • Arzneimitteln mit breitem Wirkungsbereich, wie z.B. Benzodiazepine (Schlaf- und Beruhigungsmittel). Bei Kombination mit dem Arzneimittel können unterschiedliche und nicht voraussehbare Wechselwirkungen auftreten. Wenn Sie bei gleichzeitiger Einnahme solcher Arzneimittel Wechselwirkungen bemerken, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt.
  • Bei Einnahme von dem Arzneimittel zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Das Arzneimittel darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden, da Alkohol die Wirkung und die Nebenwirkungen von dem Arzneimittel beeinflussen kann.

Warnhinweise

  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.
    • Stillzeit
      • Wenn Sie stillen, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen, da die Bestandteile von dem Arzneimittel in die Muttermilch übergehen können.

Hinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme von dem Arzneimittel ist erforderlich
    • Das Arzneimittel sollte nur mit besonderer Vorsicht bzw. nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden:
      • wenn bei Ihnen eine Nierenfunktionsstörung vorliegt
      • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden
      • bei angeborenem vermehrtem Bilirubin-Gehalt des Blutes (Gilbert-Syndrom oder Meulengracht-Krankheit)
      • wenn Sie unter Nierensteinen aus Oxalat (Oxalat-Urolithiasis) leiden
      • wenn Sie unter bestimmten Erkrankungen, bei denen zuviel Eisen im Körper gespeichert wird (Thalassämie, Hämochromatose, sideroblastische Anämie), leiden
      • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind
      • wenn bei Ihnen eine Verengung des Magenausgangs (pyloroduodenale Obstruktion) und/oder eine Verengung des Blasenausgangs (Blasenhalsobstruktion) vorliegen
      • wenn Sie unter einer Erhöhung des Augeninnendrucks (Engwinkelglaukom) leiden
      • wenn Sie unter Magen- und/oder Zwölffingerdarm-Geschwüren (Ulcus ventriculi bzw. Ulcus duodeni) leiden
      • wenn bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) vorliegt
      • wenn Sie unter Herzrhythmusstörungen leiden
      • bei Angststörungen.
    • Wenn sich die Beschwerden verschlimmern, keine Besserung eintritt oder weitere Beschwerden hinzukommen sowie bei hohem Fieber muss der Arzt aufgesucht werden.
    • Ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat sollten Sie Paracetamol-haltige Arzneimittel (wie z.B. das Arzneimittel) allgemein nur wenige Tage und nicht in erhöhter Menge einnehmen.
    • Bei längerem und hoch dosiertem, außerhalb der empfohlenen Dosierung und der empfohlenen Dauer der Anwendung liegendem Gebrauch von Arzneimitteln, die Schmerzmittel enthalten (wie z.B. dem Arzneimittel), können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
    • Eine Überschreitung der empfohlenen Dosis kann, wie bei allen Arzneimitteln, die Paracetamol enthalten (wie z.B. das Arzneimittel), zu schweren Leberschäden führen. In diesem Fall ist eine umgehende ärztliche Behandlung erforderlich.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Paracetamol-haltiger Arzneimittel sollte sichergestellt werden, dass die maximale Tagesdosis an Paracetamol nicht überschritten wird. Bitte fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob es sich bei den von Ihnen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln um Paracetamol-haltige Arzneimittel handelt und ob die Dosierung angepasst werden muss.
    • Bei der Einnahme hoher Dosen von dem Arzneimittel können durch die enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) bei Patienten mit erythrozytärem Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel (eine erbliche Störung des Stoffwechsels der roten Blutzellen) in Einzelfällen schwere Hämolysen (Auflösung der roten Blutzellen) auftreten. Daher sollte die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden.
    • Wenn Sie zu Nierensteinen neigen besteht bei Einnahme großer Mengen von dem Arzneimittel durch die enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) die Gefahr, dass sich Nierensteine (Calciumoxalatsteine) bilden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei Anwendung im empfohlenen Dosisbereich das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und/oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße in Zusammenwirken mit Alkohol.

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

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