1. Schlaf & Wohlbefinden

HOGGAR Night Tabletten 20 St

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HOGGAR Night Tabletten
Abbildung ähnlich
-32%*
PZN: 04402066
Packungsgröße: 20 Stück
Grundpreis: 0,52 € / 1 Stück
Darreichungsform: Tabletten
Hersteller: STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Versandfertig: sofort verfügbar

Alternative Packungsgrößen:
  • ✓ Zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen
  • ✓ 30 Minuten vor dem Schlafengehen
  • ✓ Unterstützt Sie beim Einschlafen
AVP² 15,36 € ( -32%*)
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Produkt Beschreibung / Pflichtangaben - HOGGAR Night Tabletten 20 St

Hoggar® Night – Dient zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen

Schlaf stellt für den gesamten Körper eine Erholungs- und Regenerationsphase dar. Guter Schlaf ist damit nicht nur wichtig, um unsere Leistungsfähigkeit zu bewahren, sondern dient auch dazu, frühzeitige körperliche und geistige Alterungsprozesse zu vermeiden und Erkrankungen vorzubeugen. Durch einen gesunden Schlaf kann die Gedächtnisleistung verbessert, Stress reduziert, die Kreativität gesteigert und sogar die Lebensdauer verlängert werden.

  • Schneller Wirkeintritt schon nach 30 Minuten
  • Besseres Durchschlafen
  • Sorgt für eine erholsame Nacht
  • Wirkt ab der ersten Anwendung
  • Gute Verträglichkeit
  • Kein Hangover am nächsten Tag (bei Einhaltung einer entsprechenden Schlafdauer)
  • Macht nicht körperlich abhängig

 

Was ist eine Schlafstörung

Schlafstörungen betreffen sehr viele Menschen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen der Schlafstörung: der Ein- und der Durchschlafstörung. Meistens treten diese vorübergehend auf und sind nicht gleich ein ernsthaftes gesundheitliches Problem. Trotzdem ist eine Schlafstörung mehr als belastend: Der Schlaf wird also als nicht erholsam empfunden und kann gravierende Auswirkungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit haben. Die Betroffenen schlafen schlecht, wachen gerädert auf, sind tagsüber müde, erschöpft und gereizter, fühlen sich antriebsschwach und haben sogar Konzentrationsschwierigkeiten oder Gedächtnisstörungen. Außerdem können Erkrankungen, wie Depression, Übergewicht oder Bluthochdruck auftreten.

Fit und vital am nächsten Tag – ohne Hangover

Hoggar® Night ist bei akuten Schlafstörungen eine geeignete, gut verträgliche und schnelle Hilfe. Hoggar® Night enthält den Wirkstoff Doxylamin, ein Antihistaminikum. Dieser hemmt den Einfluss der körpereigenen Wach-Substanz Histamin auf den Körper und sorgt dadurch für eine erholsame Nacht. Hoggar® Night hat eine Wirkdauer von ca. 3-6 Stunden. Bei Einnahme ca. 1 Stunde vor dem Zubettgehen und einer ausreichenden Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden ist in der Regel keine Beeinträchtigung wie Hangover oder verminderte Leistungsfähigkeit am nächsten Tag zu befürchten. Eher im Gegenteil: Durch einen erholsamen Schlaf fühlt man sich am nächsten Morgen wacher und frischer.

Warum wir schlecht schlafen

Es gibt zahlreiche Gründe, warum der Schlaf gestört sein kann. Eine der häufigsten Ursachen ist beruflicher und privater Stress, Trauer, Aufregung oder anstehende Ereignisse. Die Gedanken kreisen, die Probleme des Tages werden beim Zubettgehen verarbeitet und behindern das Ein- oder das Durchschlafen. Ein unregelmäßiger oder durcheinandergeratener Schlaf-Wach-Rhythmus kann auch durch Schichtarbeit oder Jetlag verursacht werden. Gerade bei älteren Menschen kommt die innere Uhr leichter aus dem Takt: Das Einschlafen fällt schwerer, die Tiefschlafphasen verkürzen sich und die Leichtschlafphasen werden länger.

Tipps für einen gesunden Schlaf

Zusätzlich zur Behandlung der Schlafstörung mit Hoggar® Night kann die Umsetzung einfacher Tipps unterstützen:

  • Das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gut lüften und die Heizung herunterschalten.
  • Abends auf Alkohol oder Kaffee verzichten und lieber einen Kräutertee als abendliches Ritual vorziehen.
  • Üppige Mahlzeiten am Abend können die nächtliche Ruhe stören.
  • Sorgen und Probleme sollten möglichst nicht mit ins Bett genommen und am nächsten Tag frisch ausgeruht angegangen werden. Stattdessen versuchen abzuschalten, Entspannungsübungen durchzuführen oder einen Abendspaziergang genießen.
  • Sportliche Aktivitäten lieber auf den Nachmittag legen und in den Abendstunden vermeiden.

 

Erholtes Aufwachen – ohne Suchtpotentia

Manche verschreibungspflichtigen Schlafmittel können abhängig machen. Daher sollte bei leichten bis mittleren Schlafstörungen auf Arzneimittel zurückgegriffen werden, die kein solches Suchtpotential haben. Hoggar® Night beschleunigt den natürlichen Einschlafprozess – ohne den physiologischen Schlafrhythmus zu beeinflussen. Hoggar® Night kann bei Bedarf eingesetzt und muss nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, um eine Wirkung hervorzurufen.

Häufige Fragen & Antworten

Welcher Wirkstoff ist in Hoggar® Night enthalten?
Die Tabletten enthalten 25 mg Doxylaminsuccinat.

Wie ist Hoggar® Night einzunehmen?
Von Hoggar® Night sollten 1–2 Tabletten ca. 1⁄2 bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen unzerkaut mit ausreichend Flussigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen werden. Es ist darauf zu achten, dass nach der Einnahme des Arzneimittels für eine ausreichende Schlafdauer gesorgt wird, um eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens am folgenden Morgen zu vermeiden.

Für welche Anwendung ist Hoggar® Night gedacht?
Zur Kurzzeitbehandlung von akuten Schlafstörungen. Hoggar® Night kann bei Schlaflosigkeit punktuell bei Bedarf eingesetzt werden und muss nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, um eine Wirkung hervorzurufen. Bei bestimmten Erkrankungen wie akutem Asthma-Anfall oder grünem Star darf Hoggar® Night nicht eingenommen werden. Bitte hierzu die Hinweise der Packungsbeilage beachten.

Kann ich Hoggar® Night zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen?
Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Apothekerin bzw. Ihren Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.

Pflichtangaben:
Hoggar® Night 25 mg Doxylaminsuccinat Tabletten Wirkstoff: Doxylaminsuccinat. Zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen. Hinweis: Nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei länger anhaltenden Schlafstörungen keine Dauerbehandlung mit Hoggar® Night erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden. Nicht ohne Befragen des Arztes über längere Zeit oder in höheren Dosierungen als angegeben einnehmen. Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel. Stand: September 2019

Anwendung

Erwachsene:

  • Soweit nicht anders verordnet, ca. 1/2 bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 Tablette (entsprechend 25 mg Doxylaminsuccinat).
  • Bei stärkeren Schlafstörungen können als Höchstdosis 2 Tabletten (entsprechend 50 mg Doxylaminsuccinat) eingenommen werden.

 

Hinweise

 

  • Nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei länger anhaltenden Schlafstörungen keine Dauerbehandlung mit Hoggar® Night erfolgen, sondern der behandelnde Arzt bzw. Ärztin aufgesucht werden.
  • Nicht ohne Befragen der Ärztin bzw. des Arztes über längere Zeit oder in höheren Dosierungen als angegeben einnehmen.
  • Enthält: Lactose

 

Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Inhaltsstoffe

Wirkstoff 1 Tabl. enthält:
25 mg Doxylaminhydrogensuccinat

Sonstige Bestandteile: Gelatine, Kartoffelstärke, Lactose-1-Wasser, Magnesiumstearat, Maisstärke, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum

PZN 04402066
Anbieter STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Packungsgröße 20 St
Packungsnorm N2
Produktname Hoggar Night
Darreichungsform Tabletten
Monopräparat ja
Wirkstoff Doxylamin hydrogensuccinat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

  • Die Tabletten werden ca. ½ bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen.
  • Es ist darauf zu achten, dass nach der Einnahme des Arzneimittels für eine ausreichende Schlafdauer gesorgt wird, um eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens am folgenden Morgen zu vermeiden.

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet,
    • nehmen Erwachsene ca. ½ bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 Tablette (entsprechend 25 mg Doxylaminsuccinat) ein.
    • Bei stärkeren Schlafstörungen können als Höchstdosis 2 Tabletten (entsprechend 50 mg Doxylaminsuccinat) eingenommen werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Bei akuten Schlafstörungen ist die Behandlung möglichst auf Einzelgaben zu beschränken. Um bei chronischen Schlafstörungen die Notwendigkeit einer fortgesetzten Anwendung zu überprüfen, sollte nach zweiwöchiger täglicher Einnahme die Dosis schrittweise reduziert oder abgesetzt werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Hoggar® Night zu stark oder zu schwach ist.

 

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Eine Überdosierung ist daran zu erkennen, dass es zunächst zu zentral bedingten Symptomen wie Unruhe, gesteigerten Muskelreflexen, Bewusstlosigkeit, Depression der Atmung sowie Herz- Kreislaufstillstand kommen kann. Weitere Zeichen einer Überdosierung sind Pupillenerweiterung, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Fieber, heiße, rote Haut und trockene Schleimhäute.
    • Treten diese Symptome auf, sollte unverzüglich ein Arzt verständigt werden.
    • Bei Überdosierung werden als Sofortmaßnahmen Magenspülungen mit Aktivkohle empfohlen.
    • Beim Auftreten von Magen-Darm-Beschwerden, zentralnervösen Störungen, Mundtrockenheit, Entleerungsstörungen der Blase (Miktionsbeschwerden) sowie Sehstörungen sind je nach Erscheinungsbild die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.
    • Ferner ist nach Überdosierung das Auftreten einer Rhabdomyolyse (Zerfall von Muskelfasern) beobachtet worden. Die therapeutischen Maßnahmen richten sich nach den Symptomen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt und Apotheker.

  • Dieses Arzneimittel ist ein Schlafmittel (Sedativum/ Antihistaminikum)
  • Es wird angewendet
    • zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen.
  • Hinweis:
    • Nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck
      körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei länger anhaltenden Schlafstörungen keine Dauerbehandlung mit diesem Präparat erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Blutgefäße (Kapillaren). Außerdem wirkt er über den selben Mechanismus beruhigend.

Bezogen auf 1 Stück:

  • 25 mg Doxylamin hydrogensuccinat
  • 17.4 mg Doxylamin
  • + Gelatine
  • + Kartoffelstärke
  • + Lactose 1-Wasser
  • + Magnesium stearat
  • + Maisstärke
  • + Silicium dioxid, hochdispers
  • + Talkum

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Doxylamin, andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile sind,
    • bei akutem Asthma-Anfall,
    • bei grünem Star (Engwinkel-Glaukom),
    • bei Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom),
    • bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata- Hypertrophie) mit Restharnbildung,
    • bei akuter Vergiftung durch Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmittel sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Tranquilizer, Antidepressiva, Lithium),
    • bei Anfallsleiden,
    • bei gleichzeitiger Behandlung mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase.

... ...
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Sehr selten: Blutzellschäden (Leukopenie, Thrombopenie, hämolytische Anämie, aplastische Anämie, Agranulozytose).
  • Endokrine Erkrankungen
    • Nicht bekannt: Bei Patienten mit Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom) kann es durch die Gabe von Antihistaminika, zu denen das vorliegende Arzneimittel gehört, zu einer Freisetzung von Substanzen aus dem Tumor kommen, die eine sehr starke Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben.
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Nicht bekannt: Depressionen.
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Selten: Krampfanfälle des Gehirns.
    • Nicht bekannt: Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen.
    • Begleitwirkungen am vegetativen Nervensystem wie verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, Gefühl der verstopften Nase, Erhöhung des Augeninnendrucks, Verstopfung und Störungen beim Wasserlassen können auftreten, ebenso Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit oder Appetitzunahme, Schmerzen im Bereich des Magens.
  • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
    • Nicht bekannt: Ohrensausen.
  • Herzerkrankungen
    • Nicht bekannt: Beschleunigung des Herzschlages, Unregelmäßigkeit des Herzschlages, Zunahme einer bestehenden Herzleistungsschwäche und EKG-Veränderungen.
  • Gefäßerkrankungen
    • Nicht bekannt: Abfall oder Anstieg des Blutdruckes.
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • Nicht bekannt: Beeinträchtigung der Atemfunktion durch Eindickung von Schleim und durch Verlegung oder Engstellung von Bronchien.
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
    • Sehr selten: lebensbedrohliche Darmlähmung.
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • Nicht bekannt: Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus).
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Nicht bekannt: allergische Hautraktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!).
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • Nicht bekannt: Muskelschwäche.
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • Nicht bekannt: Müdigkeit, Mattigkeit, verlängerte Reaktionszeit, Störungen der Körpertemperaturregulierung, „paradoxe" Reaktionen wie Unruhe, Erregung, Spannung, Schlaflosigkeit, Alpträume, Verwirrtheit, Halluzinationen, Zittern. Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Absetzen der Therapie Schlafstörungen wieder verstärkt auftreten.
  • Hinweis:
    • Durch sorgfältige und individuelle Einstellung der Tagesdosen lassen sich Häufigkeit und Ausmaß von Nebenwirkungen reduzieren. Die Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen ist bei älteren Patienten größer; bei diesem Personenkreis kann sich dadurch die Sturzgefahr erhöhen. Wenn Sie eine Nebenwirkung bei sich beobachten, nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Wechselseitig verstärken können sich die Wirkungen von Doxylamin und
      • zentral wirksamen Arzneimitteln (wie Psychopharmaka, Schlaf-, Schmerz-, Narkosemittel, Mittel gegen Anfallsleiden),
      • Alkohol, der insbesondere die Wirkung von Doxylamin unvorhersehbar verändern kann,
      • Arzneimitteln mit ebenfalls anticholinerger Wirkung (z.B. Biperiden bei Parkinsonscher Krankheit, trizyklische Antidepressiva und Monoaminoxidasehemmer zur Behandlung
        depressiver Erkrankungen), mit der Folge von z.B. lebensbedrohlicher Darmlähmung, Harnverhalten, akuter Erhöhung des Augeninnendrucks.
    • Abgeschwächt werden kann die Wirkung von
      • Phenytoin (gegen Anfallsleiden),
      • Neuroleptika (gegen psychische Erkrankungen).
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Doxylamin
      • und Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck, die auf das zentrale Nervensystem wirken (Guanabenz, Clonidin, Alpha-Methyldopa) können verstärkt Müdigkeit, Mattigkeit auftreten.
      • können Symptome einer beginnenden Innenohrschädigung, hervorgerufen durch andere Arzneimittel (z.B. Aminoglykosid-Antibiotika, einige Schmerzmittel, einige harntreibende Mittel), abgeschwächt sein.
      • können Ergebnisse von Hauttests verfälscht werden (falsch negativ).
      • sollte Epinephrin nicht angewendet werden (Gefäßerweiterung, Blutdruckabfall, beschleunigte Herzfrequenz).
      • und Monoaminoxidasehemmern kann es zu Blutdruckabfall und einer verstärkten Funktionseinschränkung des zentralen Nervensystems und der Atmung kommen. Von einer gleichzeitigen Therapie mit beiden Substanzen ist deshalb Abstand zu nehmen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Während der Anwendung des Arzneimittels sollte Alkoholgenuss vermieden werden.
...
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes eingenommen werden.
  • Da der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht, sollte das Stillen für die Dauer der Behandlung unterbrochen werden.
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  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen:
      • bei eingeschränkter Leberfunktion,
      • bei Vorschädigung des Herzens und Bluthochdruck,
      • bei chronischen Atembeschwerden und Asthma,
      • bei unzureichendem Verschluss des Mageneingangs mit Rückfluss von Nahrung in die Speiseröhre (gastroösophagealer Reflux).
    • Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit neurologisch erkennbaren Hirnschäden in der Großhirnrinde und Krampfanfällen in der Vorgeschichte, da bereits durch die Einnahme kleiner Mengen Doxylamin Krampfanfälle (Grand-mal-Anfälle) ausgelöst werden können.
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder und Jugendliche sollen nicht mit dem Arzneimittel behandelt werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird.
    • Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
    • Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!
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