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ZYMAFLUOR D 500 Tabletten 90 St

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ZYMAFLUOR D 500 Tabletten
Abbildung ähnlich
-29%*
PZN: 03665071
Packungsgröße: 90 Stück
Darreichungsform: Tabletten
Hersteller: Viatris Healthcare GmbH
auf Lager

AVP² 6,16 € ( -29%*)
Beipackzettel
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - ZYMAFLUOR D 500 Tabletten 90 St

Zymafluor® D 500 Tabletten

Allgemeine Informationen

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?

Nehmen sie die Tablette nach der Zubereitung ein. Lassen Sie dafür die Tablette auf einem Teelöffel mit Flüssigkeit (z.B. Wasser) zerfallen und geben Sie die aufgelöste Tablette dem Kind direkt in den Mund. Achten Sie darauf, dass bei Kindern nicht zusätzlich eine fluoridhaltige Zahnpasta verwendet wird.

Dauer der Anwendung?

Die Anwendungsdauer bestimmt Ihr Arzt.

Überdosierung?

Bei einer Überdosierung können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Zahnverfärbungen mit Zahnschmelzdefekten am bleibenden Gebiß, Störungen des Knochenaufbaus, etc. auftreten. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Einnahme vergessen?

Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Was sollten Sie beachten?

  • Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Phenol (z.B. Pyrogallol, Triclosan und Vanillin)!
  • Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse, Soja und Hülsenfrüchte, evtl. auch gegen Fertigteige (Pizza, Brötchen)!
  • Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Sorbit oder Fructose (Fruchtzucker). Die Stoffe sind als Hilfsstoffe enthalten und können Magen-Darm-Beschwerden auslösen.
  • Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Zur gleichzeitigen Vorbeugung einer Knochenerweichung (Rachitis) und Karies durch Vitamin D-Mangel bei Säuglingen und Kindern bis zur Vollendung des 2. Lebensjahres

Dosierung Zymafluor® D 500 Tabletten

Täglich 1 Tablette (entsprechend 500 I.E. Vitamin D3 und 0,25 mg Fluorid)

Art und Weise Zymafluor® D 500 Tabletten

Tablette mit etwa 2-3 Esslöffeln Flüssigkeit (Tee oder Wasser) in die Flasche geben und zerfallen lassen

Kontraanwendung

Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das

Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der

sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:

  • Erhöhtem Blutkalziumwert
  • Vermehrtem Kalzium im Urin
  • Eingeschränkter Beweglichkeit (z.B. bei Gipsverband)

Patientenhinweise

Bei ungenügender Aufnahme von Fluorid mit Vitamin D3 sollte das Arzneimittel bis zum Ende des 2. Lebensjahres eingenommen werden.

Schwangerschaft

Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!

- Das Arzneimittel darf nur von Kindern eingenommen werden.

Sonstiges

Enthält das zur Zubereitung der Nahrung des Säuglings oder Kleinkindes verwendete Wasser (Trink-, Mineral- oder Tafelwasser) mehr als 0,3 mg Fluorid pro Liter, ist eine zusätzliche Fluorideinnahme nicht erforderlich.
- Während der Einnahme des Arzneimittels kein zusätzliches Fluorid (Tabletten oder Salz) geben
- Bei Einnahme des Arzneimittels keine fluoridhaltige Zahnpasta verwenden

PZN 03665071
Anbieter Viatris Healthcare GmbH
Benzstraße 1
D-61352 Bad Homburg
Packungsgröße 90 St
Packungsnorm N3
Produktname Zymafluor D 500
Darreichungsform Tabletten
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Jeweils 1 Tablette in einem Teelöffel mit Flüssigkeit zerfallen lassen. Danach am besten direkt in den Mund verabreichen.
  • Hinweis:
    • Um unerwünschte Komplikationen wie versehentliches „Verschlucken" der Tablette in die Luftwege zu verhindern, sollte die Tablette nie unaufgelöst verabreicht werden!

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach dieser Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Säuglinge und Kleinkinder bis 2 Jahre erhalten zur vorbeugenden Behandlung täglich 1 Tablette.
  • Um sicherzugehen, dass nur eine systemische Form der Fluoridzufuhr zur Anwendung kommt, sollte der Kinderarzt oder der Zahnarzt die Einnahme von fluoridiertem Speisesalz, Fluoridtabletten (einschließlich der täglichen Dosis), fluoridreichem Mineralwasser und den Fluoridgehalt des Trinkwassers bei der Dosierungsempfehlung berücksichtigen.
  • Das folgende Dosierungsschema gibt Richtwerte für die ergänzende Fluoridzufuhr an. Wenn die Fluoridkonzentration im Trinkwasser/Mineralwasser mehr als 0,7 mg/l beträgt, ist eine zusätzliche Gabe von Fluoridtabletten nicht erforderlich.
  • Soweit nicht anders verordnet, ist folgende Dosierung regelmäßig einzuhalten, je 1 Tablette täglich der entsprechenden Stärke:
    • Alter (Jahre): 0 bis < 3
      • Fluoridkonzentration im Trinkwasser / Mineralwasser (mg/l): < 0,3
        • Fluorid (mg/Tag): 0,25
    • Alter (Jahre): 3 bis < 6
      • Fluoridkonzentration im Trinkwasser / Mineralwasser (mg/l): < 0,3
        • Fluorid (mg/Tag): 0,5
      • Fluoridkonzentration im Trinkwasser / Mineralwasser (mg/l): 0,3 - 0,7
        • Fluorid (mg/Tag): 0,25
    • Alter (Jahre): ab 6
      • Fluoridkonzentration im Trinkwasser / Mineralwasser (mg/l): < 0,3
        • Fluorid (mg/Tag): 1
      • Fluoridkonzentration im Trinkwasser / Mineralwasser (mg/l): 0,3 - 0,7
        • Fluorid (mg/Tag): 0,5

 

  • Dauer der Anwendung
    • Über die Dauer der Behandlung entscheidet der Arzt.
    • Wenn mit der Nahrung auf Dauer nur ungenügende Mengen von Fluorid und Vitamin D aufgenommen werden, sollte das Arzneimittel bis Ende des zweiten Lebensjahres genommen werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge gegeben haben, als Sie sollten
    • Bei einer akuten Vergiftung mit Natriumfluorid können folgende Symptome auftreten: gastrointestinale Störungen (Übelkeit, Erbrechen, Diarrhöe, Blutungen, Bauchschmerz oder -krämpfe), Müdigkeit, Tremor, Krampfanfälle, Atemnot, Herz-Kreislauf-Symptome (Kollaps, Asystolie).
    • Bei einer chronischen Überdosierung von Natriumfluorid in den ersten Lebensjahren können sich eine Zahnfluorose mit Schmelzdefekten am bleibenden Gebiss und bei sehr erheblicher, langfristiger Überdosierung Störungen des Knochenaufbaus entwickeln.
    • Langfristige Überdosierung von Vitamin D (ab 1800 I.E. pro Tag) kann zu Hyperkalzämie und Hyperkalzurie führen. Bei erheblicher und langdauernder Überschreitung des Bedarfs kann es zu Verkalkungen parenchymatöser Organe kommen.

 

  • Wenn sie vergessen haben, das Arzneimittel zu geben
    • Wurde einmal eine Tablette vergessen, wird die Gabe unverändert weitergeführt, d.h. eine am Tag zuvor vergessene Einnahme wird nicht nachgeholt.
    • Wurde das Präparat über mehrere Wochen nicht gegeben, so kann nach Absprache mit Ihrem Arzt die Gabe um die entsprechende Zeitspanne verlängert werden.

  • Das Arzneimittel ist ein vorbeugendes Mittel gegen Karies und Rachitis.
  • Anwendungsgebiete
    • Zur Vorbeugung gegen Rachitis und Karies bei Säuglingen und Kleinkindern bis zur Vollendung des 2. Lebensjahres.

Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?

Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination. Über den Wirkmechanismus von Fluorid liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Folgende Mechanismen werden diskutiert: Hemmung von säureproduzierenden Mikroorganismen im Zahnbelag, Einbau in den Zahnschmelz und dadurch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Säuren, sowie eine Verbesserung des Mineralhaushaltes des Zahnschmelzes. Der Wirkstoff Vitamin D3 (Colecalciferol) greift in der Proteinherstellung ein. Er löst die Bildung eines Proteins aus, welches Kalzium an sich bindet und an die Blutbahn abgibt. Auf diesem Wege wird der Blutkalziumspiegel erhöht, dieses Kalzium steht dann wiederum für den Knochenaufbau zur Verfügung.

Bezogen auf 1 Stück:

  • 12.5 µg Colecalciferol
  • 500 IE Colecalciferol
  • 0.553 mg Natrium fluorid
  • 0.25 mg Fluorid Ion
  • + alpha-Tocopherol
  • + Cellulose, mikrokristallin
  • + Crospovidon
  • + Gelatine (vom Rind)
  • + Lactose 1-Wasser
  • + Magnesium stearat
  • + Maisstärke
  • + Saccharin Natrium 2-Wasser
  • + Saccharose
  • + Silicium dioxid, hochdispers
  • + Sojabohnenöl
  • Vanillin
  • 23 mg Gesamt Natrium Ion
  • mmol Gesamt Natrium Ion

  • Das Präparat darf nicht gegeben werden,
    • bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegenüber Natriumfluorid, Colecalciferol oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates,
    • wenn das Calcium im Blut (Hyperkalzämie) oder im Harn (Hyperkalzurie) erhöht ist,
    • bei eingeschränkter Beweglichkeit (z. B. wegen eines Gipsverbandes) oder
    • wenn auf eine andere Art Fluoride zugeführt werden, z. B. mit Trink-, Mineral- oder Tafelwasser.

... ...
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Bei sachgemäßer Anwendung sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Manche Hilfsstoffe können sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen.
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen das Kind erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Das Präparat sollte nur in Ausnahmefällen nach ärztlicher Verordnung zusammen mit anderen Arzneimitteln, die Vitamin D enthalten, gegeben werden.
...
  • Dieses Arzneimittel ist nur für Kinder bestimmt.

 

...
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • Bei früh- und mangelgeborenen Säuglingen sollte die Kariesprophylaxe durch systemische Fluoridzufuhr erst nach Erreichen eines Körpergewichtes von 3000 g und bei normaler körperlicher Entwicklung einsetzen.
    • Wenn Säuglinge mit bilanzierten Diäten ernährt werden oder wenn ihre Flaschennahrung mit Trink- oder Mineralwasser hergestellt wird, welches über 0,3 mg/l* Fluorid enthält, oder die künstliche Babymilch mit Vitamin D genügend angereichert wird, wird die Gabe des Arzneimittels nicht empfohlen. (Für Kinder, die ausschließlich gestillt werden, gilt diese Einschränkung nicht.)
      • * In der Bundesrepublik Deutschland liegt der Fluoridgehalt im Trinkwasser - von Ausnahmen abgesehen - unter 0,3 mg/l. Bitte erfragen Sie über das zuständige Wasserwerk den Fluoridgehalt des Leitungswassers Ihrer Gemeinde.
    • Die Gabe von Fluoridtabletten ist bei Kindern, die wegen einer angeborenen Stoffwechselstörung eine bilanzierte Diät erhalten, nicht erforderlich.
    • Bei schweren, langdauernden, das Wachstum beeinträchtigenden Erkrankungen ist von Ihrem Arzt abzuwägen, ob das Arzneimittel gegeben werden kann.
    • Sofern eine systemische Fluoridzufuhr erfolgt, sollten bei Kindern unter 3 Jahren keine fluoridhaltigen Zahnpasten verwendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Nicht zutreffend.


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