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OCTENISEPT Vaginaltherapeutikum Vaginallösung 50 ml

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OCTENISEPT Vaginaltherapeutikum Vaginallösung
Abbildung ähnlich
-22%*
PZN: 00615641
Packungsgröße: 50 ml
Grundpreis: 161,80 € / 1 l
Darreichungsform: Vaginallösung
Hersteller: SCHÜLKE & MAYR GmbH
Versandfertig: 1–2 Werktage

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - OCTENISEPT Vaginaltherapeutikum Vaginallösung 50 ml

PZN 00615641
Anbieter SCHÜLKE & MAYR GmbH
Packungsgröße 50 ml
Packungsnorm N1
Produktname Octenisept Vaginaltherapeutikum
Darreichungsform Vaginallösung
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Soweit nicht anders verordnet, den Vaginalapplikator am ersten Tag der Behandlung morgens und abends, danach einmal täglich abends tief in die Vagina einführen und die Sprühkappe des Applikators zehnmal hintereinander herunterdrücken.
  • Vor der ersten Anwendung Schutz- und Sprühkappe von der Flasche abziehen und sicher verwahren, dann den Applikator aus der Hülle nehmen und ihn auf die Arzneimittel-Flasche aufsetzen.
  • Es wird empfohlen, den Applikator auf der Toilette sitzend tief in die Vagina einzuführen.
  • Danach ist die Sprühkappe des Applikators zehnmal hintereinander herunterzudrücken.
  • Sprühen Sie nach der Anwendung mit nach unten gerichtetem Applikator etwas Präparat, z. B. über dem Waschbecken, aus. Spülen Sie den Applikator im Anschluss unter fließendem Wasser ab und trocknen Sie ihn mit einem sauberen Tuch.
  • Vor erneuter Anwendung ist die oben beschriebene Reinigung zu wiederholen.
  • Zur Vorbeugung einer erneuten Infektion sollte der Partner mit in die Behandlung einbezogen werden. Hierzu ist das Arzneimittel ohne Applikator mit aufgesetzter Sprühkappe auf das männliche Genital bis zur vollständigen Benetzung aufzusprühen.
  • Um die gewünschte Wirkung zu erreichen, sind diese Vorgaben sorgfältig einzuhalten.

  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Soweit nicht anders verordnet, den Vaginalapplikator am ersten Tag der Behandlung morgens und abends, danach einmal täglich abends tief in die Vagina einführen und die Sprühkappe des Applikators zehnmal hintereinander herunterdrücken.
  • Zur Vorbeugung einer erneuten Infektion sollte der Partner mit in die Behandlung einbezogen werden.
  • Sollten die Beschwerden andauern oder nach Ende der Behandlung wiederkehren, ist eine frauenärztliche Abklärung notwendig.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Behandlungsdauer beträgt sieben Tage.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Erkenntnisse zu Überdosierungen liegen nicht vor. Eine Überdosierung ist jedoch bei einer topischen Zubereitung sehr unwahrscheinlich.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Sollten Sie die Anwendung vergessen haben, wenden Sie beim nächsten Mal keine größere Menge des Arzneimittels an, sondern setzen Sie die Behandlung wie empfohlen weiter fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Die Vaginallösung ist ein Antiseptikum zur Behandlung von Vaginalinfektionen. Es wird angewendet zur Linderung der Symptomatik bei bakteriell oder durch Pilzinfektion (Candidosen) bedingtem Juckreiz, Brennen und Ausfluss im Vaginalbereich.

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination und wirkt keimmindernd (desinfizierend). Es bekämpft verschiedene Krankheitserreger wie Bakterien, Viren und Pilze auf der Haut oder Schleimhaut. Dabei ergänzen sich die Wirkungsspektren der einzelnen Bestandteile des Arzneimittels.

Bezogen auf 1 Gramm:

  • 20 mg 2-Phenoxyethanol
  • 1 mg Octenidin dihydrochlorid
  • 0.88 mg Octenidin
  • + Cocamidopropyl betain
  • + Glycerol 85%
  • + Natrium chlorid
  • + Natrium D-gluconat
  • + Natrium hydroxid
  • + Wasser, gereinigt

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Octenidindihydrochlorid oder Phenoxyethanol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

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  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Als subjektives Symptom kann in seltenen Fällen ein vorübergehendes Brennen auftreten. Sehr selten sind kontaktallergische Reaktionen, wie z. B. eine vorübergehende Rötung an der behandelten Stelle möglich.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
    • sehr häufig mehr als 1 Behandelter von 10
    • häufig 1 bis 10 Behandelte von 100
    • gelegentlich 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • selten 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • sehr selten weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • nicht bekannt Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Das Arzneimittel darf nicht mit Antiseptika (Desinfektionsmittel) auf PVP-Iod-Basis zur Behandlung von Vaginalinfektionen angewendet werden, da es in den Grenzbereichen zu starken braunen bis violetten Verfärbungen kommen kann.
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  • Schwangerschaft
    • Derzeitige Erfahrungen mit schwangeren Frauen deuten nicht auf eine Gefährdung hin.
  • Stillzeit
    • Es liegen keine ausreichenden tierexperimentellen und klinischen Daten zur Anwendung während der Stillzeit vor. Da Octenidindihydrochlorid nicht oder nur in geringsten Mengen resorbiert wird, ist davon auszugehen, dass es nicht in die Muttermilch übergeht.
    • Phenoxyethanol wird schnell und praktisch vollständig resorbiert und nahezu quantitativ als Oxidationsprodukt über die Nieren ausgeschieden. Eine Anreicherung in der Muttermilch ist somit unwahrscheinlich.
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  • Warnhinweis und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
    • Das Arzneimittel nicht in größeren Mengen verschlucken oder in den Blutkreislauf, z. B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen.
    • Die Anwendung des Arzneimittels im Auge ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen.
    • Kinder
      • Für die Anwendung bei Kindern unter 8 Jahren liegen noch keine ausreichenden Erfahrungen vor.
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